Folge 65: "Merzel-Festspiele" - Macht, Projektion und Aufbruch auf dem CDU-Parteitag

Shownotes

Nach Cem Özdemirs vielbeachteter „Wahlkampf-Hochzeit“ diskutieren VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, wie viel Pomp ein Wahlkampf eigentlich verträgt. Anlass genug bietet auch der CDU-Bundesparteitag.

Dort wird Friedrich Merz als Vorsitzender deutlich bestätigt – doch die meiste Aufmerksamkeit gilt einer anderen: Angela Merkel. Die „Grande Dame der CDU“ stellt sich sichtbar in die Kontinuität der Partei, und der „Merkelkult“ prägt, wie Korte es nennt, regelrechte „Merkel-Festspiele“. Das wirke in Teilen sogar „merzlindernd“.

Die neu entstande Wortschöpfung „Merzel“ zeige für Korte trotz mancher Konfliktlage, dass beide „nicht ins Lager der Unversöhnlichkeit wechseln wollen“. Zugleich erinnert er daran: Macht entsteht über Projektion und Wirkung. Merkel treffe nach wie vor „die nostalgische, aufbruchsbereite Merkel-Mitte“.

Doch gerade diese Mitte fühle sich politisch verwaist. „So richtig kümmert sich keiner um diese Mitte“, stellen Korte und Rink fest. Eine enkelfähige Politik, die an das Gewissen appelliert, zukunftsorientiert denkt und Bündnisse ermöglicht, werde kaum betrieben. Was Bundeskanzler Merz tatsächlich noch vorhat, bleibt vorerst offen.

Ein Angebot der VRM.

Nächste Woche gehen "Korte & Rink" auf große Demokratie-Tour durch Rheinhessen. Die nächste Folge "Korte & Rink" erscheint am 3. März. Hier eine Übersicht über die Stationen unserer Demokratie-Tour:

  1. März:
  • Stand auf dem Markt in Mainz - Gesprächsangebot an Bürger:innen

  • Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des Nordpfalz-Gymnasium in Kirchheimbolanden

  • Gespräch mit dem Lerchenberger Ortsvorsteher Alper Kömür (SPD)

  • VRM-Podiumsgespräch auf dem Mainzer Lerchenberg

  1. März:
  • Gespräch mit dem Bürgermeister der VG Eich, Maximilian Abstein (parteilos)

  • Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des Gymnasiums Nieder-Olm

  • Podcast mit Vertreterinnen von “Stricken gegen rechts” in Nierstein

Transkript anzeigen

00:00:03: Korte

00:00:04: und Rink.

00:00:06: Politik, die bewegt!

00:00:11: Nach einer Woche närrischer Pause und einer Durchschauffause für Prof.

00:00:15: Dr.

00:00:15: Karl-Rodolf Korte ist es natürlich heute wieder höchste Höchstezeit für einen neuen VRM-Podcast Korte & Rink.

00:00:20: Deswegen bin ich froh, Herr Korte, dass sie sich von der TV-Sitzung und den närischen Tagen erholt haben und es heute zu uns in den Podcast geschafft haben.

00:00:28: Hallo?

00:00:28: Ja hallo das war eine Verschnaufpause aber nicht für die Politik nur für Journalisten ganz offenbar

00:00:37: Und für Politikwissenschaftler?

00:00:39: Ja, schon.

00:00:40: Aber die Dinge gingen ja weiter.

00:00:42: wenn wir überlegen allein im Umfeld fast nach Valentinstag diese

00:00:48: große

00:00:50: Dokumentation Emotionen in Wahlkämpfe zu bringen wie das in Baden-Württemberger erfolgt ist es ist schon dann ein Zeichen.

00:00:57: also wo geht man hin und heiratet?

00:00:59: wann heiratete man?

00:01:01: das war ja voller Symbolik.

00:01:04: Ich glaube abends um zwölf oder kurz nach zwölft, da beim Oberbürgermeister in Tübingen geheiratet hat war es schon ein Zeichen an eine emotionale Politisierung.

00:01:16: Also so bisschen die moralische Infrastruktur unserer Gesellschaft.

00:01:20: das sind ja Gefühle Emotionen und daran richten sich auch Wahlkämpfe aus.

00:01:25: Sie sind nicht nur rational.

00:01:26: also Journalisten wollen ja nur rational sein.

00:01:31: Nein, wir sind auch durch und durch emotional deswegen.

00:01:33: Und kritisch!

00:01:34: Deswegen wäre jetzt meine Rückfrage gewesen bei dem Hochzeitsdatum unter Inszenierung von Özdemir ist das dann aus ihrer Sicht noch klauphaft?

00:01:41: Und verfängt es bei den Wählern.

00:01:42: oder ist das zu sehr mit dem Timing gespielt?

00:01:46: ich erinnere damals an Christa Lindner der Ich glaube just wenige Tage nach dem Ampelaus in der Bildzeitung publik macht und dass seine Frau schwanger ist

00:01:54: Ja so Romantikturns beim Wahlkampf auch noch mal eine Veränderung herbeiführen können.

00:02:02: Das war jetzt total authentisch, so hat es gewirkt.

00:02:07: Mehr bürgerliche Mittigkeit kann man gar nicht dokumentieren durch so ein Akt.

00:02:12: Auch nicht nur Mittigkeit sondern auch typische Beheimatung dann im Ländle... Nein das war einfach stimmig!

00:02:22: Es ist ja nicht irgendwie aufgesetzt, nicht künstlich, das passte und Wir bekommen ja Ende der Woche die ersten verlässlichen Daten wieder über beide laufenden Großwahlkämpfe.

00:02:36: Das kann nochmal bestätigen, dass sich der Winter ein Baden-Württemberg auch gedreht hat.

00:02:40: Dass es durchaus eine interessante Zuspitzung war, über Vertrauen, über Emotionen einen anderen Akzent zu setzen.

00:02:50: Denn der Wahlkampf an sich ist super lahm dort.

00:02:56: Dann hat die Mitte mit sich selbst dringt und auch keiner so richtig sich vorwagt, mit starken Thesen.

00:03:07: Also sagen wir mal Aldi Süd und Aldi Nord.

00:03:11: So passt es auch Grün-Nord und Grün Süd.

00:03:13: Die Grünen Südt da ist ja gar nicht mehr erkennbar.

00:03:16: dass sie irgendwie eine Transformationsagenda haben um jetzt Klima und Umweltpolitik anzugreifen, das höre ich nicht wirklich raus.

00:03:26: und bei der Union habe auch den Eindruck dass sie zwar von einem Politikwechsel reden dort aber nicht eigentlich in Begründen woher er kommen soll.

00:03:35: Außerdem haben Sie ja schon über sechzig Jahre mitregiert.

00:03:38: es ist immer ein bisschen schwer wenn man in der Mitte so wenig Alternativen hat um mehr hinzufinden.

00:03:43: wie man dann sagen kann man kommt zu einem Politikwechsel wenn man doch eigentlich auch mitverantwortlich war und zumal auch den Wirtschaftsminister in Bad Brittenrecht gestellt hat als CDU.

00:03:54: Bei den Grünen habe ich aber das Gefühl, die stecken etwas in dem Dilemma, dass sie, wenn sie konsequent zu ihren Wahlkampfteben stehen nämlich Klima-Umwelt, dass das halt gerade draußen nicht das ist was die Leute entweder hören wollen oder was gerade angesagt ist im Anführungszeichen und deswegen aus meiner Sicht die grünen Wahlkämpfe aktuell, das erlebe ich auch in Rheinland-Pfalz nicht für die breite Mehrheit sondern eben für deren Zielgruppe, weil es auch einfach ganz viele gibt die davon gar nicht mitbekommen wollen.

00:04:22: Das könnte auch eine Lesart sein warum sie mit manchen Themen vielleicht etwas verhalten?

00:04:27: Ja anderseits in so einem konservativ-bürgerlichen Klientel was die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler dort in Baden-Bürttemberg ausmacht Auch in Rheinland-Pfalz kann man natürlich auch Bündnisfähigkeit erreichen über diese Kernklientel hinaus konservativen Praktiken, die eine Rolle spielt.

00:04:46: Auch der Appell an, auch ein moralischer Appell, an Nachhaltigkeit, an enkelfähige Politik, an zukunftsgerichtliche Politik, die weniger ambitioniert daherkommt als im Habekschen Stil – das sehe ich auch so -, aber doch auch anders gewissen appelliert abseits des Fossils noch an alles zu denken was danach kommt und in so einer Form von moralischen Wahlmotiv begründet über das grüne Klientelinaus ins bürgerliche Lage.

00:05:16: Das würde ich nie unterschätzen, dass es auch eine Rolle spielt.

00:05:20: Thema Bündnisfähigkeit was Sie angesprochen haben finde ich interessant weil die Bündnisfähigkeit beziehungsweise die Zahlen möglicher Bündnisse ja für die Parteien in der Mitte nicht größer werden.

00:05:31: wenn ich mir angucke dass die FDP chronisch schwach ist und droht aus einigen Landtagen raus zu fliegen bleibt er eigentlich in der mitte gar nicht mehr viel wer mit wem ein bündnis eingehen könnte wäre dann auch spannend zu beobachten, wie die miteinander umgehen.

00:05:44: Ich bin gleich auf den CDU-Parteitag und Markus Söder ein, Sie merken es vielleicht?

00:05:49: Ja gut aber der Partei da war einfach sehr interessant, vor allem im Vergleich jetzt zum Beispiel im SPD Bundesparteitag, die doch ihren einen der Vorsitzenden dann fundamental abgestraft haben.

00:06:03: das also März märkelt geradezu an diesem Tag.

00:06:08: Es war dieses niederschmusende Element zu reden, auch ausmodische Dinge sehr klar einzuordnen.

00:06:16: Aber inpolitisch hat eigentlich daran zu erinnern das Wahlkämpfer ja eher keine Details offenbar brauchen um ambitioniert etwas vorzuschlagen und der hat da versucht etwas einzuhägen was sich in den letzten Wochen so heraus kristallisiert hat dass die Union die Wählerinnenwähler in der Regel beschimpft dass diese Lifestyle-Thematik für Teilzeit eine Rolle gespielt hat.

00:06:45: Einer oder andere da in der Partei im Vorfeld des Parteitages Material geliefert hat, was er jetzt so eingefangen hat.

00:06:53: und dann März die, die Market Show.

00:06:55: das war einfach auch interessant, dass sie sich in die Kontinuität der Partie stellt wieder obwohl Sie gesagt haben wir das noch mal aufgeschrieben.

00:07:04: Sie sagte einmal CDU ist die CDU ist eine Partei.

00:07:08: der ich nahestehe Hat sich ja mal gesagt, ne?

00:07:12: Ja.

00:07:13: Also im Internet kursiert er sogar schon der Spitzname Merzel.

00:07:17: Ja!

00:07:18: Merz den großen Schritt Richtung Merkel in der Wahrnehmung oder in seiner Ansprache gemacht hat.

00:07:25: Das ist das war wirklich beeindruckend weil es zeigt trotz der Konfliktlage die beide nach wie vor natürlich haben dass er nicht in dieses Lager der Unversöhnlichkeit nur dazugehören möchte und sie auch nicht.

00:07:40: Das ist ja das was bei Kohl auch der Unterschied war, von dem man die Größe nachher anerkannt hat aber er ist ja zuletzt so unglaublich unversöhnlich aufgetreten und das möchte sie auch abstreifen.

00:07:57: dass wäre wirklich sehr großer Kleinmut könnte man gerade zu sagen.

00:08:02: Das war gut zu beobachten, das waren dadurch so Merkel-Festspiele.

00:08:07: Die deutsche Queen-Mam, der Politik habe ich so den Eindruck und auch wie so Teebeutel Merzlindert, geradezu Tee Beuteln Merz lindert die man so eingibt.

00:08:19: Es

00:08:20: hat natürlich auch jeder auf sich geguckt im Publikum.

00:08:22: Also ich habe Analysen gelesen, wann sie geklatscht hat und was das für die Zustimmung bei einzelnen Themen...

00:08:28: Super interessant!

00:08:29: Weil es eben auch ein Thema betrifft von der Projektion von Macht ohne Sie eigentlich noch inne zu haben.

00:08:36: Das macht, spielt sich oft auch über Projektionen und Mutmaßung ab, dass einer Macht haben könnte Und sie wird auch dadurch.

00:08:45: Deswegen ist genau beobachtet worden, nicht nur was die anhat, sondern wie sie gestikuliert... Die haben sich ja beim Ökumenischen Gottesdienst morgens zuerst gesehen, da haben Sie auch die Hände geschüttelt weil in der Halle haben sich keine Hände mehr geschüddelt und einige Schütteln sich keine händet.

00:09:02: doch, die hatten vorher sich geschübbelt aber sie gilt nach wie vor als mächtig allein durch die Projektionsfläche.

00:09:08: dass sie da sitzt trifft die Thematik, die wir oft besprochen haben.

00:09:12: Die Merkel-Mitte, die aufbruchsbereite Mitte, wer holt diese Mitte ab?

00:09:18: Das ist ja der Wunsch!

00:09:21: Habeck hatte sich auch um diese Mitte mal bemüht und so richtig kümmert sich keiner leidenschaftlich mit Themen, zukunftsgerichteten Themen um diese Mitterweder, die Sozialdemokratie noch die Union.

00:09:33: Aber das Thema zwischen Merz und Merkel ist ja schon seit ein paar Monaten, deswegen finde ich haben sie es jetzt abgeräumt.

00:09:40: Sie ändere mich an seinen Geburtstag im November als er auch die große Frage war hat er jetzt Merkel eingeladen?

00:09:46: Sie waren nicht da.

00:09:47: was heißt das?

00:09:48: Die haben sich früher nicht verstanden dass das noch eine Dauerfede.

00:09:51: Deswegen immer so interessanter dass sie dort jetzt so aufgetreten ist.

00:09:54: Ich

00:09:54: habe ja dann Leidensgeschichte Bei der ersten öffentliche Veranstaltung.

00:10:00: Ja, sie können mich jetzt auch mal bemitleiden.

00:10:02: Das ist ja eine ungewohnte Rolle aber das können Sie mal weil einmal welcher Inhalten

00:10:07: der Korte an unsere Hören und Hörer einrunde.

00:10:09: Mitleid vor Karl oder Sport?

00:10:14: Es gab auf dem Sundarmenmarkt in Berlin ein allererstes öffentliches Treffen schon paar Jahre her zwischen März und Merkel Und zwar bei der Veranstaltung Festveranstaltung der Eröffnung der neuen Bundesstiftung, Bundeskanzler Helmut Kohl.

00:10:32: Einige Bundeskantler haben ja solche Stiftungen und ich bin dort wissenschaftlicher Leiter des Wissenschaftlichen Beirats und durfte dort eine Rede halten die ich eben so ausgerichtet habe zum Forschungsprofil was es noch zu erforschen gibt zu diesem Thema und was interessant wäre.

00:10:54: Er hat auch Merkel gesprochen und Merz natürlich auch.

00:10:57: Und ich wurde zwischen die beiden gesetzt, nicht um mich und nicht um eigentlich Kohle sondern es ging nur darum wie die beiden sich angucken oder nicht angucken.

00:11:08: das war schon sehr interessant.

00:11:12: Aber was deuten sie dann hinter diesem Mechanismus jetzt beim Parteitag dass Merkel gekommen ist?

00:11:17: Und er in seiner Rede in Richtung Merkel gegangen ist und Merkel dort sehr Nubial aufgetreten ist, also es macht sie ja auch nicht ohne Grund.

00:11:27: muss dann Zeichen oder vielleicht auch ein Anlass aus ihrer Sicht gegeben haben.

00:11:30: Ja dass die sich zur Unionslinie auch unter März bekennt was so eine Kontinuitetszeichen dieses ultrapagmatische was ja ihre Politik ausgemacht hat auch als Krisendozin das als Farbe auch zu unterstützen und wahrscheinlich ihn auch einzuhägen, in dem Versuch Sozialstandards zu verändern was ja in der Partei eine oder andere vorhatte.

00:12:02: Wobei wir wissen dass eben der Sozialstaat die Qualität unserer Freiheit in der Demokratie sichert.

00:12:08: natürlich muss man den auch halten können und bezahlbar lassen.

00:12:14: aber Dahinter steckt die Grundidee, je ungleicher ein politisches System ist, desto instabiler ist es.

00:12:21: Also je gleicher eine Gesellschaft politisch ist empirisch oder auch im Gefühl, destso stabiler ist diese Demokratie.

00:12:31: Insofern ist das nicht irgendwie a nice to have sondern ein Fundament unserer

00:12:36: Demokratie.".

00:12:38: Waren Sie vor dem Hintergrund dann überrascht von dem doch sehr positiven und deutlichen Wahlergebnis?

00:12:44: gab es Krummel in der Fraktion, es gab das Krummeln in der Jungen Union die ja durchaus auch ein paar Delegierte gestellt haben.

00:12:50: Dann hieß man wieder nicht nur die Leute mögen März nicht sondern eigentlich seine eigene Partei mag ihn auch nicht so richtig und dann hat er aber wirklich ein beachtliches Ergebnis bekommen.

00:12:58: Auch im Unterschied sie haben schon angesprochen zum Beispiel zu Lars Klingball auf dem SPD-Parteitag

00:13:02: Ja hätte ich nicht mit gerechnet dass es dann doch über neunzig Prozent ist.

00:13:06: Die Partei ist professionell unterwegs als dieser Delegiertenschaft auf dem Bundesparteitag.

00:13:15: Sie ist immer viel staatstragender unterwegs, als das auf SPD-Parteitagen die SPD Funktionäre sind.

00:13:23: Das habe ich ja schon... oft beobachtet auch hier beschrieben, dass die kritische Distanz der SPD-Deligierten zu denen, die auf der Bühne sind.

00:13:33: Das spürt man wenn man in den Raum reinkommt und das ist bei der Union nicht der Fall.

00:13:38: Sofern ist es dann im Umkehrschluss eher so ein Kanzlerwahlverein.

00:13:42: aber das gilt eben nicht für die Fraktion.

00:13:46: da ist nach wie vor die Unberechenbarkeit auch die Zufallsmehrheit offenbar angesagt.

00:13:51: ich bin mal gespannt wie die nächsten Wochen kommen werden denn das war ja nicht nur eine Lernfrage, sondern die Führenden haben keine Gefolgschaft ganz offenbar oder sie rebelliert.

00:14:03: Sie neigt zur Rebellion.

00:14:05: Das war jetzt auf dem Parteitag.

00:14:07: nicht erfahren ob sich die Fraktion dem anschließt?

00:14:11: Das kann ich schwer beurteilen.

00:14:13: Ich würde gerne nochmal einen Aspekt aufgreifen mit Angela Merkel und zwar finde interessant und auch ein Stück weit faszinierend, dass sie die von Ihnen beschriebene Wirkung auf diese Partei hat.

00:14:22: Und das ja auch die Grundlage dessen ist so lange Kanzlerin zu sein und der auch in der Nation beliebt zu sein.

00:14:29: es wurde jetzt aber nach dem Ende ihrer Kanzlerschaft nicht nur innerhalb der Union sondern generell immer kritischer auf diese Regierungsjahre unter ihr geguckt weil Sie in vielen Stellen Stillstand mitgebracht haben Investitionsstau Bundeswehr, untergewirtschaftet andere Themen.

00:14:43: Das hätte aber irgendwie getrennt.

00:14:45: also das geht ja nicht mit ihr nach Hause, mit ihr als Person.

00:14:47: sie ist ja trotzdem beliebt obwohl im Nachhinein auch in der Union ihre Regierungsjahre sehr kritisch gesehen werden.

00:14:52: Ja du Merkel kult und die länger sie aus dem Amt scheidet desto mehr wird das Kultiger.

00:14:59: ich meine das Buch war ja auch keine kritische Werkausgabe zu ihren Entscheidungen sondern natürlich ihre Sicht wie sie unter welchen Bedingungen entschieden hat was sie an Informationsressourcen hatte, um zu entscheiden.

00:15:11: Aber sie ist im Blick auf ihre eigene Entscheidungslage ja mehr als klar geradezu weil Sie würde bei jeder Entscheidung immer noch sagen, sie wird sie genauso verhältn.

00:15:25: Also sie ist in keinem Punkt keine Millimeter bei keinem Podium, bei keiner Diskussion davon abgewichen irgendwie selbstkritisch zu sein.

00:15:33: das es ungewöhnlich Und macht sie auch jetzt nicht wirklich in allen Punkten glaubhaft denn niemand kann doch sagen, dass ja eine Entscheidung auch aus heutiger Sicht anders getroffen hätte oder.

00:15:46: Dass man sagt man bereut diese Entscheidung das findet man bei ihr nicht aber es schadet ihrem Image offenbar nichts.

00:15:52: weil ist so ne Sehnsucht befriedigt nach einer.

00:15:56: Ja nach einer Mutter offenbar Queen Mam die als Krisenlotsin uns geführt hat.

00:16:03: und man vergisst dann, die guten Jahre, die in der Zeit waren, ökonomischen guten Jahren nicht genutzt haben.

00:16:12: Um Brücken zu sanieren, um resilient wehrhaft zu werden gegenüber allem wird dann ausgeblendet.

00:16:21: das ist und bleibt Thema.

00:16:25: damit wird sie auf jedem Podium auch konfrontiert aber sie windet sich da geradezu raus.

00:16:29: es ist sehr interessant zu beobachten Aber hier wird praktisch.

00:16:33: Das Problem des Parteitags ist ja, dass vor den Wahlen man vielleicht versucht das ein oder andere in dieser Demobilisierungslage zu halten.

00:16:47: Keine Widerstände zu wecken.

00:16:49: Andererseits erwarten wir ja und können das herausarbeiten eine Win-win Situation für einen Zeitkorridor einer Reformkanzlerschaft bei der auch Klingball um Bars vermutlich mitmachen würden.

00:17:02: Welches Zeichen ist es jetzt für die Sozialdemokratie, wenn Sie vorhaben, Sozialstaatsreform mit durchzuführen?

00:17:09: Wenn jetzt so ambitionslos aus Stuttgart das Signal kommt.

00:17:14: Also ich müssen sich auch nicht bewegen aber wer sich nicht bewegt, das wissen wir wird die Mitte am Ende verlieren.

00:17:21: sie wird noch schmaler weil der Zeitkorridor dass wir wünschen, dass sich etwas ändert der is da.

00:17:27: Vor dem Hintergrund war ich tatsächlich auch von seiner Rede ein Stück weit überrascht.

00:17:31: Man kann sagen, dass was Ehrrichtung SPD vielleicht nicht sagen wollte oder konnte hat er dann danach Markus Söder gesagt so wie man ihn dafür kennt.

00:17:39: aber dieses Merzel hatte natürlich schon den Kern auch was sie angesprochen haben das er ja jetzt von seinem Strammen konservativen oder vielleicht auch leicht in die rechte Richtung gerückten Kurs abgewichend ist und ist ja jetzt auch moderat in der Mitte unterwegs.

00:17:55: Das ist ja ein anderer Friedrich Merz, als der der Kanzler werden wollte und Kanzlerin geworden ist und dort anders aufgetreten

00:18:02: ist.".

00:18:02: Also wir

00:18:03: kennen ihn als Versprechensbrecher.

00:18:05: so hat er uns nach der Wahl überrascht dass er fundamentale Dinge die er niemals machen wollte und die habe ich beispielsweise vor hatte dann am Ende eingelöst hat also Sondervermögen zum Beispiel.

00:18:18: jetzt hat er ab dem Parteitag das auch nochmal versucht zu begründen zu ambitionierte Vorhaben hatte und angesichts der Komplexität hätte sagen müssen, dass es vielleicht länger dauert.

00:18:34: Das hat er ja eingeräumt aber das ist ja nur ein Teil der Wahrheit.

00:18:40: Der andere Teil wäre ja was er noch vorhat und das hat er völlig im Unklarung gelassen.

00:18:46: da ist allein aus dem Rede-Move nicht ableidbar ob sich verkient in den nächsten Wochen wirklich was tut.

00:18:57: Ich glaube weil er vorsichtig geworden ist, weil er ja seine eigene Fraktion auch nicht mehr entweder geschlossen hinter sich weiß oder mit ihr zumindest rechnen kann?

00:19:04: Ja

00:19:04: und weil er einfach effektgetrieben.

00:19:06: bislang oft war bei Reden ganz scharfkantige Ankündigungen der aber am Ende nichts wirklich folgten.

00:19:13: und dann wird natürlich ertappt das Am ende zugeben zu müssen dass das nicht funktioniert.

00:19:20: Aber ich finde es nach wie vor beeindruckend.

00:19:23: die Unterschiedlichkeit, ob das jetzt Außenkanzler tun und man da den Begriff richtig setzt.

00:19:28: Aber weiß ich nicht.

00:19:29: aber da sind zwei Welten, die nach wie vor erkennbar sind.

00:19:32: Aber dann müsste er wenn er inputisch so ultraprogrammatisch daherkommt und auch ambitionslos vielleicht einen haben der das für ihn übernimmt.

00:19:43: Wer könnte es sein?

00:19:45: Schwert zu erkennen?

00:19:46: also bei der geforderten Migrationswende ist es sicherlich doobrindt auch mit der interessanten Wendung jetzt, dass das was die Migrationsforschung seit gefühlt Jahrhunderten sagt.

00:19:58: Das natürlich über Integration, über Arbeit natürlich primär erfolgt, dass jetzt auch diejenigen, die im Asylverfahren sind, auch schon arbeiten dürfen.

00:20:08: Das ist doch eine große Erleichterung ohne dass damit zugesichert wird, dass sich das Asyl verfahren in irgendeiner Weise deshalb positiv verändert.

00:20:20: Aber das ist ja, dass es auch eine Form von vom Wende die er jetzt eingebracht hat und dir auch mit der sozialdemokratie vereinbart hat.

00:20:29: Das ist ja würde ich sagen gut.

00:20:31: es gibt da jetzt leichte Wirtschaftsdaten die sagen es läuft langsam wieder ein bisschen an.

00:20:34: man muss ja auch fairerweise sagen dass manche Maßnahmen ja auch erst wirken und greifen müssen gerade was Investitionen von Unternehmen angeht.

00:20:41: aber natürlich war bisher in der Wahrnehmung das Thema Migration das finde ich wo am ehesten die Union In der neuen Koalition Also wo man Ergebnisse in Anfangszeichen gesehen hat, Ergebnis ist jetzt ein hartes Wort bei diesem Thema aber wo man eine Wirkung oder einen Effekt erkannt hat.

00:20:56: Anderen Sachen haben wir noch

00:20:57: nicht.

00:20:58: Ja und selbst der Auslin durch Strebsamste den die Union hatte, Generalsekretär der immer Forsch gefordert hat das sich sofort alles umsetzen lassen sollte, hat auch neunzig Prozent bekommen als Generalsekreter obwohl er eben permanent Auch in der Defensive ist auch gegenüber seinem Kanzler, dass er nicht die Dinge forsch umsetzt.

00:21:21: Ganz im Gegenteil.

00:21:23: Und obwohl er ja eigentlich

00:21:25: das erste

00:21:25: Wetter war und dann gesagt hat ne ich bleib Generalsekretär?

00:21:28: Ja oft arbeitet man sicher genau.

00:21:30: Oft arbeitet man sich ja dann an Stellvertretern ab oder an den Generalsekretären.

00:21:35: Das fand ich jetzt auch interessant.

00:21:37: in der Besetzung.

00:21:38: Frau Prin kriegt ja traditionell immer die schlechtesten Ergebnisse diesmal auch ein bisschen bessere als sonst, aber das ist auch ... weil die Namen immer wieder genannt werden oder der Name mitgenannt wird für den Vorstach für die Bundespräsidentenwahl.

00:21:55: Die jetzt schon offenbar Ende Januar taucht der Termin immer wieder auf.

00:22:00: Samstag der dreißigste Januar sein

00:22:02: könnte.".

00:22:04: Genau!

00:22:05: Ich glaube so wie es gelesen haben nach dem Ausschlussverfahren Sie wollen's nicht an dem Wochenende der Sicherheitskonferenz haben was ich jetzt nachvollziehen kann.

00:22:12: Danach ist dann auch schon wieder, glaube ich fast nachts um Karneval und sie müssen es ja bis zu einem gewissen Zeitpunkt der Nachfolger oder in dem Fall die Nachfolgerein ja gewählt sein.

00:22:22: Es war doch sonst immer Sonntags.

00:22:24: deswegen wunderts mich so ein bisschen dass es Samstag ist aber mag irgendwelche logistischen Hintergründe haben.

00:22:34: Das kann man natürlich auch noch an einem Samstag machen.

00:22:36: Aber Frau von der Leyen kam jetzt auch wieder dazu, weil Frau Lagarde vorher aufhört und so, da werden immer bestimmte Namen dann frei oder kursieren nochmal zusätzlich.

00:22:47: Dann eben außerhalb Juli C., die genannt wird also außerhalb der... der Politik, natürlich Chefredakteurinnen können auch immer wieder genannt.

00:22:59: Könnte man auch wieder nennen?

00:23:00: Also die beide haben ja dann falsche Geschlecht und scheiden schon mal aus.

00:23:06: Das Thema hatten wir ja schonmal, das sieht für mich an.

00:23:08: Sie sind quasi der personifizierte Bundespräsident für mich.

00:23:11: aber es ist jetzt leider blödes Timing Herr Korn.

00:23:14: falsche Zeitpunkt.

00:23:15: Wer sich auch immer hält, ist natürlich Ilse Eigner die aber und diese Erzählung hält sich auch von Markus Söder insofern blockiert wird weil er sich das CSU-Tour nach Berlin offensichtlich nicht zu machen möchte, weil in Berlin nur ein Platz für die CSU an prominenter Stelle ist?

00:23:30: Ja, aber im Vergleich zu den anderen Jahren kann man schon sagen, dass es wirklich ernsthafter um Frauen geht.

00:23:39: Das ist schon einen Unterschied zu vorhergehenden Wahlgängen und Wahlüberlegungen, auch Wahlkämpfe gab es ja auch die Leute, die sich bekannt gemacht haben.

00:23:49: Erst wie das bei Kühler der Fall war oder Herzog hat auch Wahlkampagnen gerade zugestartet um da auf sich aufmerksam zu machen, um seinen Vorstand zurechtfertigen.

00:24:01: Immer wieder waren Frauen im Gespräch aber immer nur dann, wenn klar war dass sie nie eine Mehrheit haben werden.

00:24:06: Und diese Formen der Verlogenheit Das ist diesmal nicht.

00:24:12: Es könnte wirklich diesmal funktionieren,

00:24:16: wird auch immer wieder genannt.

00:24:17: Aber die benannte Bindung soll dann nach der letzten Landtagswahl diesen Jahr erfolgen weil dann erst natürlich die vergretete Zusammensetzung der Bundesversammlung klar ist aber das Rot-Grün mit der SPD zusammen.

00:24:34: eine Mehrheit haben wir die ausreichen könnte um eine absolute Mehrheit hinzubekommen.

00:24:39: davon kann man ausgehen, aber alle anderen Dinge müsste man dann überlegen im dritten Beallgang mit einer relativ mehrheit.

00:24:48: Eine Frage habe ich noch zum Parteitag im Sport.

00:24:51: in der Bundesliga ist es häufig so wenn ein Trainer einen Spieler ausdrücklich lobt, dann ist das um ihn zu stützen weil er vielleicht ein bisschen schwächelt.

00:24:58: Friedrich Merz hat in seiner Rede sehr positiv über die Wirtschaftsministerin Reiche gesprochen die dort ein Ministerium auf links gedreht hätte, was sie ja von Robert Habeck übernommen hat.

00:25:07: Das hatte zum einen nochmal die Breitzeiterichtung Robert Hubeck und den Grünen.

00:25:13: Würden Sie das so deuten, dass es ein ernst gemeines Lob war?

00:25:15: Weil's ja auch viel Kritik an ihr als Wirtschaftsministerin gibt?

00:25:18: oder ist es dieser Schachzug, sie zu stützen und prominent positiv zu konnotieren weil er eben weiß, daß es Kritik auch an ihr gibt?

00:25:26: Ja, weil die wirtschaftswende, auf die wir warten zu personifizieren ist und das am idealsten, wenn man das selbst nicht vorlegt.

00:25:37: über dieses Ressort.

00:25:39: So würde ich das einordnen dass er noch meine Erinnerung gerufen hat.

00:25:43: sie kriegt in allem bisher schlechte Noten sowohl intern die Führungskonstellation des Hauses was man darüber liest und hört auch mit dem was sie bisher politisch umgesetzt hat.

00:25:59: Das ist natürlich einen von den Möglichkeiten her bescheidenes Ministerium was auch nicht viel erreichen kann.

00:26:07: Habeck hat einen anderen Ansatz gehabt, er war auch Vizekanzler, hat insofern das Vizepanzleramt dort auch integriert und hatte seinen Politikverständnis sehr komplexen Ansatz der alles größer macht einordnet und deswegen auch eine Allzuständigkeit für alle Politikbereiche.

00:26:31: Andererseits Die Dinge, die er vom Sondervermögen bis zu anderen Dingen vorgeschlagen hatte, hat es am Ende ja auch Realität geworden.

00:26:41: Ja also...

00:26:43: Das

00:26:46: ist so eine Linie, die Erzeichen, dass er noch nicht ganz alles aufgibt wirtschaftspolitisch auch noch was zu machen?

00:26:53: Kann er ja auch nicht weil das ist ein eines seiner Wahlversprechen zentral gewesen.

00:26:57: aber natürlich ist dieser Zuschnitt dieses Wirtschaftsministeriums insofern beschnitten und spannend, weil der von Ihnen und von mir eben erwähnte Linnemann aus diesem Grund her zum Beispiel gesagt hat ich bleibe lieber Generalsekretär.

00:27:10: Weil das Ministerium ist mir nicht so mächtig wie es gerne hätte als die Sekunde der Wirtschaftsminister.

00:27:15: Und dass was sich dort verändern kann reicht eben nicht aus und deswegen bleibe ich lieber in meinem alten Job.

00:27:20: Aber die Machtarchitektur sind noch eines Kraftzentrums jetzt erst mal gestärkt worden durch diesen Parteitag für den Bundeskanzler als Parteivorsitzender.

00:27:31: Das kann man schon erkennen, er geht jetzt nicht irgendwie angeschlagen ins Kanzleramt zurück oder in das Kabinett.

00:27:38: Das war ja bei Klingbeil interessant zu beobachten und vieles was Merz sagte klang auch so als hätte es mit Kling Beil zumindest klingen weil auch abgestimmt sodass sie jetzt mit einem gestärkten souveränen auch innenpolitisch souveränengestärkten Kanzler weiterarbeiten können.

00:28:00: Das ist erstmal für die Vorstellung, ein Kraftzentrum im Kanzleamt zu haben nicht schlecht, weil wir bisher das gar nicht erkennen

00:28:08: konnten.".

00:28:10: Das waren noch wieder interessante Einblicke-Erkorde heute?

00:28:13: Ja!

00:28:13: Danke,

00:28:15: dass Sie sich Mühe gegeben haben.

00:28:16: Ja,

00:28:16: das lag an Ihren originellen Fragestellungen.

00:28:19: Das wird nächste Woche nur viel besser Herr Korte, weil jetzt kommt nämlich die Einleitung zu einem ganz besonderen Format was wir zurechtgelegt haben.

00:28:27: Also erst mal müssen Sie sich montags warm anziehen, weil es nämlich noch nach Berlin geht und sie dort abends so später Stunde ein neues Buch oder ihre überarbeitetes Buch vorstellen.

00:28:37: und darum geht's natürlich zum Teil auch unsere Demokratietour.

00:28:40: denn am dritten und vierten März steigen Karl-Rudolf Korte unser Team und ich in einen Bus mit Magnetafeln bestückt, wo Korte und Trink außen draufsteht.

00:28:50: Wir werden verschiedene Orte in Rhein-Hessen anfahren.

00:28:52: zu dem ersten im vor dem Staatstheater in Mainz.

00:28:55: morgens drücken wir der Deutschen Bahnherkorte die Daumen da sie per Nachtzug.

00:29:01: quasi ist das ein Nachtzug.

00:29:02: wenn dann um vierdreißig losfährt vier achtundzwanzig?

00:29:05: Das schon früher

00:29:06: morgen.

00:29:07: Frühermorgend, dass er rechtzeitig ankommt.

00:29:09: Dann steigen wir hin Mainz aus vor dem Staatstheater fahren danach an das Nordfallsgymnasium nach Kirchheim-Bohlanden, fahren danach auf den Lärchenbergsprecher dort mit dem Lärsenberger Ortsvorsteher Alper Kümmür von der SPD.

00:29:23: Der ist in einem Brennpunkt Stadtteil Ortsvorscheher und es wird darum gehen wie er so Einflussmöglichkeiten vor Ort sieht ob die Politik, die auf Bundesebene entschieden wird und umgesetzt wird überhaupt diejenige ist, die vor Ort die Leute interessiert, ob sie sich wahrgenommen fühlen.

00:29:38: dann fangen wir bergfest akkord um neunzehn Uhr Hier in der VRM Live-Podcast mit uns beiden.

00:29:44: Auf dem Berg!

00:29:45: Wer sich noch nicht angemeldet hat, hier in derVRM am dritten März um neunzehn Uhr gerne per Mail an Chefredaktion.TVM.de.

00:29:51: Ich glaube ein paar wenige Plätze haben wir noch.

00:29:53: ansonsten ist es schon relativ gut gefüllt.

00:29:55: und dann geht's am nächsten Tag weiter nach einer kurzen Nacht in Mainzerkorte.

00:30:01: Dann steigen wir wieder den Busfahren nach Eich zu VG.

00:30:04: Bürgermeister Maximilian Abstein Der war langjähriger CDU Politiker hat sich dann von der CDU abgewendet und ist als parteiloser im Amt geblieben.

00:30:13: Und hat in Eich, wenn man sich die Wahlergebnisse anguckt natürlich auch ein hartes Brett vor sich.

00:30:17: Dann fahren wir weiter nach Niederolm ans Gymnasium Niedereulmen reden dort mit dem Sozialkunde Leistungsgröße über das Thema Demokratie.

00:30:25: Und dann enden wir in Nierstein bei Vertreterinnen von Stricken gegen Rechts, die sich in Nierenstein vor Ort einsetzen für Demokratie und vor allem gegen rechte Ableger, einen AfD-Bürgerbüro.

00:30:37: Die haben sich dort auf die Straße gesetzt und einfach gestrickt und sind dort quasi auch ein Ort der Demokratie geworden.

00:30:42: Darauf soll es ja gehen auf unserer Tour, dass wir verschiedene Orte der Demokratien bereisen und dort mit den Menschen über Demokratie oder Politik sprechen.

00:30:50: Ich glaube das wird cooler Korte vielleicht auch ein bisschen wild aber vor allen Dingen cool!

00:30:54: Gibt es dazu auch im Internet die Anhaltspunkte, wo man wen dann wie sehen kann?

00:31:00: Ja

00:31:00: wir haben noch eine coole Karte gebastelt.

00:31:02: Die Karte die genau da für die

00:31:06: Interaktion.

00:31:07: Doch doch ich habe sie ja selbst schon weiter geleitet.

00:31:09: aber ich wollte einfach nochmal für die höheren Hörer das klar machen dass man sehen kann.

00:31:13: Und ich hoffe darauf dass der Bus auch so ein bisschen catering hat oder...

00:31:17: Wir freuen ja an Ditsch, also Prezinständen vorbei und so.

00:31:22: Ah okay!

00:31:23: Okay das da auch ein bisschen mit bedacht wird dass wenn wir da gut Laune haben wollen dass man natürlich auch ein bißchen das Kudinarische denken sollte.

00:31:32: Nein

00:31:33: für ihr leibliches Wohl- und vor allem das Leibliche Wohl unseres Teams was dabei ist natürlich wird gesorgt sein.

00:31:39: Sehr gut, das Wetter wird bestimmt gut.

00:31:40: es warme muss ich nicht für kalt uns nicht mehr wappnen.

00:31:44: Das ist eine kleine Frühlingstour ne?

00:31:47: Ist gut.

00:31:48: Ich freue mich drauf, Herr Korn.

00:31:49: Ja

00:31:49: ich auch!

00:31:50: Und weil wir nämlich dann am Dienstag und am Mittwoch nächster Woche unsere Hörerinnen und Hörern mit einem kleinen Podcast nach dem anderen befeuern werden, weil unser lieber Mike Dornhüfer von jeder Station eine kleine Podcast-Folge macht gibt es uns am nächsten Montag nicht zu hören.

00:32:05: Dann machen wir nochmal eine kleine Verschnaufpause, holen tief Luft sammeln uns und starten dann am Dienstag auf unserer Demokratietour.

00:32:11: das heißt sie werden uns auf unseren Social Media Kanälen sehen und spätestens dann auch hören wenn die ersten Podcast folgen worum sind und ich freue mich auf zwei unterhaltsame Tage mit Ihnen, Herr Korte.

00:32:21: Ja auch!

00:32:22: Ich weiß noch nicht so ganz wie ich das aushalte.

00:32:25: aber ja man kann Europax mitnehmen dass man auch mal abschalten kann oder ich kann Kopfhörer mitnehmen da sich nicht immer nur sieben Ohr habe.

00:32:37: Aber vielleicht zeigen Sie sicher auch mal von einer gutmütigen Art?

00:32:41: Oder Sie machen Merkel praktisch.

00:32:44: Ich mache ein bisschen Merkel und für Sie es, für den typischen Mittagsschlaf am Herkord.

00:32:49: Das ist auch eingeplant?

00:32:53: Ja gut!

00:32:56: Vielen Dank Herr Kord.

00:32:57: ich freue mich auf nächste Woche, ich wünsche Ihnen eine gute Woche.

00:32:59: Ich hoffe sie haben ein bisschen was zu tun.

00:33:01: Ja ja bin gut unterwegs.

00:33:03: Ja komm rum.

00:33:04: Schönen Morgen

00:33:05: zum Beispiel in Düsseldorf also jeden Tag irgendwo...nein an Freitag bin ich nicht so anders.

00:33:12: Dann wünsche ich Ihnen eine gute Woche, Herr Korte.

00:33:14: Wir sehen uns tatsächlich nächste Woche Dienstag!

00:33:17: Ich bedanke mich bei unseren Hörern und Höreren, Zuschauerinnen und Zuschauern für die Aufmerksamkeit in dieser Folge.

00:33:22: Am nächsten Montag gibt es den klassischen Podcast nicht dafür aber am Dienstag und am Mittwoch in Hülle und Fülle podcasten wir aus allen Ruhen.

00:33:30: Vielen Dank und bis nächste Woche Tschüss.

00:33:34: Das war Korte und Ring

00:33:36: ein Podcast

00:33:36: der VRM

00:33:38: Von allgemeiner Zeitung, Wiesbadener

00:33:40: Kurier,

00:33:40: Darmstetterecho

00:33:41: und Mittelhessen.de.

00:33:43: Redaktion & Produktion Dennis Ringg und Mike Dornhöfer.

00:33:47: Habt ihr Themenwünsche,

00:33:49: Feedback, Anregungen oder Kritik?

00:33:51: Dann schreibt uns gerne

00:33:52: eine Mail

00:33:52: an audioatvm.de.

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