Folge 53: Bundespräsidenten – Moralische Selbstgespräche oder Kompass der Republik?

Shownotes

„Der Zauber des Wochenbeginns“ trifft auf den „November-Blues“ – so starten VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in eine neue Folge von „Korte & Rink“.

Im Mittelpunkt steht das Amt des Bundespräsidenten – zwischen moralischer Autorität und institutioneller Ohnmacht. Nach der jüngsten Rede von Frank-Walter Steinmeier fragen sich die beiden, ob wir uns die AfD "herbeifürchten". Oder anders gesagt: Wie klar muss die Sprache der Freiheit formuliert sein?

Korte erkennt einen „Kontrollverlust des Staates“ und warnt zugleich vor dem Einreißen der Brandmauer. Die moralische Instanz des Amtes, so sein Befund, wirke abgenutzt. Trotzdem bleibt das Bundespräsidentenamt ein faszinierendes Symbol politischer Reife. Doch braucht es dafür Alter und Erfahrung?

„Nicht zwingend notwendig“, meint Korte – entscheidend sei ein „gewisser Blick auf die Welt und die Grammatik der Freiheit“.

Und wer könnte Steinmeier eines Tages folgen? Namen wie Ilse Aigner oder Ursula von der Leyen stehen im Raum. Oder doch ein Bundespräsident Karl-Rudolf Korte? Die überraschende Antwort gibt es in der neusten Podcast-Folge zu hören.

Ein Angebot der VRM.

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