Folge 60: Ein Blick auf das Superwahljahr 2026

Shownotes

Zum Jahresauftakt melden sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zurück – und blicken auf ein politisches Jahr, das es in sich hat. 2026 stehen fünf Landtagswahlen an, ein echtes Superwahljahr.

Aktueller Auslöser für eine Grundsatzdebatte: der Berliner Stromausfall. Während ein Teil der Hauptstadt im Dunkeln lag, stand Bürgermeister Kai Wegner auf dem Tennisplatz – und informierte die Öffentlichkeit unzureichend. Rink fordert den Rücktritt, Korte bremst: "xxx eine Diskussion über politische Präsenz in Zeiten permanenter Beobachtung."

Für den Politikwissenschaftler stehen im Wahljahr 2026 die Resilienz des Staates, Katastrophenschutz und die Frage der Bezahlbarkeit für die Bürger im Zentrum des Wahlkampfes. Auch die FDP, die CSU und andere kleinere Parteien wie das Bündnis Sahra Wagenknecht geraten in den Blick der beiden Experten. Wie regierungsfähig sind sie?

Dazu sprechen Rink und Korte über politisches Storytelling – und darüber, wie viel Humorfürsorge ein politischer Podcast 2026 eigentlich braucht.

Ein Angebot der VRM.

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Dennis Rink: nicht nur ein neuer Montag, sondern auch ein neues Jahr und deswegen natürlich drei- oder viermal höchste Zeit für unseren Podcast Korte und Rink. Ich wünsche unseren Hörern und Hörern, Zuschauerinnen und Zuschauern ein frohes neues Jahr. Wir hoffen beide, dass sie gut reingerutscht sind, denn ich begrüße natürlich auch wieder den für 2026 motiviertesten und mit seinen Analysen mit Sicherheit treffsichersten Politikwissenschaftler Deutschlands und vielleicht auch auf der Welt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Hallo!

Karl Rudolf Korte: Hallo im Kosmos, vermutlich. Man muss das ja im Sinne des übertriebenen Herangehens von Trump gleich richtig einordnen. Also so eine Selbstvergoldungspsychologie gleich am Anfang einsetzen, dass es richtig groß wird. Und man kann das ja jetzt ein bisschen zumindest sehen, aber wir haben zu wenig Gold im Bild, weil das ja voll zeitgemäß wäre. Aber ich begrüße natürlich auch alle im neuen Jahr ein super Wahljahr. Fünf Landtagswahlen stehen an.

Dennis Rink: Hab ich Ihnen gefehlt, Herr Korte?

Karl Rudolf Korte: Ich habe jetzt die Tage daran gedacht, weil sie ja auch Tennis spielen. Es gibt ja jetzt einen regierenden Tennisspieler, den Bum Bum Wegner und wahrscheinlich gibt es auch einen Chefredakteur als Tennisspieler. Ich weiß nicht, ob sie zur falschen Zeit dann auch ab und zu Tennis spielen. Das fiel mir sofort ein, also diese Analogie.

Dennis Rink: Ja. Ich lobe wieder mal ihr Gedächtnis, dass ich das irgendwann mal erzählt habe, weil ich nämlich tatsächlich vor so vielen Jahren erst auf dem Tennisplatz gestanden habe und jetzt mittlerweile wenn mich Vereinskameraden drauf ansprechen, weil ich natürlich immer noch Mitglied in meinem Verein bin. Ich zumindest noch weiß, wo meine Tennisschläger stehen, weil sie die letzten zwei Male mit angezogen sind. Aber ja, es wäre immer eine Alternative, wenn man mal eine Auszeit braucht, wenn drum herum gerade sich Katastrophen ereignen, auf den Tennisplatz zurückzuziehen.

Karl Rudolf Korte: Ja, aber ein bisschen habe ich schon an die Mitschuld auch von ihrer Zunft wieder gedacht. Ist doch klar. Wir ja nur schlechte Laune in Deutschland nach wie vor, sondern auch diese Selbstverliebtheit in schlechte Medien, Übermittlungen, also schlechte Nachrichtenübermittlungen besser gesagt. Da denke ich natürlich auch daran, dass das jetzt richtig hochgeputscht wurde. Und nach Ihrem fundamentalen Vernichtungskommentar, Herrn Wegner praktisch keinen Ausweg zu lassen, sondern er muss einfach weg, der Mann, weil er zum falschen Zeitpunkt nicht nur Tennis gespielt hat, sondern weil er auch die Öffentlichkeit belogen hat. Zum Glück nicht das Parlament, sondern nur die Öffentlichkeit. Jetzt kommt ja die Regierungserklärung, glaube ich, am kommenden Donnerstag. Dann werden wir weitersehen. Aber Sie waren ja mal wieder radikal. Aufmerksamkeitsautoritarismus, der von Ihnen geradezu ausgeht, ist typisch für den Chefredakteur. Und das ist auch bisschen was Trumpistisches.

Dennis Rink: Also sehen Sie es anders. Für Sie ist okay,

Karl Rudolf Korte: Ja, ich sehe es anders. Nein, das ist ein Fehler und das wird ihm bei der Wahl ganz klar Stimmen kosten, weil Bürgermeister sind Kümmerer und wenn sie das kümmern, nicht machen, das spürt jeder Wähler, das bleibt absolut in Erinnerung. Aber es wäre natürlich angemessen, jetzt in der Regierungserklärung sich für diese Informationen, er gegeben hat über seinen Samstag entschuldigen, denn ansonsten war er ja vor Ort. Er war jetzt nicht vielleicht so präsent wie Frau Giffey, aber er war vor Ort und hat das Krisenmanagement ja auch so hinbekommen, dass einen Tag früher als angedacht auch die Berliner wieder Strom hatten. Da ist jetzt nicht alles chaotisch gelaufen. für diesen Fehler etwas Falsches gesagt zu sagen, muss er sich natürlich entschuldigen, aber ich finde es nicht angemessen, dann gleich zurückzudrehen.

Dennis Rink: Ich habe in meinem Kommentar ausnahmsweise mal versucht im Vergleich zu diesem Podcast zu differenzieren zwischen handwerklichen Fehlern in der ersten Stufe, der intrinsischen Motivation, mal eine Stunde Tennis spielen zu gehen, an dem Tag einfach nur ein paar Stunden später und das dann aber eben auch noch die Unwahrheit zu sagen in der Öffentlichkeit. Das finde ich Also da sind in der Vergangenheit schon Politiker ebenfalls in Bedrängnis geraten. will jetzt nicht automatisch sagen, wen weniger zurückgetreten, das würde mir jetzt nicht einfallen, aber das kann einen schon in Bedrängnis bringen, man in der Öffentlichkeit die Wahrheit sagt.

Karl Rudolf Korte: Stimmt grundsätzlich ja, aber das ist so bisschen Game of Rink, ein bisschen stark. Einfach nochmal zu Beginn des Jahres Medienmacht versuchen auszuspielen.

Dennis Rink: Ja, aber gucken Sie doch mal an von K. Theodor zu Gutenberg. Das war jetzt Plagiat. Der hat es auch über längere Zeit gesagt und der Doktortitel war quasi erschlichen. Gut, Sie haben zwei hoch verdient. Vielleicht hätten Sie sogar mehr, wenn Sie noch dazu Zeit gehabt hätten, mehr zu schreiben. Aber denen hat ja auch das Ministeramt seinen Posten gekostet und ich finde jetzt neuerdings, wenn über solche Plagiatsaffären berichtet wird, ist diese Erregungsspirale dann gar nicht so hoch wie damals bei Zuttenberg oder da haben vielleicht noch andere Dinge eine Rolle gespielt.

Karl Rudolf Korte: Das war ja auch ein Rechtsverstoß. Das hat schon mal eine andere Dimension als die Öffentlichkeit nicht angemessen, nicht richtig oder fehlerhaft, schuldhaft, wie auch immer, zu informieren. Plagiate sind ja keine Delikte, die man so im Vorbeigehen macht, sondern sie führen dann eben in einem juristischen Verfahren auch dazu, dass der Titel verloren ist. Es ist eine andere Qualität von Rechtsverletzung, hier greift. Und klar, bei jedem Fall muss man individuell gucken, wiegt das anders. Hier ist die besondere Kraft, in diesem Power-Jahr eine Abgeordnetenhauswahl vor sich zu haben und in diesem Jahr gerade das zu machen. Hätte er jetzt als Krisenmeister auch brillieren können und das wie so einen Schub mitnehmen können für die kommende Wahl. bei dem die Berliner erstmals merken, wer das überhaupt ist, dass sie einen regierenden Bürgermeister haben, das wissen ja ganz viele Wähler überhaupt nicht. wenn sie jetzt was über Inwissen bleibt etwas anderes hängen und das zeigt natürlich auch die Formate von Öffentlichkeit. ist unabhängig von dem Belügen von Öffentlichkeit, das meine ich jetzt nicht, aber die Formate, dass einer ihn da offenbar gefilmt hat, ja. der auf dem Nachbarplatz gespielt hat und so und ist öffentlich. Also die Dosis von Öffentlichkeit ist eine andere, selbst als zu Gutenberg. Es ist alles immer präsent und auch diese Akteure sind immer präsent rund die Uhr. Das macht diese Ämter so schwer. das ist in der Umkehrschluss, dass man alles genau sich überlegt, was man macht, was man tut, wie man sich zeigt normalerweise und diesen, über den wir oft gesprochen haben, Zumutungsmut sich nicht entwickeln lässt. weil man einfach Angst hat, indem man eine Entscheidung trifft, dass sie dann, weil sie sofort öffentlich ist, auch falsch sein könnte. Deshalb macht man lieber eher nichts. Das ist das Fatale in der Konsequenz, dass alles sofort transparent und öffentlich ist.

Dennis Rink: natürlich auch beim Tragen von politischer Verantwortung. was man ja selbst in der Situation als Regierender Bürgermeister machen kann. ich finde, es geht ja auch eher das Zeichen. Und da ging es mir auch das Zeichen zu sagen, ich gehe jetzt Stunde Tennis spielen. Was ich schwierig finde, aber dass er jetzt natürlich nicht derjenige ist, bei dem alle Drähte zusammenlaufen und der jetzt selbst organisiert, wer jetzt wohin fährt, sondern da gibt es ja ganze Abteilungen und Krisenteams. Natürlich spielt er da eine Rolle und hat vielleicht auch eher so eine repräsentative Schiene, in der man dann hinkommt, mit den Leuten spricht und sich dann eben zeigt. Aber es ist natürlich auch falsch zu sagen, Er ist jetzt derjenige, bei dem alle Reden zusammenlaufen, so wie er es dargestellt hat. hat es in sein Büro eingeschlossen und hat dann ein Telefonat nach dem anderen geführt. Das mag zwar stimmen, aber das werden ja nicht die Telefonate sein, die auf Fachebene dafür sorgen, dass der Strom dann wieder läuft.

Karl Rudolf Korte: Ja, und es ist ein ganz traditionelles Führungsverständnis, auch sich zu verschanzen und dann von so einem Board als Steuermann alles irgendwie steuern zu können. So wird keine Krise lösbar. Das ist Unsinn. Man delegiert, man ist im Vorort, man ist praktisch, Resilienz zu erzeugen, in vielfache Wissenschleifen eingebunden und nicht eben verschanzt, sondern offensiv vernetzt unterwegs. Natürlich muss es da eine Hierarchie geben von Entscheidungen. in Krisenmomenten. Und das ist ja letztlich auch der Hintergrund, größere auch für die kommende Landtagswahl. Die Leute möchten ja ein funktionierendes Staat und sind jetzt hin und hergerissen, wie resilient dieser Staat ist. Was die Krisenanfälligkeit anbelangt bei der kritischen Infrastruktur. Und wir erinnern uns auch an die, wir haben das hier auch diskutiert, es gibt ja viele tausende Anfragen der AfD zur kritischen Infrastruktur in allen Tagen. Die haben auch in Berlin angefragt. Warum haben die zur kritischen Infrastruktur angefragt? Wir jetzt keine Verschwörungserzählung hier starten, daran sieht man, was man mit so Informationen letztlich machen kann. Das ist ja nicht zu 100 Prozent im Moment aufgeklärt, wer es gemacht hat. Aber der Staat, wie funktioniert er, wie hilft er, ist ja da für uns. Das wird eine große Rolle spielen, neben dem großen Thema Bezahlbarkeit. Was ist alles noch bezahlbar und nicht bezahlbar? sind die zentralen Themen, die die Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler weiter antreiben werden. Und bei dem Medienthema, weil Sie ja gefragt haben, ob ich Sie vermisst habe, ich habe natürlich professionell an den Medienmann gedacht und gleich gedacht, ja, typisch Medien, durch Medien wird vielleicht ein Bürgermeister regieren, der geopfert. Und durch Medien habe ich auch noch mal an die Granberry Koalition in Brandenburg gedacht.

Dennis Rink: Ja.

Karl Rudolf Korte: mit Frau Wagenknecht. Wieso ist Sarah Wagenknecht die meist eingeladenste Talkshow-Frau gewesen über einige Jahre? Das war ja doch viel heiße Luft, weil sie rhetorisch attraktiv formulieren konnte. Ich weiß es nicht. Es gibt wahrscheinlich viele Gründe. Aber wir sehen, wie wenig am Ende an Substanz hinter dem BSW dahinter steckt. Die Größenordnung weder der Umfragen noch von den Wahlergebnissen hätten das gerechtfertigt, dass sie dermaßen so ein Talkshowmandat mit eingebracht hat. Aber es sind eben die Medien.

Dennis Rink: Also ohne jetzt meine kleine Talkshow ins Lokalrunde mit den großen Gleichsätzen zu wollen. Ich habe sie nur nicht eingeladen. Sie kommt aber auch nicht aus Rheinhessen, deswegen fällt sie natürlich auch nicht ins Portfolio. Ich könnte mir aber vorstellen, das Gegenargument wäre Herr Korte zu sagen. den Leuten oder diesen Rändern keine Stimme zu geben, wenn man sie nicht anlädt. Die Frage ist, muss sie die eine der meist eingeladenen sein? Da ist es vielleicht verführerisch die Art und Weise, wie sie Dinge platziert oder dass man jemanden hat, was ausspricht. Auf der anderen Seite setzt man sich ja auch häufig, das kenne ich jetzt sogar, von Bestückung von Podiumsdiskussionen, Wahlkampfberichterstattung und so weiter zu sagen. Der Anspruch von rechts und links ist dann immer gleichgesetzt zu werden mit CDU, SPD, Grünen und so weiter, weil man ja das ganze Spektrum abbildet. Und ich dann immer argumentiere, es gibt einen Bodensatz zur politischen Meinungsbildung, den wir auch verpflichtet sind, aber wo wir dann Akzentuieren und Schwerpunkte setzen, das ist dann wiederum unsere journalistische Einschätzung. Und da können wir natürlich nicht gleichsetzen, was in dem Fall BSW, vielleicht auch AfD oder andere im Vergleich zu den großen sagen.

Karl Rudolf Korte: Ja, denn das ist richtig, so kann man an die Sache herangehen, denn das ist ja eine politische Hochstaplerei, die sie eigentlich betrieben hat, so eine Scheinriesin der Politik. Das ist mal interessant, aber warum man dann permanent eben so nach vorne gebracht wird, ja, da gibt es eine eigene Medienlogik, die dahinter liegt, die aber fatale Konsequenzen letztlich hat. Und hier war ja interessant zu sehen, letztlich hat sie mit ihrem Mann zusammen die dritte Partei jetzt kaputt gemacht. Vermutlich absichtsvoll strategisch. Hier sind ja auch immer andere schuld. Also die, die jetzt mitregiert haben, waren ja schuld. Das wollte sie ja nicht, weil sie damit ihre Oppositions-Bias praktisch verloren hat.

Dennis Rink: wenn der Erfolg ausblieb, war es weg relativ schnell.

Karl Rudolf Korte: Ja, sehr interessant und wir sehen eben, wie schwer es sich als junge Partei, als neue Partei, nicht nur sich zu etablieren, sind ja so schnell dann in die Regierung gekommen, sich eben auch ein stabiles Fundament zu erarbeiten, sowohl in Verlässlichkeit von Wählern als auch in der Verlässlichkeit einer Mitgliederstruktur, die souveränes Miteinander auch ermöglichen. Und das ist bei den Akteuren, die in so eine Partei frisch reinkommen, in der Regel nicht zu erwarten. Nicht der Fall. Und wir sehen mit großer Vergleichsstudie oder mit der Vergleichsebene die Professionalität der AfD, die eben auch jetzt ist sie ja schon lange etabliert, aber doch als junge Partei einen zwar intensiven Häutungsweg mit vielen Vorsitzenden und so weiter. durchlaufen hat und immer radikaler geworden ist von der Programmatik, aber doch als Partei sich etabliert darstellt, das professionell macht. sehen zeitgleich in den Landesverbänden, dass ihnen das auch nicht schadet, dass da gerade in Sachsen-Anhalt ist wieder ja intensiv alles kaputt. Jeder wird dem anderen was vorwerfen und da werden Leute verlieren den Mandat. Das stört ja am Wahltag dann offenbar die meisten Wählerinnen und Wähler nicht. Sie haben natürlich intern viele Probleme.

Dennis Rink: Mit Blick nochmal auf Brandenburg und auf das Bündnis Sarah Wagenknecht erinnere ich mich Herr Korte an eine Live-Veranstaltung mit uns beiden im Herbst 2024 vor den drei Landtagswahlen im Osten. Die Älteren werden sich erinnern, es gab dort noch keinen Podcast, sondern er wurde quasi im Nachgang zu dieser recht offensichtlich unterhaltsamen Diskussion zwischen uns beiden ja ins Leben gerufen, dass sich das lohnen könnte, wenn wir regelmäßiger miteinander reden. Und natürlich mit dem Hinblick auf diese drei Ostwahlen haben wir auch schon darüber gesprochen, Herr Korte, wie zuverlässig und regierungsfähig im Zweifel, aber vor allen Dingen wie zuverlässig das Bündnis Sarah Wagenknecht aus ihrer Sicht ist und ob es eine wählbare Alternative ist. sein könnte, weil natürlich diese neue Partei, wie sie es beschrieben haben, sich noch am finden war. Aber die Zeichen ja schon gerade mit diesen drei Ostwahlen darauf standen, dass vielleicht auch das Bündnis Sarawak nicht etwas größer wirkte, als es tatsächlich ist, weil eben diese drei Ostwahlen dort mehr zu pass gekommen sind als dann die folgenden Landtagswahlen. Und sie Herr Korte, wenn ich mich richtig erinnere, war der Meinung, dass das schon eine Alternative sein könnte.

Karl Rudolf Korte: Ja, war es auch für viele Wählerinnen und Wähler, in dieser Anmutung weniger radikal zu sein, nicht gleich bürgerlich, aber weniger radikal als die AfD zu sein und deswegen wählbarer zu sein. In dieser Kombination Russland freundlich, ja, vor allen Dingen für Frieden, weniger für Freiheit und so eine soziale Ausrichtung auch die bei der Partei auch eine große Rolle gespielt hat, was Solidaritätsthemen anbelangt. Das war eine Mischung, die man offenbar anstreben konnte als Protestformation, auch gegen die Ampelfarben, die aber nicht in den Hauch kamen, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden. Da war man einfach feiner raus. das ist ja bis heute so geblieben. Aber dieser gemischte Warenladen ist ja in sich inhaltlich zusammengebrochen und die Hauptthemen im Blick auf die Kriegsszenarien zu verhandeln oder auch die ökonomischen Themen, gegen die Ampelgerichteten, die sind auch in sich zerfallen geradezu. Das ist ja auch schwer, eine Mobilisierungsagenda zu finden, die sehr BSW-spezifisch ist. Und andererseits sehen wir auch gerade an Thüringen, wie man eben mit Personen immer in allem Lebenslagen den Unterschied machen kann. Eine starke Ministerin, Stefan-Denis-Misterpräsidentin, die das eben aushält, die das hinbekommt, ganz offensichtlich so einen Laden am Laufen zu halten.

Dennis Rink: Wobei die sich ja auch schon auf dem Landesparteitag gegen Sarah Wagenknecht durchsetzen musste, weil dort ja Sarah Wagenknecht bewusst, oder das Lager Sarah Wagenknecht bewusst probiert hatte, Schützlinge oder eigene Leute noch so rein zu holen, dass das dann am Ende aufs Abstimmungsergebnis sich auswirken könnte, weil man dann auch wiederum gemerkt hat, dass das emanzipierte Handeln einzelner Landesverbände nicht dem Anspruch von Sarah Wagenknecht genügt, offensichtlich überall mitreden zu wollen. dann auch schon zu einem Häutungsprozess gekommen ist.

Karl Rudolf Korte: Ja, aber nicht immer muss alles schlechter werden. Das sieht man auch an diesem Beispiel. Jetzt wird am Ende eine große Koalition vermutlich in Potsdam ja rauskommen, bei dem die CDU dann noch in Regierungsverantwortung übernommen wird, was für den Bundesvorsitzenden der CDU sicherlich auch keine schlechte Nachricht ist, wenn die CDU jetzt in Brandenburg mitregiert. Also die Abwehrkonstellationen gegenüber der AfD sind mit Leichtigkeit hier. jetzt auch hinzubekommen. Also nicht immer läuft alles nur auf die AfD zu und alles verschlimmert sich, sondern hier sehen wir wieder ein positives Beispiel. Das ist nicht strategisch so angelegt gewesen, aber man kann eben aus dem Momentum auch was Positives machen. Und das ist ja genau das, was wir oft thematisiert haben. Wie kann das aufbruchsbereite Personal der Mitte praktisch weiter Mobilisierungsthemen ins Zentrum rücken? Wie können wir eine Form fast schon von Gegenöffentlichkeit schaffen, die ein oder andere Medien auch, die eben sehr stark im Fokus immer das setzt, was nicht gelingt und auch ins Fokus setzt, diese Angstszenarien vor der AfD. Wo sind die Themen, die nach vorne gebracht werden, die funktionieren? Ich sage oft, habe das ja neulich auch in dankenswerter Weise, hatte ich ja einige Zeilen bei Ihnen auf Seite drei unterbringen können.

Dennis Rink: Hm?

Karl Rudolf Korte: von überall ist Lüdenscheid. Das ist doch ein Phänomen, was man sich mal wünschen würde, dass das größer gemacht wird. Das ist eine Form von Gegenöffentlichkeit, die man etablieren muss gegen den Mainstream, dass immer nur die Render Aufmerksamkeit erfahren.

Dennis Rink: bin jetzt allerdings gespannt. Der CDU-Chef Redmar hat ja schon das Verantwortungsbewusstsein oder auch die Verantwortung, die dann die CDU auch an der Stelle übernehmen würde, betont. Wenn sie dann mit der SPD zusammengehen, eben eine stabile Mehrheit in Anführungszeichen hinzubekommen, ich glaube zwei Stimmen Vorsprung, sie, die Frage ist natürlich, wie das dann auch thematisch zusammenpasst. Also das eine ist, denken wir auch an die GroKo auf Bundesebene oder schwarz-rot. Verantwortung für Deutschland. Das eine ist das Verantwortungsgefühl einer stabilen Regierung. Das zweite ist natürlich was dann thematisch dabei rumkommt, weil es ja auch Gründe gibt, warum jetzt die SPD zu machen will.

Karl Rudolf Korte: Die werden neue Koalitionsvereinbarungen führen, natürlich einen Koalitionsvertrag neu schließen unter den Rahmenbedingungen jetzt und haben praktisch noch vier Jahre, mit der sie auch regieren. Das ist eine längere Zeit, bei der man versucht, der Mitte heraus etwas integrierend herauszuarbeiten. Lösungsorientiert hoffentlich. So muss man sich wünschen, dass die Lösungen für Brandenburg gemeinsam aus der Mitte heraus erarbeitet werden. Da bin ich ganz optimistisch, dass das auch gelingen kann. sicherlich nicht einfach mit so einem kraftstrotzenden Ministerpräsidenten zusammenzuarbeiten, der einen doch systematisch verkleinert. Nicht nur weil er selbst so lang ist, sondern er ist ja eher so wie so ein Zerstörer-Typ. Wir erinnern uns an die Wahl, wie er eben gesagt hat, also ich alleine bin zu wählen, sonst ist niemand zu wählen, so ungefähr. wenn ich da nicht richtig glühissiere, dann ich trete ich zurück, wie Aselow ja auch gesagt hat, er zieht sogar ⁓ Er wird das Land Sachsen-Anhalt verlassen, wenn die AfD am Ende dort triumphiert. man sieht an Brandenburg, ist noch sehr viel Dynamik in diesem ganzen Wahljahr in alle Richtungen denkbar. Nicht einfach nur etwas hochrechnen, weiterrechnen. Das ist kein Trend ohne Gegentrend. Wir haben das hier oft thematisiert. Die AfD wird in der Regel nicht gewählt, wenn man weiß, sie könnte wirklich regieren. Davor schrecken die meisten zurück. Und wenn es droht, dass sie die absolute Mehrheit erreichen können, irgendwo, Sachsen-Anhalt, im Moment sind die Zahlen so. Wenn die kleinen Parteien Sachsen-Anhalt nicht reinkommen, hat sie natürlich eine Chance, die absolute Mehrheit zu erreichen. Aber wenn dies droht, das Tinnau, gibt es eben eine Gegenbewegung, eine Gegenmobilisierung, die genau das auch verhindern möchte.

Dennis Rink: Aber wie soll denn aus ihrer Sicht dann in Sachsen anhalten? Also wir reden jetzt schon von Sphären der absoluten Mehrheit. Wie soll denn da aber eine Koalition ohne die AfD aussehen? Alles, alles was sonst irgendwo einen Sitz hat, rechnet sich zusammen.

Karl Rudolf Korte: Ja, das geht natürlich. Auch eine Abwehrkoalition. Abwehrkoalition oder eben Minderheitsregierung. So gibt es das in Sachsen ja auch den Fall. Im Moment haben wir formal eine Minderheitsregierung, ja auch in Potsdam. Auch das geht. Man muss nicht gleich denken, alle Brandmauern zu schleifen, alles über Bord zu werfen. Auch das ist ein Szenario, was 26 nicht dringend, was nicht auf jeden Fall eintreten muss. Es gibt klügere neue Formate auch Regierungsverantwortung wahrzunehmen.

Dennis Rink: Eine Frage noch zum Bündnis Sarah Wagenknecht. Glauben Sie, wenn da der Erfolg im Osten nicht so groß gewesen wäre und Sie wären nicht direkt in die Regierung gekommen, wäre das für die Partei oder das Bündnis besser gewesen? Oder zweite Frage, wäre es entscheidend gewesen, den Bundestag einzuziehen, mehr Stabilität zu bekommen?

Karl Rudolf Korte: Ja, Bundestag hätte sicherlich geholfen. Unter Aufmerksamkeitsökonomie wäre die Partei sichtbar geblieben und sie hätte sie vom Bundestag aus auch stärker noch steuern können, mein Eindruck. So war sie immer in der Defensive. Sie hat das Großziel nicht erreicht und das zerfranst dann alles. Es pulverisiert sich damit auch aus der Machtlogik heraus. Das wäre einfacher gewesen. Aber die Die Hauptthemen sind so oder so weg, was diese Partei ausgemacht hat und was eine Mobilisierung erreichbar gemacht hat. Das ist weg. Man muss sich auch für BSW, als BSW praktisch neu erfinden.

Dennis Rink: Das heißt, Sie rechnen jetzt nochmal in ferner Zukunft mit einem politischen Comeback von Sarah Wagenknecht oder war es das jetzt langsam?

Karl Rudolf Korte: Das ist klar, das ist wieder die typische ringsche Frage, dass ich alles wieder vorhersage. können Sie ja mal investigativ bei Herrn Lafontaine mal nachfragen, wie er das einschätzt. ist dann... Ja, das ist dann interessanter. Das ist, glaube ich, doch ansonsten nicht wirklich beantwortbar. Man sieht größere und kleine Parteienbewegungen, haben wir in letzten Tagen auch gesehen.

Dennis Rink: Wir sind jetzt zu uns fragen, wie mein Plan irgendwie so aussieht.

Karl Rudolf Korte: CSU in Sion jetzt und FDP, da mit in Erinnerung geblieben ist. Vor allen Dingen die Logenkomik. Das war doch wirklich toll. Waldorf und Stettler, großartig gemacht. Auch Selbstironie, über sich selbst lachen können. Das hat die FDP da mit Kubicki und Frau Strack-Zimmermann, das war beeindruckend. Das ist Problem, dass das in Erinnerung bleibt und es sollte natürlich mehr in Erinnerung bleiben, wie die FDP sich neu aufstellt.

Dennis Rink: Und das Zitat der, ich weiß nicht, was die Generalsekretärin gesagt hat, sie raseiert zu einer Klatze. war doch die, das ist aber nicht zu erwartend das. Müßte ich nochmal nachgucken. Das ist mir auch hängen geblieben, aber auch nur das Zitat und nicht der Titel.

Karl Rudolf Korte: Das war's jetzt auch. Ja, und die CSU als sanfte Partei, so ein neuer Zugang, das ist ja seit einigen Wochen zu beobachten, auch von dem Parteitag her, nicht nur krawallig, sondern nachdenklicher, so soll sie wirken. Und Hauptgegner, nicht mehr die Grünen, sondern die AfD, also es ist schon eine andere Tonalität. Und dennoch, was das Hauptpapier in Sion ausgemacht hat, großen Fehler aus der Parteienforschung kann man einfach nur sagen, Hauptagendathema der AfD wieder groß zu machen. Die Frage, wie man beim Thema Asyl und Migration weiter vorgeht. Als wenn das wirklich das zentralste Problem wäre, was die Menschen umtreibt. bleibt nach wie vor, gerade im Januar, wenn so alles abgebucht wird, die Bezahlbarkeit im Alltag ist so zentral. Und dafür brauchen wir dann am Ende ein Wirtschaftskanzler, so wie er jetzt antreten möchte, der was erreicht.

Dennis Rink: Das heißt, weil sie eben gesagt haben, Fehler aus der Parteienforschung, keine eigenen Themen zu setzen, den Leuten zu sagen, wir gehen proaktiv das an, was euch wirklich bewegt, sondern sich wieder nur reaktionär auf die Themen zu bewegen.

Karl Rudolf Korte: Vor allen Dingen das Hauptthema, was die AfD immer wieder groß macht, auch wenn sie mal kleiner werden, wenn sie werden groß, immer durch das Migrationsthema. Das ist ja eine Partei, die in der Programmatik eine Hierarchisierung von Bürgern betreibt. Ganz unten sind aus deren Sicht immer die Asylsuchenden und die Migranten, die sind an allem schuld. Das ist ja die einfache Antwort. Das ist ein Mobilisierungsthema für die AfD nach wie vor. warum andere dieses Thema dann immer wieder groß machen, zumal die Zahlen etwas ganz anderes sagen oder man es eben umkehrt in einer Logik, die eben besagt, ohne Zuwanderung kein Wohlstand in Deutschland. Das ist ja eine geradezu offensive Markierung eines Themas, was in ganz andere Richtung geht. Das sollten die Volksparteien natürlich zum Thema machen.

Dennis Rink: Da bin ich ja schon gespannt Herr Gorte, was wir da in diesem Jahr alles miteinander besprechen, gerade vor dem Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen. Auf diese werden wir in den nächsten ein, zwei, drei Wochen sicherlich noch mal dezidierter zu sprechen kommen. Natürlich vor allen Dingen auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. wo die große Frage ist, ob die Ampel fort besteht, Klammer auf Fragezeichen, Klammer zu, oder ob sich anders sortiert und vor allen Dingen aus Sicht von Alexander Schweizer vielleicht die Frage lieber rot-schwarz als schwarz-rot. Aber da gehen wir in den nächsten Wochen nochmal detaillierter darauf ein. Ich finde als Jahresauftakt war das doch ein munteres Gespräch über Berlin und Brandenburg. Ich sehe, sie sind gut ins neue Jahr gestartet, sind quietschfidel wie immer, das freut mich natürlich.

Karl Rudolf Korte: Ich hatte den Eindruck heute, dass wir schon eine Art Jahresrückblick machen könnten. Von 26. So viel ist passiert. Wir haben noch gar nicht über, wen wir alles kidnappen wollen, international gesprochen. Solche Dinge. Das macht einen sprachlos das Gute und das Schlechte, was in diesem Jahr schon so rasant hintereinander passiert ist. Und auch praktisch müssen wir uns immer kümmern in diesem Podcast so eine Form von Humorfürsorge. Auch das spielt natürlich eine große Rolle, damit man das aushält, diesen Podcast.

Dennis Rink: Das ist aber tatsächlich ein Punkt zwischen erschrecken und erstarren vor der aktuellen Weltlage und es dann irgendwann versuchen mit Humor zu nehmen. Bei dem Neujahrsempfang von Alexander Schweizer in der vergangenen Woche habe ich Kai Kniffke getroffen, den ARD-Intendanten, der gesagt hat, sie hätten jetzt dieses Jahr schon drei Brennpunkte gehabt. Wenn das so weitergehen würde, dann ... müsste er sich Gedanken machen und gleichsam von dem ein oder anderen locker aufgelegten Lokalpolitiker das Thema aufgemacht wurde, wenn wir jetzt einfach zu AKK-Stätten über den Rhein gehen würden und würden die annektieren, ob wir das nicht einfach so lösen könnten und diese Dauerdiskussion, ob jetzt AKK zu Mainz oder Wiesbaden gehört, mal schnell abzuräumen.

Karl Rudolf Korte: Das stimmt. Ja, also man muss einfach etwas behaupten, lügen sowieso, aber behaupten, dass das dazu gehört. Man muss eine Namensgebung finden und wenn gar nichts funktioniert, dann wird einfach mal gekidnappt, egal wen. Und ja, einfach richtig aufrüsten in diesem Punkt, damit man das hinbekommt. Ich weiß nicht, was die Chefredaktion, VRM, was sie vorhat. Wenn der Hubschrauber startet, haben wahrscheinlich einen Hubschrauber-Landeplatz oben auf dem Dach und dann, der Hubschrauber aufsteigt, dann kann man sehen, wer wird jetzt gekatcht, praktisch, wer wird gekidnappt von den Chefredaktionen.

Dennis Rink: Es gibt ja auch ein bisschen welcher Verlag? Wir machen das mit Verlagen. Da empfehle ich übrigens bei diesem Thema den Film, den habe ich schon vor über 20 Jahren, solange ist es her, in meinem Sozialkunde-Leistungskurs geguckt und danach mir auch gekauft Wake the Dog. Ich glaube mit Robert de Niro, wenn ich mich richtig erinnere, da geht es auch politisches Storytelling. und wie man quasi mit Themensetzungen einem vermeintlichen Skandal entgegenwirken kann, indem man den Scheinwerfer der Öffentlichkeit auf was anderes wirft. Litigation PR heißt ja quasi in der Fachsprache. Und da war der berühmte Satz, ich mir gemerkt habe, wir brauchen einen Krieg oder der Dialog. Und dann haben die gesagt, ja, gegen wen? Und dann sagt einer Albanien. Ja, aber warum gegen Albanien? Ja, warum nicht? Und dann wurde quasi dort in einem Studio vor Greensqueen erzählt, wie in Albanien dort Hollywood Rife quasi ein Krieg entstanden ist. diese, wo ich jetzt jahrelang darüber gelacht habe, dieses Jahr warum eigentlich nicht, das kann man jetzt heute in einem traurig ernsthaften Kontext wieder entdecken.

Karl Rudolf Korte: passt. Und ich würde antworten auf diese Dinge, um das zu beurteilen, sehe ich die Lage als sehr komplex an. Sehr komplex. das ist eine gute Formulierung. Politisch kann ich die nachvollziehen, warum er die verwandt hat, der Bundeskanzler, aber es ist schon natürlich ernüchternd gegenüber Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, es wäre zu komplex, um es anders zu beurteilen. Aber wenn Sie schon bei Filmen hinweisen, ich hatte diese Woche eine

Dennis Rink: Ja.

Karl Rudolf Korte: Wunderbare Premieren Einladung von Hapbe Kerkling zu seinem neuen Film. extra Wurst, der jetzt dieser Tage anläuft in den Kinos. Toll, also ist wie so ein Kammerspiel, bei dem sind die sechs Hauptprotagonisten, auch der Christoph Maria Herbst zum Beispiel, sprechen mit großartigen Dialogen und praktisch immer Triggerpunkte unserer Kommunikation erreichen, sodass einer immer mit allem nicht einverstanden ist. Und wenn man meint, man hat sich ein Triggerpunkt wieder besprochen und schon ist die Lage wieder fast aussichtslos. Das ist sehr empfehlenswert.

Dennis Rink: Und wie so häufig sind sie ihre Zeit wieder voraus, weil sie einfach in der Vorprämie waren.

Karl Rudolf Korte: Die Premiere mit allen Hauptdarstellern war natürlich beeindruckend. In der Lichtburg in Essen 1.250 Gäste, da reinpassen. Das größte Filmtheater, was sie alle Filmpremieren der 50er, 60er Jahre in Deutschland gemacht hat. Ganz plüschig wie ein Theater. Wirklich beeindruckend. Hat auch die Schauspieler dort beeindruckt. War mein Eindruck.

Dennis Rink: Wir können die Sache mit den Filmtipps, da bin ich zwar, habe ich kein Breitenfundus, aber vielleicht für ein paar Monate behelfe ich mir, können wir überlegen, ob wir das jetzt... Ja? Ja gut, Bücher ran mehr als Filme. Selbstgeschriebene.

Karl Rudolf Korte: Da bin ich schlecht. Ja, Bücher eher. Auch.

Dennis Rink: Herr Korte, vielen Dank für den Austausch in dieser Woche. Ich freue mich schon auf unsere nächste Podcastfolge am kommenden Montag. bedanke mich natürlich bei Ihnen, bei unseren Hörern und Hörern, Zuschauerinnen und Zuschauern für die erste Folge im neuen Jahr unseres HWM Podcasts Korte und Ring. Es werden viele weitere Folgen. Vielen Dank, Herr Korte. Ich hoffe, Sie haben eine erlangt etnisreiche Woche vor sich und wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Tschüss.

Karl Rudolf Korte: Ja, ciao!

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