Folge 67: Demokratie-Tour #2 – Zu Gast bei Ortsvorsteher Alper Kömür (SPD)

Shownotes

Für die dritte Station ihrer Demokratietour besuchen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Mainzer Lerchenberg. Dort treffen sie Alper Kömür (SPD), studierter Politikwissenschaftler, Gewerkschafter, zweifacher Vater – und Ortsvorsteher eines Stadtteils, der politisch wie gesellschaftlich vielschichtig ist.

Kömür beschreibt im Gespräch, wie begrenzt der Gestaltungsspielraum politischer Arbeit auf dieser lokalen Ebene oft ist: „Als Ortsvorsteher stößt man schnell an Grenzen." Eine eigene Verwaltung habe er nicht, Entscheidungen könne er nicht einfach anordnen. „Ich kann nicht sagen: Wir machen dies oder jenes." Stattdessen müsse er Anliegen der Bürgerinnen und Bürger an Ämter und Dezernate weiterleiten – und dort würden sie nach deren Prioritäten abgearbeitet.

Korte und Rink sprechen mit ihm über Erwartungsdruck, strukturelle Hemmnisse – und darüber, warum Demokratie gerade auf der lokalen Ebene viel Engagement braucht.

Ein Angebot der VRM.

Transkript anzeigen

00:00:03: Korte

00:00:04: und Ring.

00:00:06: Politik,

00:00:06: die bewegt.

00:00:11: Folge drei unserer Demokratietour, Korte-und-Ring durch Rhein-Hessen.

00:00:15: Wir waren schon vor dem Start der Adam Mainz, am Nordfallsgymnasium in Kechern-Bohlanden.

00:00:20: Und jetzt hat es Professor Doktor Doktor, Doktor Dr.

00:00:23: Doktor Karl Rudolf Korte mich und unsere Crew auf den Mainzer Lärchenberg verschlagen.

00:00:29: Hier dürfen wir sprechen mit dem SPD-Ortsvorsteher Alper Kühn.

00:00:34: Das stimmt mir auch gut!

00:00:36: Er ist seit der Letzten Kommunalwahl, hier in den Ortsvorsteher.

00:00:39: Er ist Sozialdemokrat und seit zehn Jahren auf dem Mainzer Lärchenberg.

00:00:44: Und wir treffen uns hier an einem sehr schönen Ort nicht nur weil es für Karl-Rudolf Korte eine Reise in die Vergangenheit ist als ehemalige Lärschenberger sondern wir sind auch in einem neu gebauten Bürgerhaus.

00:00:56: und da wir auf dieser Demokratietour viel über demokratische Orte und demokratischen Diskurs sprechen an sie vielleicht Herr Korte am Anfang die Frage was sind denn Bürgerhäuser?

00:01:06: Welche Bedeutung haben Bürgerhäuser für einen Stadtteil als Orte des Treffens?

00:01:10: Die sind goldso existenziell, um Demokratie zu definieren.

00:01:15: Als Demokratieort für Willensbildung aber eben auch als Begegnungsort.

00:01:19: und aus dem Gespräch der Begegenung entwickelt sich Handel aus handeln politische Macht eigentlich.

00:01:26: das ist die Übersetzung von kommunikativer Benennungsmacht geradezu und die erfährt man, die übersetzt sich in solche Orte.

00:01:35: Die zwingen notwendig sind um auch einen Raum der Überschneidung zu kreieren also unterschiedlichen Menschen zusammenzubringen, die sich normalerweise nicht immer automatisch sehen.

00:01:47: Herr Köhmer deswegen an Sie die Frage sie haben A das Privileg eines neuen Bürgerhauses.

00:01:52: jetzt lassen wir die Vorgeschichte mal weg wie lange es gedauert hat und wie schmerzhaft der Übergang war.

00:01:57: Aber würden Sie das unterstreichen, was Herr Korte eben gesagt hat?

00:02:00: Absolut.

00:02:00: Also ich sehe es an allen Veranstaltungen die wir haben, ob's die Kinderfastnacht ist oder jetzt... Wir hatten hier die Feierlichkeiten an Heiligabend.

00:02:10: Da habe ich als Ortsvorsteher eingeladen.

00:02:12: Da kamen Menschen, die halt an Heiliggabend alleine sind oder die nicht zu Hause sein wollten oder die gemeinsam feiern wollten.

00:02:22: Und jetzt nächste Woche haben wir hier einen Fastenbrechen, auch ein Gemeinsames, da werden auch Menschen unterschiedlichster Religionen zusammenkommen und gemeinsamen Essen, die so wahrscheinlich wie der Herr Cortes gesagt hat, die zusammen kommen würden.

00:02:37: also daher teile ich das absolut.

00:02:42: Ich würde eingehen kurz auf den, das Beispiel von Halligabend.

00:02:47: Wie haben Sie da die Stimmung wahrgenommen und wie viele Leute waren da, um unseren Zuhörern einfach mal ein Gefühl dafür zu geben, wie so ein Angebot wahrgenommen wird?

00:02:54: Also wir hatten das zum ersten Mal.

00:02:56: Und zwar so einen Testballon, den wir gestartet haben.

00:02:59: Wir haben geschätzt dass zwischen, sagen wir mal zwanzig bis vierzig Personen kommen werden.

00:03:04: Am Ende waren es dann sechsundzwanzig.

00:03:05: also wir lagen ganz richtig in unsere Einschätzung und obwohl es sehr stürmisch gewesen ist an dem Tag als ich glaube wenn es nicht so stürmmlich gewesen wäre, wäre es für ältere Menschen einfacher gewesen auch noch zu kommen.

00:03:16: Aber es waren insgesamt sechsundzwanzig Personen da und die Stimmung war sehr, sehr angenehm.

00:03:21: Also ich fand das sehr schön!

00:03:23: Man hat zusammengesessen, es waren nicht alle immer andauernd da, es kamen Leute und gingen wieder, kamen wieder... Und es war sehr schön.

00:03:31: wir hatten einen großen Saal Wir hatten Weihnachtsbäume, wir hatten ein schönes Buffet, wir haben Musik und viele Menschen Heiligabend alleine gewesen wären, waren es halt nicht an dem Abend.

00:03:44: Und das ist mir heute aufgefallen weil als Ortsvorsteher macht man ja viele Besuche, ne?

00:03:49: Achtzigjährigen, neunzigjährige Besuch und also zum Jubiläum.

00:03:53: Wenn Sie dann sehen dass da noch nicht mal jemand von der Familie da ist, wissen sie, dass die Personen wahrscheinlich an den Heilig-Abend auch allein sind.

00:03:59: Das

00:04:01: ist im Endeffekt so eine Ausprägung von Gemeinwohl wenn wir das so zusammenbrechen, das ist interessant.

00:04:07: Nicht Gemeinwohl in dem Sinne Kollektivität sich ausprägt, sondern das einüben in das Fremde auch Teil ist.

00:04:18: Sich mit anderen auseinanderzusetzen, es anzuerkennen zu respektieren.

00:04:23: aber so prägt sich idealerweise in einer Kultur von verschiedenheit Gemeinwohl aus und wir brauchen einen Ort wo sich Gemeinwohlen entwickeln kann.

00:04:31: Wir haben ja durch die neuen Medien praktisch nicht mehr die Orte klassischen Begriffspaar dafür ist immer oder die Ausdrucksweise in diesem Blasen, im Filterblasen.

00:04:46: Wie kann sich Gemeinwohl ausprägen dort nicht?

00:04:49: Und deswegen brauchen wir auch ganz analog Orte in Präsenz bei dem es solche Möglichkeiten gibt und da muss auch niederschwellig die Möglichkeit sein Daseinsvorsorge zu organisieren ein Ort sein, in dem man eben jederzeit hingehen kann.

00:05:09: und so wie das hier angelegt ist.

00:05:10: Wir haben es ja eben schon erzählt von Jugendzentrum bis zu alten Tagesprogrammen die täglich hier angeboten werden von Kongressen bis sonst.

00:05:22: was haben sie also?

00:05:23: Arbeit soziales geselliges kulturelles in einer Mixtur als ein Haus dieser Bürger.

00:05:31: Das ist idealtypisch, was wir vorhin auf der letzten Station jahr bemängelt hatten wenig Angebote für junge Leute sich zu treffen vor allem im Wintermonat und zu treffen ohne dass man Geld ausgibt.

00:05:44: Und das scheint hier ideal typisch gelungen zu sein.

00:05:47: also einfach so kommt es mir vor.

00:05:50: Ja, also mit dem Jugendzentrum sind wir sehr glücklich.

00:05:55: Das ist noch im Bau.

00:05:56: Also hier noch nicht ganz fertig und abgeschlossen.

00:05:59: Aber wenn es dann soweit ist wird das ganz toll.

00:06:01: Die Jugendsten sind ja auch beteiligt in der Form und in der Ausgestaltung dessen wie es halt mal aussehen soll.

00:06:08: Also welcher Raum für was genutzt wird, wie die Nutzung aussehen sollen.

00:06:12: Und das finde ich ein sehr passendes Konzept aber Also auch das Problem auf dem Lärchenberg mit Begegnungsstätten für Jugendliche im öffentlichen Raum, wo man halt kostenlos sich aufhalten kann.

00:06:26: Wo man nicht unbedingt weggescheucht wird und ich glaube wir müssen als Gesellschaft da auch ein Auge drauf haben weil zum ersten Mal oder zumindestens ist es meine Lesart in der Geschichte zum ersten mal Jugendminderheit ist.

00:06:42: also demografisch gesehen ist das eine Minderheit bis dato noch nicht.

00:06:49: Und man merkt es halt auch am öffentlichen Diskurs, das geht dann um Ruhestörungen und...

00:06:55: Ja, ob an den Wählern?

00:06:56: Genau!

00:06:58: Und daher glaube ich dass das eine Gruppe ist die man im Moment besonders schützen muss und für die man auch besonders Politik machen muss.

00:07:07: Das ist ja auch ein Haus des Parlaments.

00:07:09: So kann man das ja hier auch sehen, wie der Ortsbeirat hier systematisch trifft.

00:07:15: Wie kommt man hier zu Mehrheitsfindungen im Orts-Beirat?

00:07:18: Wie groß ist er?

00:07:19: Also wir haben ganz... also wie überall haben wir einen Orts Beirat.

00:07:24: Ich glaube es sind mit mir vierzehn Ja doch es müssen vierzehnt sein.

00:07:27: Mit mir sind es vierzehrn, also dreizehnten Orts beiratsmitglieder und an den Ortsvorsteher Und im Moment auf dem gleichen Berg.

00:07:36: Wir haben ja ein Vierfraktion im Ortsbeirat, also die CDU, die SPD, die Grünen und die ÖDP.

00:07:44: Und wir haben sehr viele Entscheidungen, die einstimmig noch dürfen werden!

00:07:52: Also das ist auf dem Erstenberg.

00:07:54: Da sind wir aber auch im guten Austausch, im Vorfeld also die Fraktionen miteinander.

00:07:58: Das spricht man muss was.

00:08:00: Den der Jüngere beteiligt?

00:08:02: Sind da auch Jüngeren mit drin im

00:08:04: Ortsbrat oder... Also ganz jung hatten wir einen, der dann aber mittlerweile auch wieder zurückgetreten ist.

00:08:10: Also da war jemand, der war zwanzig.

00:08:11: Der hat das aber dann aus persönlichen Gründen weil er mit seinem Studium das irgendwie nicht hinbekommen hat.

00:08:17: Dann entschieden er nicht mehr weiter zu machen.

00:08:19: Aber ansonsten Jung, ja also im mittleren Alter bis halt.

00:08:26: Ja das ist halt ein Moment des Aber wir haben die demokratiewerkstatt auf dem leisten weg.

00:08:32: Was jung war das?

00:08:34: Das ist von einem Verein.

00:08:35: Also Arcon Ciel macht das und es sind Jugendliche Die sich treffen Und dort halt angeleitet werden Sich Überlegungen zu machen.

00:08:46: zum zum Leistenberg und was sie gerne hätten.

00:08:51: Ja, die haben dann zum Beispiel gesagt, dass sie so einen Begegnungsorten als im öffentlichen Raum brauchen und das hier halt auch die Möglichkeit haben wollen dort Sport machen zu können.

00:09:00: Und zwar wie Sie es gesagt haben halt auch Kosten oder wo man nichts dafür bezahlen

00:09:03: muss.

00:09:04: Also hier gibt's noch eine Sportanlage?

00:09:05: Es gibt eine Sport-Anlage aber es gibt keine zum Fitness machen also wo wir den Sport gerätten.

00:09:10: Damit nennt er Korte nicht sich nicht so.

00:09:14: Ich bin Jogger und Radfahrer.

00:09:17: Es

00:09:17: war gehend nicht in Muckiboden, weil ich ja nicht durch Äußerlichkeit imponieren möchte wie Chefredakteure.

00:09:24: Klappt's aber!

00:09:24: Das ist aber Herr Korne.

00:09:27: Ich will das jetzt nicht beurteilen.

00:09:31: Es gibt ja einen Mitschnitt da kann man ja sehen, wie praktisch die Mucki-Bude beim Chefredaktor wirkt

00:09:37: und ...

00:09:39: Spannend, oder?

00:09:40: Spannst du schon am Bauch.

00:09:43: Ja und auf jeden Fall... Also die haben das dann schön ausgearbeitet natürlich mit dem Poetry-Slam und verschiedenen anderen.

00:09:51: Und das wurde dann vom Ortsbeirat in der letzten Sitzung, die wir hatten, wurde das dann in Amtsdeutsch übersetzt und wir haben daraus einen gemeinsamen Antrag gemacht, der von allen Fraktionen getragen worden ist jetzt im Stadttrag gegeben worden ist.

00:10:09: Also eine Stadt weiter gereicht worden ist und das hat die Jugendlichsten ziemlich glücklich gemacht, also dass sie jetzt sehen, dass halt etwas was die halt was sie selber erdacht haben wo sie sich halt engagiert haben halt nicht komplett im Sande verläuft sondern dann tatsächlich ein Prozess angestoßen hat.

00:10:26: und ich glaube da geht es um diese Partizipation und dieses Gehör zu werden.

00:10:31: Da sind ja auch dann sage ich mal Gestaltungsspielräume in das Amt des Ortsvorsteheres oder den Ortsbeirat fallen, weil wenn man sich jetzt vorstellt wir reden ja viel gerade jetzt im Landtagswahlkampf über landespolitische Themen.

00:10:45: Aber Orts-Beirat und Ortsvorsteherarbeit ist ja wirklich Kommunalpolitik hat es best wirklich an der Basis.

00:10:53: Wie würden Sie da als Ortsversteher Ihren Gestaltungsspielraum einschätzen?

00:10:58: Und stoßen sie da regelmäßig auch an Grenzen?

00:11:01: Es gibt ja auch so diesen Begriff der Ortsbarrierte als zahnlose Tiger.

00:11:04: Und was ist da?

00:11:05: und sozialdemokratisch?

00:11:08: Das sind gute Fragen.

00:11:10: Genau, also zuerst einmal... Zuerst einmal... Bei

00:11:13: mir ist das normal.

00:11:13: er stellt manchmal gute Frage.

00:11:16: Ich musste

00:11:17: viele Fragen stellen.

00:11:18: Er hatte so eine Mittagspause gerade.

00:11:20: Also es hat einen Eindruck.

00:11:20: deswegen habe ich mich hier ein bisschen wirbs gefordert.

00:11:23: Ich liebe

00:11:23: die Dynamik.

00:11:24: Ja!

00:11:27: Also zuerst mal ja als Ortsvorsteher Man stößt sehr schnell an seine Grenzen, also es ist nicht so wie ein Ortsbürgermeister.

00:11:36: Ich habe jetzt keine eigene Verwaltung und die Möglichkeiten hier zu sagen wir machen jetzt die Straße hier und da ist ein Schlagloch und das wird morgen zugeschüttet sondern ich muss für alles fast wie die Bürger an die Dezernate ran und ich muss halt an die Ämpter ran und muss denen das dann sagen und dann kommt es nach deren Prioritätenliste, wird das dann halt abgearbeitet.

00:12:02: Und da ist man halt manchmal in der Situation, dass man das Gefühl hat, dass vom Bürger zwar in Verantwortung genommen wird aber ja tatsächlich in der Form immer wieder an die Stadt zurückgehen muss.

00:12:16: Das ist manchmal ein bisschen frustrierend.

00:12:19: Es

00:12:19: bringt eigentlich noch eine blöde Situation wenn man... Zu einem alten Friesenland wurde der Überbringer der Nabis geköpft.

00:12:25: Absolut, und er herrscht

00:12:28: in einem selbsteiligen Reich.

00:12:30: Also

00:12:30: Chef verletzt wieder auf dem Berg auch noch.

00:12:33: Und der muss sich ja nicht abstimmen mit niemandem.

00:12:35: Das ist ja der Vorteil.

00:12:37: Wir sind übrigens auch mit einem Ortsvorsteher auf dem Berg.

00:12:40: Ja, genau.

00:12:41: Der höchsten ... der höchste ... der Höchsten-Ortserweiterung von ganz Miami.

00:12:48: Wir streiten uns ja immer wieder in Ebersheim an wer höher liegt.

00:12:51: Ach,

00:12:51: Ebersheimer ist nicht so hoch?

00:12:52: Ebersheim tatsächlich hat den höchstem Punkt.

00:12:55: aber wer ist unbewohnt?

00:12:57: und wir sind halt der höhste Bewohnte Stadtteil.

00:13:01: Okay, das geht da in der

00:13:03: Scheilungsbund.

00:13:05: Von Mainz und daher ist es auch das höchste Bürgerhaus oder die höchsten Ortserwalte.

00:13:10: als Grund für diese Zuspitzel von Mainz so abrasiv.

00:13:15: Grüß Sie!

00:13:16: Aber es klingt jetzt so, als wären sie dann auch manchmal der Prellbock, der ja abfedern muss eine gewisse also entweder Unzufriedenheit oder auch Lange, Ja, zukommen lassen.

00:13:30: Weil sie ja hier vor Ort der Ansprechpartner sind und Sie sind dann aber nicht immer der Problemlöser weil sie es ja gar nicht selbst in der Hand haben.

00:13:37: das heißt...

00:13:38: Das ist schon richtig?

00:13:39: Aber auf der anderen Seite ist es auch so dass wir irgendwann seine Kanäle dann auch schon in der Stadt ein bisschen Ich habe am Anfang war das echt schwierig, vor allem wenn man neu in das Amt kommt.

00:13:50: Es gibt ja auch jemanden der irgendjemandem an der Hand dann hält und sagt ich zeig dir mal wie das funktioniert sondern da muss man schon sich selbst da durch telefonieren und dann muss man irgendwie Kontakte dann irgendwann mal haben zur Stadt.

00:14:03: Man weiß nicht wem rufe ich eigentlich für was an?

00:14:05: Das ist ja auch zuerst weil also wenn sie komplett neu sind wissen Sie auch noch nicht mal wen sie dann anrufen müssten.

00:14:11: Ich habe dann manchmal beim Ordnungsamt angerufen und die haben gesagt, ihr seid ja nicht dafür zuständig.

00:14:16: Dafür ist halt das Grüne- und Umweltamt dann zuständig und dann telefonieren sie da einen halben Tag bis sie dann jemanden gefunden haben der dann halbwegs dafür zuständig ist.

00:14:27: Das ist schon nicht so einfach aber mit der Zeit spielt sich das ein Und dann weiß man auch okay welche Knöpfe man halt so trinken muss.

00:14:38: kann man denn in der parteilogik Ja, findet man hier normalerweise auch Knöpfe um Unterstützung zu organisieren.

00:14:45: Jetzt ist jetzt der Oberbürgermeisterpartei los!

00:14:48: Das war da wahrscheinlich vorher, da waren sie noch nicht im Amt mit dem sozialdemokratischen Oberbürgermeister einfacher als sozialdemokratische Ortsvorsteher.

00:14:55: Man kann nochmal die Karte ein bisschen mehr spielen.

00:14:59: Also ich hab das tatsächlich so noch nie... also ich bin ja jetzt mal mit den Dezernaten antworten, Mainz?

00:15:06: Ich mag sein, dass es halt die Kenia Koalition gibt und die halt alle abdeckt.

00:15:12: Und daher wird da keine großen... Also ich kenne keine vergleichswerten.

00:15:20: Aber ob ich jetzt die Frau Matz anrufe oder ob ich die Frau Schmöller anruf und sage, ich brauche etwas.

00:15:29: Ich glaube nicht, dass da so einen großen Unterschied spielt.

00:15:33: Zumindest habe ich das nicht erfahren.

00:15:34: Also ich hab das nicht gesehen, ob es ein grünes Dezernat, sozialdemokratisches oder CDU-Dezert ist.

00:15:41: Das merke ich nicht.

00:15:42: Es gibt vielleicht persönliche Sympathien und Antipathien... Das gibt's halt immer.

00:15:48: Es gibt ja bei uns beiden hier auch, bei Wink

00:15:51: und Merck, dass ich alt ist.

00:15:53: Aber das Anti geht immer nur von ihm aus!

00:15:55: Ich bin total harmlos.

00:15:56: Ja,

00:15:56: das ist

00:15:57: gespielte Harmlosigkeit.

00:16:00: Man kann sich auch Bedeutungslosigkeit erarbeiten.

00:16:03: Das geht auch

00:16:05: als Professor

00:16:06: zum Beispiel.

00:16:09: Herr Kümmert was mich interessieren würde?

00:16:11: Wie nehmen denn... Ich hab eben schon ihre Rolle hier an der Basis quasi skizziert und sie haben mir daraus resultierend auf wirklich das Ohr an den Lärchenberger in dem Fall.

00:16:21: Ziel unserer Demokratietour ist ja auch etwas zu übersetzen, gerade vor so einer Landtagswahl.

00:16:25: fühlen sich Leute vor Ort von der Politik wahrgenommen, fühlen sie sich mit ihren Problemen wahrgenommen oder bewegt sich Politik in einer Plase von Reformen die überhaupt nicht unten an der Basis ankommt.

00:16:38: wenn Sie mit Lärschenbergern sprechen haben Sie das Gefühl dass sich der Lärschenberger, die Lärtschenbergerin von dem dort in Berlin oder jetzt mit Blick auf die Landtagswahl

00:16:50: Ich glaube, dass das tatsächlich ein großes Problem ist.

00:16:54: Dass es irgendwie nicht ankommt.

00:16:59: Also was mir immer wieder begegnet ist halt ja die da oben die wissen überhaupt nicht wie es uns überhaupt geht und das interessiert hier auch nicht mehr.

00:17:06: und ich muss sagen wir gibt das breite Teile auf dem Lärchenberg die sich von der Politik nicht mehr gehört nicht mehr gesehen fühlen.

00:17:17: Und ich denke, dass da Kommunalpolitik halt eine große Rolle spielt.

00:17:22: Wie Sie es gesagt haben also diese Basis-Politik, die auch eine große Rolle spielt um zu sagen ne, wir sind da aber jeder hat seine Ebene auf der er agieren muss und dass das irgendwie aufgefallen wird.

00:17:36: Ansonsten haben wir in Zukunft ein Problem.

00:17:41: Herr Gortem!

00:17:43: Klingt so als hätte nur ein Problem, wenn das Fazit lautet dass die Leute sich von der Politik nicht wahrgenommen fühlen.

00:17:48: Wo liegt denn dann andershin gesprochen aus ihrer Sicht der Fehler der Politik?

00:17:53: Das sind Formen mit einer Distanzdemokratie, die am Ende vergleichbar sind.

00:17:59: Es gibt die Politikverdrossenheit Die man messen kann, die oft auch Politikverachtung ist.

00:18:06: Es gibt mal bei den Politikern aber auch eine Bevölkerungsverdroßenheit.

00:18:10: Und Sie machen hier jetzt nicht überhaupt den Eindruck im Gegenteil.

00:18:14: Dass man, sagt man der Berliner Republik ja oft, dass abgehoben ist auch Themen nur städtischer Art Interessen geleitet, Lobby getrieben vorantreiben aber eigentlich nicht das was in den ländlichen Regionen Hauptdiskurse sind.

00:18:30: Das glaube ich ein großes Problem.

00:18:32: wie stellt man Resonanz her zwischen Regierenden und Regierten?

00:18:36: Weil ohne Resonance kann man darüber nichts bewirken.

00:18:40: Aber das sagt sich einfach, weil wie kommen diese Urteile zustande bei Bürgern?

00:18:44: Sie kommen in der Regel zustande, weil sie sich jetzt heute über die sozialen Medien informieren.

00:18:51: Die organisieren sich über Gereiztheit, über Alarmismus und nicht über Seriosität von Qualitätsinformationen.

00:19:02: Und dadurch steht auch schon mal eine automatische Schieflage wie man Politik überhaupt wahrnimmt.

00:19:08: Wir können ganz gut messen, dass sich die Einstellungen zur Politik fundamental ändert wenn man mit einer Politikerin mal zusammenkommt.

00:19:17: Nicht unter vier Augen braucht man gar nicht, kann auch ein größer Raum sein einfach dadurch näher erfährt und schon wird das Bild differenzierter.

00:19:26: Wahrscheinlich ist es der einzige Weg, auch ein analoger Weg

00:19:29: Dass

00:19:31: Politik

00:19:32: sich

00:19:33: mehr Bürger noch komplett auseinandersetzt.

00:19:40: Obwohl das Weltbild teilweise schon so ist, dass es sich selber versucht zu erhalten, dann wird einem gesagt ja du bist die Ausnahme.

00:19:49: Selbst wenn man begegnet und dann gibt, dann ist das die Ausname.

00:19:53: Man möchte trotzdem an diesem Bild des Politikers festhalten.

00:19:57: also das ist mir halt auch mehrmals begegnete.

00:20:00: Und man sagt Ja Du bist ja anders Und du bist ja auch hier, Handel Dieter, Opern.

00:20:06: Ja die sind Fans anders und... Also

00:20:08: sagen sie dann?

00:20:09: Also ich sage naja wenn du den begegnen würdest, würdest du vielleicht auch anders darüber denken.

00:20:13: also Ich denke dass das da sehr viel Wahrheit drinstellt.

00:20:18: was der Herr Korte gesagt hat Das kommt manchmal vor Dass diese Begegnung Und da müssen wir Räume schaffen und zwar nicht nur im im digitalen Raum, sondern im analogen Raum.

00:20:32: Also da brauchen wir diese Begegnungsorte und das ist sehr viel verlangt auch von Politikern die halt einen riesigen Wahlkreis haben den sie vertreten dann noch nach Berlin oder nach Mainz müssen und dort halt auch Politik machen müssen und gleichzeitig auch die Erwartung hat dass man sie überall begegnen kann es halt schwierig.

00:20:53: auf der anderen Seite Die digitalen Medien geben halt auch die Möglichkeit die Person als Menschen kennenzulernen.

00:21:00: Und ich glaube, da müssen halt viele Politiker noch dazulernen, dass es nicht nur um ihre Inhalte geht sondern das die Menschen ein Interesse haben den Menschen kennen zu lernen und dass die Inhalten, die auch in den sozialen Medien geteilt werden so ein bisschen auch dem Menschen halt erlebbar machen müssen.

00:21:21: Und

00:21:22: hinzu kommt auch noch die Sprache, dass man verstehbar bleibt.

00:21:26: Oft gibt es ja eine Form von Beschreibungsangst, um stimmte Dinge nicht ausgerichtet.

00:21:30: Weil man meint damit mehr hin zu verlieren oder eine Gegenmobilisierung auszulösen dann wird herumgeschwurbelt floskelhaft artikuliert technokratisch artikulliert und verliert sofort eine Bindung an die Bürger weil das Thema nicht getroffen wird und weil man auch den Wortschatz nicht trifft.

00:21:49: also auch über das Vokabular wird oft Distanz aufgebaut.

00:21:54: ich kenne das in der Wissenschaft ganz klassisch, man merkt das vor allem bei den ersten Arbeiten die Malzwissenschaft dazu schreibt.

00:22:05: Man ist natürlich noch angstvoller geradezu sich bei jedem Aussage mehrfach absichert.

00:22:14: Das machen wir über Quellen, Zitate und Anmerkungen aber dadurch ein Satz fast Unlesbar wird und vor allem wird unverständlicher.

00:22:27: Und es ist natürlich auch, weil das Beibelt eine Form sich zu immunisieren gegen Kritik.

00:22:34: Nun habe ich den Studierenden am Anfang immer gesagt wenn sie einen nicht verstehen in der Vorlesung Es kann auch an dem vorne liegen.

00:22:41: Nicht nur an ihnen.

00:22:43: Weil manche schützen sich durch Formulierung die keiner nachvollziehen kann um sich eben von Kritik zu befreien.

00:22:54: oft gar nicht bewusst, aber so ein Hilfsmechanismus und in der Politik ist es natürlich auch so.

00:23:00: Es ist eine schmale Gradwanderung zwischen der Beschreibungslust – auch die Themen zu benennen – und klare Kante was man ankündigt das Bürger oft gerne fordern, aber dann auch ertappt wird dass das was ich ankündige sich nicht nächste Woche einlöst.

00:23:17: Auch das ist schwierig finde für Politik.

00:23:20: die Medien und welche, die ja mit uns hier gerade auch sprechen, wünschen immer diese klare Aussage her.

00:23:27: Das Chef-Sachen-Logik weil Chefredakteure eben auch Chef sind dass man da so was herausposaunt.

00:23:35: Faktisch engt das den Handlungsspielraum der Politik am Ende ein.

00:23:41: Aber die Welt wird komplexer und Sachverhalte werden komplexe und deswegen kann es natürlich vorkommen etwas länger braucht, um etwas zu erklären weil man es eben einordert und differenziert betrachtet.

00:23:54: Wenn Sie jetzt mit Lärchenberg ansprechen haben sie das Gefühl dass die offen sind für so eine komplexe Erklärung oder suchen die einfach nur oder wollen die einfache Antworten was wir jetzt auch schon amt zu besprochen haben bei Kort im Podcast der Drang dahin geht dass man eigentlich eine einfache antwort haben möchte was natürlich aktuell eher populisten ehrlicherweise bedienen wollen manche antworten ja gar nicht einfach sein können.

00:24:16: Ich glaube, dass wir uns die Mühe des Gesprächs halt machen müssen.

00:24:19: Und ich glaube wenn man das Gespräch sucht und wenn man dann auch Personen spezifisch argumentiert also die Sprache auf dem Niveau führt auf den der Bürger oder die Bürgerin mitkommen kann Dann hat man gute Chancen in eine Diskussion zu kommen und da auch zu überzeugen.

00:24:39: Die Komplexität ist da.

00:24:42: Aber ich glaube, dass wenn man das den Menschen auch erklärt und sagt, also wir müssen hier ein Kompromiss schließen.

00:24:49: Das wird halt nicht hundert Prozent das was du haben möchtest, sondern Politik bewegt sich in verschiedenen Zwerden und wir müssen einen Weg finden der für alle funktioniert, einigermaßen funktioniert Und dieser Findungsprozess ist langwierig Und am meisten ist es so jetzt zum Beispiel bei diesen Jugendlichen, die wir haben.

00:25:15: Dass wir wahrscheinlich die Spielgeräte erst bekommen oder sagen mal diese Trainingsgeräten erst haben werden wenn sie nicht mehr brauchen und das könnte natürlich eine Form von Frustration mit sich bringen.

00:25:28: Auf der anderen Seite, wenn man das schon vorher kommuniziert und sagt wir machen ja hier nicht Forderungen oder wir machen nicht nur etwas was uns selbst nutzen soll sondern Gedanken über den gemeinsamen Lebensraum.

00:25:41: Wenn eure kleinen Geschwister oder Dings davon profitieren, dann ist das ja immer noch ein Zugewin.

00:25:45: Also diese Kommunikation auch schon vorher wie der politische Prozess halt funktioniert und wir halt aussieht Und dass wenn wir heute ein Problem erkennen, dass wir morgen nicht die Lösung haben werden Sondern dass das eine bestimmte Zeit dauern wird.

00:25:57: Wenn man diese kommunikation aufrichtet, kann man auch schon Frustrationen aus dem prozess so ein bisschen Ausnehmen und ich glaube dass dieses Gespräch ganz wichtig ist Und dass aber schon viele Bürger der Meinung sind, dass die Politik einem gar nicht mal zuhören möchte und nur nach Ausreden sucht um etwas nichts zu tun.

00:26:20: Was ich da halt häufig mache ist, ich suche dann das aktive Gespräch und sage mir lasst uns jetzt darüber reden.

00:26:26: also wirklich!

00:26:27: Ich möchte mit dir darüber sprechen, ich möchte auch erklären warum das gerade nicht gilt oder warum es ein Prozess ist, der nicht so einfach ist.

00:26:35: Und diese Konfrontation, also das ist ja ein Moment der im ersten Moment unangenehm ist und da ist auch nicht jeder dafür gebaut.

00:26:44: Also nicht jeder ist dafür gemacht.

00:26:46: aber ich glaube dass das halt dann den anderen dann dazu zwingt auch seine eigene Position nochmal zu überdenken und auch die Möglichkeit gibt hier zu sagen okay dieser Prozess ist nicht so einfach und wir müssen hier zu einer Lösung finden.

00:27:04: Die Menschen wollen vor allem das Engagement sehen.

00:27:07: Ist sie differenz zwischen Prozess nutzen und Ergebnis nutzen?

00:27:10: Genau!

00:27:10: Kann man auch sehr gut messen, dass die Beteiligungsnutzen im Sinne des Prozesses höherwertig ist als das Ergebnis.

00:27:17: Dass diejenigen, die zumindest beteiligt waren, auch ein Ergebnis was gegen sie fällt, gut heißen.

00:27:24: Das ist ein Kraft, den man wirklich gut einsetzen kann in der Politik um Komplexität auszuhalten.

00:27:31: Also wir haben dieses Thema mit den Kränen auf dem Lerchenberg.

00:27:36: Und das war ja ein Problem, der seit vierzehn Jahren eigentlich besteht auf diesem Lercheberg wo wir in einem Straßensuch, der im Pramsweg halt eine Sosno-Überpopulation haben.

00:27:46: also wir reden von hundertsundzig krehen Pärchen mit Nestern und also in der Brutzeit, wenn die drei-vier Jungen haben reden wir von fast tausend Vögeln.

00:27:55: Und das ist halt eine Karkophonie, die die Bürger vor allem Süßigkeit fertig gemacht hat.

00:28:05: Auch weit über den Brahmsweg hinaus.

00:28:07: Also das stand da irgendwann sinnmittlig für den Lerchenberg oder den ganzen Stadtteil als Politikum fast schon ja?

00:28:12: Ja.

00:28:16: gelungen.

00:28:17: Im letzten Jahr haben wir gesagt, okay, wir gehen einfach in den Brahmsweg, stellen mich da auf die Straße und ganz niederschwellig jeder kann dahin kommen und seine Wut und was die Menschen halt empfinden.

00:28:30: Da ausdrücken uns dem Ortsvorsteher an den Kopfhauen.

00:28:36: Und dann habe ich mir mit einem Ornithologen da, der ihnen versucht hat zu erklären wie diese Vögel funktionieren warum das wichtig ist dass es im Umweltschutz.

00:28:44: aber diese Argumentaten wollten auch die Bürger gar nicht mehr hören, nur nach vierzehn Jahren.

00:28:48: Wir haben einfach immer wieder gebrauchen eine Lösung für unser Problem.

00:28:51: Wir wollen den Vögeln nichts Böses aber wir wollen einfach dass unser Problem gelöst wird.

00:28:58: und wir haben dann gesagt okay da müsst ihr einen Umweltausschuss gehen, ihr müsst euch artikulieren weil ich war zwar da aber ich glaube das der Umwelthausschuss das von den Betroffenen selber hören muss um die die Problematik besser zu verstehen.

00:29:19: Und tatsächlich war es dann halt auch so, als die Anwohnerinnen und Anwohner dann selber vor dem Umweltausschuss gesprochen haben wurde der Maßnahmenkatalog dann versprochen und dann halt umgesetzt.

00:29:32: Das ist nach sieben acht Monaten.

00:29:35: also das ist die Zeitspanne.

00:29:37: wir jetzt halt die Entfernung der Nesta haben mit Bushaden halt die Krähen verkrämt.

00:29:48: Die Resonanz in der Bevölkerung ist so, dass dem Falkner wird halt Kaffee gebracht, den wird Kuchen gebracht.

00:29:56: Wie lange ist der Daime?

00:29:58: Der ist immer für zwei drei Stunden da und geht mit seinen zwei also Killi und Philly heißt Nibar-Hushade.

00:30:04: und

00:30:05: dann sind Brüder, der eine ist ein bisschen dicker als der andere, man fliegt nicht so viel... Ich bin eine Experte über Krehen geworden.

00:30:12: Das

00:30:12: ist ja nur eine Abschreckungsmaßnahme, ne?

00:30:14: Die töten ja keine Krehe, sondern die... Also wenn sie...

00:30:18: Auch dazu ist.

00:30:19: also selbst das wäre ein... Es wäre kein

00:30:21: Politikschlechtregel.

00:30:23: Genau!

00:30:24: Ein Entname ist auch im... Sehr schöner Begriff.

00:30:30: Ein Entname einer Krehe ist auch genehmig aber es bisher noch nicht passiert.

00:30:37: Also das können wir leider nicht immer ganz regeln, aber es ist nicht das Ziel.

00:30:41: Das Ziel ist tatsächlich dass sie verkrimmt werden.

00:30:44: Ich kann nur sagen, im Moment hat der Nestbau nicht angefangen.

00:30:48: Während ich habe das in der Stadt unten gesehen und auch da wo ich arbeite, da sind die Kränen schon komplett am Nestbauer.

00:30:54: Wir hoffen tatsächlich dass wir damit eine starke Reduzierung...

00:30:58: Dürfte man neue Nester jetzt zerstören oder dürfte man die nicht zerstören?

00:31:02: Im Moment sind sie noch im Nestbau und neulich in der Brutzeit.

00:31:05: Solange sie nur im Nestbaus sind darf man die auch entnehmen bis es zur Brutzeithalt kommt.

00:31:11: Und dann darf man nicht mehr!

00:31:12: Okay.

00:31:13: Und aber man darf halt weiterhin mit dem Bus hat, es ist unangenehm machen.

00:31:18: und wie gesagt der Falktandon wir wollen ihnen klarmachen dass das ein schlechter Ort zum Brüten ist.

00:31:24: Herr Korte wir reden häufig darüber, dass ein Wahlargument für Menschen die Problemlösungskompetenz ist.

00:31:31: wenn jetzt er kümmer schildert wie er sich der Krähenplage angenommen hat klingt das nach... eine hohen Zuschreibung von praktischer Problemlösungskompetenz.

00:31:40: Ja, sind Sie selbst überrascht, dass so was gibt?

00:31:44: Ich kenne das ja weil ich ja als Leser und Mitarbeiter der allgemeinen Zeitung auch ganz nah an diesem Stadtteil dran bin und als ehemaliger Grundschüler der Karl-Zuckmeyer-Grund und damals auch Schule sogar einen Bezug zu diesem Spielplatz habe.

00:31:58: Ich

00:31:59: glaube, in Ihrer Zeit auf den Lagen war es ein Spielglotzen?

00:32:02: Nein.

00:32:05: Auch keine Pioniere hier gewesen.

00:32:08: Wir hatten ja früher nichts.

00:32:09: Wenigstens einmal so?

00:32:11: Pionierberge und Baustellen und keine Sportanlage, kein Einkaufszentrum – das hat sich alles in der Zeit entwickelt aber natürlich ein Paradies für Kinder zum Spielen dadurch.

00:32:24: Und eine soziale Zusammenhalte aus diesem Pfadfinaf und Pioniergeist erwachsen ist, weil man sich unmittelbar geholfen hat.

00:32:32: Und dann war praktisch die Gründung des Sportvereins die eigentliche soziale Institutionen.

00:32:39: Es war weniger nur wegen Sport sondern es waren praktische.

00:32:43: alle Veranstaltungen.

00:32:44: Alle Ideen, alle Kreativität des Zusammenarbeitens ging ausschließlich vom Sportverein los.

00:32:49: Das war beeindruckend zu sehen und das ist einfach eine unbezahlbare zivilgesellschaftliche Einrichtung bis heute all diese Sportvereine nicht nur in so ein Gründungsphasen.

00:32:58: Aber ich habe aber einen praktischen Bezug, ich hatte an einem Urlaubsort in Abu.

00:33:03: Dhabi zum Glück war ich im Januar dort und nicht jetzt sonst seh sich da auch fest hat mir genau die Erfahrung beim Frühstück dass es eben Vögel

00:33:15: gab

00:33:16: an einem Morgen die da kamen und die dann auch natürlich warteten das man irgendwie beim Frühstag was überlässt oder was auch immer.

00:33:24: Und dann ging einer herum und hat sie mit so einem Drachen versucht irgendwie zu verscheuchen.

00:33:31: Das war so Alltag, das hielt aber nur ein paar Minuten.

00:33:35: Am andern Morgen, mal interessant zu sehen waren Falkner da, der genau das machte.

00:33:41: Der ließ den ab und zu mal auf eine Palme fliegen.

00:33:45: Dann kam er wieder zurück, dann flock aber auf eine andere Palme einfach so einen Bedrohungsinszenarium entwickelt als Abschreckung.

00:33:55: Und es war null, kein einziger Vogel zu sehen.

00:33:59: Da haben wir auch zusammen überlegt... Wir haben schon mehrere solche Urlaubsorte gehabt bei denen eben doch ein bisschen viel Vögel sind.

00:34:05: beim Essen und das ist noch

00:34:08: eins.

00:34:09: Das ist ein Falkenzuschalten?

00:34:10: Nein, wir selbst nicht!

00:34:12: Einen Urlabsfalken?

00:34:13: Das selbst nicht.

00:34:14: aber das mit dem Falk nach vorn liegt war eine gute Lösung.

00:34:18: jetzt dass ich so nah an dieser Lösung hier schon bin aufm Lärchenmelden hätte ich gar nicht gedacht.

00:34:23: Herr Korte, das ist Teil der Globalisierung und ich kann den Transfer auch sofort einbringen.

00:34:29: Die tun sich ja manchmal im Transfer bisschen schwer.

00:34:31: Und es ist

00:34:31: jetzt schon spät für Ihre Verhältnisse so.

00:34:36: Herr Korte was mich interessieren würde sie beschäftigen sich ja hobbymäßig mit Wahlforschung.

00:34:43: Jedenfalls konnte ich da noch keine Profession daraus ergehen.

00:34:48: Herr Kümmel ist ja jetzt als SPD-Ortsvorsteher und quasi Gesicht der SPD vor Ort die Anlaufstelle derer, die sich an ihn wenden und er macht das ja als Person aber auch als Sozialdemokrat.

00:35:02: Haben Sie Belege oder eine Einschätzung wie weit das jetzt in einer Wahlentscheidung der Wähler für die SPD verfängt?

00:35:10: Also reicht es in einer Kommunalwahl für Ihnen beim Ortsbeirat?

00:35:14: Reicht das auf städtischer Ebene oder reicht das dann sogar auf ne Landesebene wenn er hier vor Ort einen guten Job

00:35:19: macht?".

00:35:21: Es ist immer die Nächste von ihm, da will immer ein bisschen Prognose ... Sie haben ja ihre Glaskugel.

00:35:30: So stellt er sich Wissenschaft vor?

00:35:32: Ja, aber

00:35:32: als Einrichter kann man die nächste Antwort von ihm sein.

00:35:35: Kann ich nicht sagen, weil ich bin Wissenschaftblatt!

00:35:38: Gut, dann Nummer Neues.

00:35:39: Das ist eigentlich

00:35:39: schon ein neues Thema.

00:35:42: Aber die Wahl und welche geht es?

00:35:44: bei Kommunalwahlen gelten ganz... oder fast andere Regeln als bei einer anderen Ebene.

00:35:49: Je kleiner die Gemeinde, je kleiner die Einheit ist, umso weniger spielt die Parteifarbe eine Rolle und umso mehr spielt natürlich die Person eine große Rolle.

00:35:57: Da wissen die Leute oft nicht ob Müller-Meier-Schulz welcher Partei der angehört.

00:36:01: Das muss man auch nie größer.

00:36:04: Die Gemeinde die zu wählen ist, die Größenorten um so mehr greifende Parteifahre.

00:36:09: Und da wissen wir eben, den Begriff haben sie sicherlich gemerkt.

00:36:13: Problemlösungskompetenz ist nach wie vor die entscheidende Variable.

00:36:16: Sie wiederholen sich aber regelmäßig?

00:36:18: Ja genau.

00:36:20: In früheren Zeiten haben sie ja mal schon was mitgeschrieben.

00:36:22: das macht er auch schon nicht.

00:36:23: Habe ich mir

00:36:24: abgewöhnt!

00:36:25: Aber so und das ist die vorgelagete Variable.

00:36:28: und dann kommen natürlich persönliche Faktoren hinzu ob man die Person kennt Ob sie auch im Umgang, ob das hilfreich war was man mit der vereinbart hat.

00:36:37: Das spielt auch nur Rolle aber es ist nicht die entscheidende Variabe auf der kommunalen Leben ist ja aber die unschätzbare und Schätzbar große Variable die auf jeden Fall eine große Rolle spielt.

00:36:48: Also ist er auf keinen kommunaler Ebene der Retter da Sozialdemokratie?

00:36:51: Aber weiter kommt er nicht.

00:36:54: Er ist praktisch der Retta Er ist der große Heroe,

00:37:00: Heroge besprechen.

00:37:02: Lerchenberger

00:37:02: Sozialdemokratie und daraus kann er häufig jetzt praktisch Verlässlichkeit an, er hilft Vertrauen an und was er aus diesem Maximum an Vertrauen macht hängt davon ab welche Stationen er damit am Ende wieder erreichen möchte also wo er seine Vertrauenshaushalt in der Angesammeltheit gegenüber den Bürgern einbringen möchte.

00:37:24: auch die nächste eben wäre dann

00:37:27: für

00:37:27: den Urgeweißer zu kandidieren.

00:37:33: Und das könnte man dann natürlich einsetzen, das Vertrauenskapital was man angesammelt hat?

00:37:39: Ich bin ja noch relativ neu in meinem Amt.

00:37:42: Vielleicht habe ich auch noch einen bestimmten Elan und eine bestimmte Dingsung.

00:37:47: Ich hab das nicht alleine gemacht.

00:37:49: Es sind ja viele Menschen die daran beteiligt sind.

00:37:52: also ich möchte auch das nochmal klar machen.

00:37:54: Also im Endeffekt wie bei den Sachen, die halt liegen bleiben.

00:38:01: Auch hier wenn dann nicht der Stadtrat halt den Maßnahmenkatalog zugestimmt hätte, wenn das nicht durch die SGD gegangen wäre und so weiter, dann wär dieses Problem halt nie gelöst worden.

00:38:13: Ja, die Initiative ging halt hier vom Lärchenberg aus aber die hätte auch scheitern können.

00:38:19: Haben Sie sich denn von Ihrer Zeitung des Vertrauens unterstützt gefühlt?

00:38:24: Ich habe mich unterstützt gefühlt.

00:38:25: Gut zuhören, der

00:38:26: Kort.

00:38:27: Ich hab mich unterstützgefühlt und ich hab' mich auch vor allem von den lokalen Akteuren hier auf dem Gelschenberg heruntergestürzt gefühlt.

00:38:34: Also das ist ganz wichtig!

00:38:36: Und ich glaub', dass dieser Austausch unter anderem da auch wichtig ist, dass man dann zu einer Lösung kommt... ...und wie gesagt also ich glaube, dass es beim Ortsvorsteher v.a.

00:38:48: darauf hinauskommt, dass so eine Art von Mediator ist zwischen der Stadt und den Bürgern, aber auch gleichzeitig etwas gemeinsam organisiert.

00:39:01: Also dass man halt diese Organisationsfähigkeit hat um Leute zusammenzubringen und man muss nicht immer schon eine fertige Lösung haben sondern man muss sagen okay das ist ein Prozess den wir gemeinsam irgendwie begehen und dann kommen wir gemeinsam zu einer Lösung.

00:39:17: Ja, und ich sehe auch meine Aufgabe im Ortsbeirat eher als jemand der moderiert.

00:39:25: Und ich glaube dass das halt zu diesen einstimmigen Entscheidungen führt, dass wir sagen Wir sind eine Moderation und wir versuchen hier gemeinsam etwas für den Lastenberg zu machen wo alle mitgehen können und wo niemand untergeht.

00:39:37: Für sorgliche Kümmerer mit präsidiale Leutsählichkeit So würde ich das.

00:39:44: Herr Kümmel, kein Wunder, gar nicht provozieren lassen.

00:39:48: Warum nicht?

00:39:49: Einfach so und...

00:39:51: Aber er versteht nicht alles.

00:39:56: Insofern war es nur eine analytische Einordnung ihrer Moderationsfähigkeiten.

00:40:02: Ja, ich bin ja Personalrat.

00:40:05: Und da lernt man halt... bei meinen Cremium das sich auf der Arbeit zusammenhalten muss ist größer als mein Ortsbeirat und daher können sie... Ich glaube dass es immer darum geht, dass man auch jeden zu Wort kommen lässt.

00:40:24: Es geht gar nicht um immer das bessere Argument.

00:40:28: Ich habe noch eine Frage über Räume für Demokratie an der Basis, die auch schon gesprochen haben.

00:40:35: Auch hier auf dem Leisenberg.

00:40:36: Jetzt habe ich ja glücklicherweise zwei Leisenberger am Tisch sitzen.

00:40:41: Drei... Ich hab' auch beim SC Leisenburg mit dem Tennis angefangen, weil ich bin nur durch die ZDF-Verbindung meiner Mutter hier aufm Leisenberg quasi gelandert habe und war eigentlich gar nicht hier gewohnt.

00:40:49: Karriere nur über Verbindungen?

00:40:51: Das hat sich als Muster gehalten oder...?

00:40:53: Bei Ihnen oder bei mir?

00:40:54: Nee,

00:40:54: bei Ihnen jetzt!

00:40:55: Sie haben es ja gerade so geschildert.

00:40:58: Was mich interessieren würde,

00:40:59: jetzt geht

00:41:00: doch noch Befähigung nach Leistung und

00:41:02: bei der Zeitung.

00:41:06: Was mich Interessieren würde ist der Lerchenberg hat ja einen besonderen Hintergrund.

00:41:10: es ist ein Stadtteil auf dem Reisbrett geplant nicht historisch gewachsen fängt an bei hier quasi den Häusersiedlungen bei einem geplanten Einkaufszentrum.

00:41:22: was er als geplante Orts mit ist, es ist eigentlich kein Ortskern und das ist ein Einkaufszentrum was er jetzt auch nicht typisch erwachsen ist.

00:41:29: Und dann natürlich nachgelagert später hinten die Ansiedlungen dann Richtung Marienborn.

00:41:37: Merkt man dem Stadtteil Lärchenberg an aus ihrer Sicht dass er geplant worden ist heute noch?

00:41:42: Und dass er nicht historisch gewachsen ist?

00:41:44: Absolut!

00:41:45: Also ich kann das nur so beschreiben Ich habe hier so gut wie kein Gewerbe auf dem Leistenberg.

00:41:51: Ich habe so gut wie keine Landwirtschaft, ich habe keine Winzer, ich hab' keine Landwirte, ich habe kein Gewerbe.

00:41:59: Ich hab ein kleines Einkaufszentrum aber ich habe keinen großen Unternehmen die auf dem leistenberg angesiedelt sind.

00:42:05: Das ist eigentlich eine Siedlung.

00:42:07: also der Leistenwerk ist eine siedlung.

00:42:10: und jetzt zum Stadtteil.

00:42:13: Also wer in den Stadten heil geworden ist und daher es ist schon anders als andere Stadtteiler sich Wenn wir bei der Sponsoren-Suche sind zum Beispiel, gestaltet sich das sehr schwierig.

00:42:24: Also für den SCL auch zum Beispiel.

00:42:27: Der Dönerlaten hat dann halt ein Team gesponsert die Trikots und der Friseur wie dem anderen

00:42:33: usw.,

00:42:34: aber es sind halt abzählbare Geschäfte, die wir auf dem Leistenberg haben.

00:42:41: Und es ist halt schwierig für einen Unternehmen, dass außerhalb des Leistenberks ist, zu sagen okay ich... Lokalpatriotismus mache ich halt ein Sponsor für etwas.

00:42:51: Also da zum Beispiel sieht man, dass wir kein normaler Stadtteil sind.

00:42:56: Man sieht eben das in der Planung von Nahräumen.

00:43:00: die Architekten, die das damals entwickelt haben, keinen Demokratiebewusstsein für einen Gemeinwohl eigentlich entwickelt haben.

00:43:07: Die klassisch von einem Marktplatz ausgehen, den man gerne aufsucht oder einen Kirchenplatz wie auch immer der so viel Scham hat, dass man da unbedingt hin muss.

00:43:16: Weil man Leute trifft, der sicher ist und im Zentrum liegt.

00:43:21: Das ist ja alles nicht bedacht worden.

00:43:22: Es wurde auf wohnqualität geachtet Aber die Architektur hat nicht eine Gemeinwohlauftrag.

00:43:28: Und die anderen Dinge sind ja auch danach erst gekommen mit dem Einkaufszentrum und so, das hat sich danach erst gemerkt dass man das irgendwie auch braucht.

00:43:37: Aber es ist nicht so, dass man hätte ja vom Reisbrett her genau Räume der Begegnung der Überschneidung viel systematischer planen können als mit einem Bürgerhaus noch an einer Stelle Am Rand ja eher, gar nicht im Zentrum.

00:43:50: Wir haben auch noch die Unterteilung der verschiedenen Baugebiete, die dann mit Waldstücken voneinander getrennt sind.

00:43:57: Also wir haben die Hochhäuser und die Plattenbauten, die durch ein Waldstück von den Einfamilien-, von den Reihenhäusern getrenn sind – die Reihenhause, die wieder mit einem Waldstuck von den einfamilen Häusern Getrennts sind.

00:44:10: So gestaltet sich das der Leerstenberger.

00:44:13: Das sind natürlich nochmal Barrieren, in der Planung des Lerchenbergs halt dies halt auch ein bisschen schwieriger machen.

00:44:22: Und deswegen ist das Bürgerhaus so wichtig, weil es eigentlich im Zentrum dieser drei Gebiete liegt und eines der wenigen Begegnungsorte sind die wir haben neben dem Sportverein.

00:44:32: also tatsächlich ist der Fußballplatz unten auf dem links das ist am Wochenende der Begegungsplatz der Lercheberger von Nord bis Süd vom West bis Ost.

00:44:43: Die treffen sich da an einem Sportplatz.

00:44:46: Das ist eigentlich auch so, wo man sich auf dem Leistenberg dann noch mal im Café bei den Eltern, die halt beim Spiel dann der Café und das hat.

00:44:58: Und

00:44:58: dieser VRM-Punktbau wird dann wie ein Wegellagerer?

00:45:03: Der ist da ja auch in Marienborn also.

00:45:05: Ja, sie ist ja politikwissenschaftler kein Geokrat als Sonder, aber... Aber es

00:45:08: ist ja praktisch auf einer anderen Straßeseite, lief er ja schon

00:45:11: für viele Menschen, ich meine das ganz selbst bis zum Appelhappe.

00:45:14: Das ist erfunden als Westerlärchenwerk.

00:45:18: Und für die Leute, die dort arbeiten, ist es auch näher auf den Lärchenberg zum Essen zu gehen oder die Pause zu verbringen, als das runter nach Marienborn wäre.

00:45:29: und aber ja also die Gemarkung oder die Stadtteilkänze ist tatsächlich die Landstraße.

00:45:36: im Moment noch sagen wir mal so.

00:45:39: Gibt es denn aus Ihrer Sicht in diesen drei Abschnitten?

00:45:44: Unterschiede oder jetzt provokant gefragt Spannungen?

00:45:48: oder merken sie dort dass da Weil Sie jetzt auch Richtung Hochhäuser und und platten bauten das dort

00:45:55: Ja, kann zu unterschiedliche wiedermerkte werden.

00:45:57: Das sein ja Sektor unterwegs

00:45:59: ist ein unterschiedlich Wildermarkt auf jeden Fall Wobei ich sagen muss Ich habe alle sechs gewonnen.

00:46:06: Es

00:46:06: war schon

00:46:07: noch mal erwähnt unterschiedlich hoch aber tatsächlich.

00:46:11: Und Aber der Lärchenberg ist schon sehr, also er ist schon heterogen.

00:46:18: Also auch in diesen drei Bereichen.

00:46:21: und aber es gibt Begegnungen und es gibt halt auch dieses Bewusstsein Lärchtenberger zu sein.

00:46:27: Ich glaube es gibt Stadtteile die haben das weniger.

00:46:31: Die Oberstadt oder Hamü oder so empfinden sich die Menschen mehr Mainz als Mainzer, als Innenstädter.

00:46:41: Als ich in der Altstadt wohnte, wusste ich nicht, dass es einen Ortsvorsteher da Altsstadt gab.

00:46:45: Also das war mir überhaupt nicht bewusst zu dieser Zeit.

00:46:48: und auf dem Lärchenberg ist das anders.

00:46:51: Da ist Mainz da unten.

00:46:54: also wir sind Mainz-Lärchenberge fühlen uns als Mainzer aber wir sind halt auch Flächenberger und da ist halt auch der Ortvorstehr dann die Ansprechperson für die fürs Unmittelbare Und man hat auch bestimmten Stolz auf den Lerchenberg.

00:47:11: Das merkt man halt auch in allen Gesprächen und die Leute machen sich schon, also jetzt unabhängig von wo sie wohnen, die Probleme werden als gemeinsames Problem auch angesehen.

00:47:21: Also die Leute sagen nach, die armen Menschen da unten mit den Krähen zum Beispiel.

00:47:25: Es nimmt man schon als ein Problem des Lerchtenbergs war, auch wenn man selbst nicht unbedingt von dem Kränenern betroffen ist oder Die Diskussion um die Straßenbahnen damals, der Meinzelbahn.

00:47:37: So hat das wurde als gemeinsames Empfinden und da ist der Lärchenberg vielleicht auch nicht so groß dass das dann wieder so anonym werden könnte Und ich empfinde es als sehr sehr angenehm.

00:47:52: also Es ist ein schönes Miteinander.

00:47:54: wir haben nur eine Grundschule und da gehen alle hin Wir haben halt nur einen Sportverein.

00:47:59: Das heißt man begegnet sich auf jeden Fall Und das sind die beiden Orte, um die man nicht herumkommt und wo es halt Menschen aus verschiedenen Klassen, aus verschiedenen religiösen und ethnischen Hintergründen oder Herkunften dann auch wieder zusammenkommen.

00:48:19: Wir haben da unsere gemeinsamen Punkte.

00:48:22: Herr Korte mit Blick auf die Uhr was nehmen Sie mit aus diesem Gespräch?

00:48:27: Dass wir es mit einer Führungsfigur zu tun hatten haben in diesem Gespräch.

00:48:35: Nicht alle am Tisch haben diese Führungskalität, das fällt einfach auf.

00:48:41: Der zusammenführt und der praktisch vorlebt wie man Demokratie organisiert durch persönlichen Einsatz und auch durchaus Orte braucht die Begegnung um Demokratie zu verwirklichen ohne dass geht es nicht Und das ist ein Demokratiarbeiter im eigentlichen Sinne.

00:49:03: Und ich glaube, das ist eine gute Erzählung wie Politik einfach funktionieren kann.

00:49:08: Nicht abgehoben sondern sehr lebensnah.

00:49:13: Das nehme

00:49:13: ich mit!

00:49:15: Immerhin?

00:49:15: Ja!

00:49:19: Das ist wie so ein Ritesch.

00:49:20: Das hört

00:49:21: sich gut an, Herr Quasi?

00:49:23: Sehr gut an!

00:49:23: Ja, quasi.

00:49:25: Ich hebe gleich ab.

00:49:27: Er hat

00:49:28: auch in allen drei Bezirken gewonnen.

00:49:30: Ja, das ist

00:49:31: gut, Terev am letzten

00:49:33: Mal zu sehen, wie es beim nächsten mal aussieht.

00:49:35: Auf jeden Fall bescheiden kann ich mich... Ich bedanke mich für eine sehr aufschlussreiche offene Runde mit vielen Erkenntnissen und Themen im Einblick in Kommunalpolitik in Ortsberatsarbeit und ihr Leben als Ortsvorsteher.

00:49:51: Vielen, vielen Dank.

00:49:52: auch das hat einen Teil oder ein Aspekt unserer Tour dass wir gesagt haben wie Herr Korte sehen formuliert hat Wie kann man noch Demokratie gestalten?

00:49:58: Und wie funktioniert der Demokratie vor Ort?

00:50:01: deswegen viel viel für das Gespräch.

00:50:04: Wir ziehen weiter.

00:50:05: Das war die dritte Station unserer Demokratietour Korte und Ring.

00:50:10: Abschluss Gründerabschluss.

00:50:11: am heutigen Tag wird der Live Podcast In der VRM werden mit der unter anderem der Buchvorstellung des aktualisierten Buches von Professor Doktor Doktor Dr.

00:50:20: Dr.

00:50:20: Karl Rudolf Korte zu hören ist.

00:50:24: dieser Podcast überall wo es Podcasts zu hören gibt.

00:50:26: vielen Dank an unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer, Zuschauerinnen und Zuschauer für die Aufmerksamkeit.

00:50:30: danke Ihnen nochmal Herr Köhmer für das offene Gespräch.

00:50:33: herzlichen Glückwunsch Akkorde fürs Durchhalten bitte.

00:50:36: als auch immer länger der Tag sehr

00:50:37: gerne.

00:50:38: ich

00:50:38: hatte euch auch sehr gerne Bier also es hat mir sehr viel Spaß gemacht und vielen dank für die sehr sehr schönen teilweise nicht verdienten Worte.

00:50:47: dann Vielen Dank Schönen Tag noch und alle Zuhörer.

00:50:50: Auf Wiedersehen bis dahin, tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.