Folge 71: Demokratie-Tour #6 – "Stricken für die Demokratie"

Shownotes

Die letzte Station der Demokratie-Tour führt Korte & Rink nach Nierstein-Schwabsburg – zu einer Gruppe, die Woche für Woche sichtbares Zeichen für Demokratie setzt. Jeden Freitag sitzen die Frauen des Handarbeitsbüros der Initiative „Nierstein gegen Rechtsextremismus“ vor der Kirche, mit direktem Blick auf das AfD-Büro im Ort.

Ihr Ansatz: Farbe zeigen – im wahrsten Sinne des Wortes. Bunt, freundlich, zugewandt, interessiert. Gegenprotest nicht mit Lautstärke, sondern mit Haltung. Eine Teilnehmerin beschreibt, warum sich die Gruppe gegründet hat: „Weil wir uns alle Sorgen um die Demokratie machen. Das war ausschlaggebend.“

Mit Korte & Rink sprechen die Frauen über Mut im Alltag, über politische Präsenz in kleinen Gemeinden – und darüber, wie wichtig es ist, dass Demokratie sichtbar bleibt.

Ein Angebot der VRM.

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00:00:03: Korte

00:00:04: und Drink.

00:00:06: Politik, die bewegt!

00:00:12: Letzte Station unserer Demokratietour wir sind gelandet in Nierstein-Schwarbsburg beim Handarbeitsbüro der Initiative Niersteingegen rechts.

00:00:20: Das ist Extremismus.

00:00:23: Ich habe geholfen bekommen.

00:00:24: Vielen lieben Dank für die Unterstützung.

00:00:26: das ist für alle die beim Podcast zuhören hier total schön In der Dorfmitte in einem schönen Pavillon.

00:00:31: mitgebracht haben ich natürlich auch wieder Politikwissenschaftler Professor Doktor Dr.

00:00:36: Karl Rudolf Korte und ich finde das total spannend Herr Korte, wenn man da lernt, diese Dynamik hier gerade sieht die Gemeinschaft entfachen kann.

00:00:44: also wir sitzen in einem Stuhlkreis wo tatsächlich gestrickt wird.

00:00:47: und jetzt sage ich nochmal vielleicht gestrickte auch gegen rechts.

00:00:50: wie nehmen Sie das so wahr?

00:00:51: In dieser Dynamik gerade Herr Korte?

00:00:53: Ja, Dynamik und sie sind schon mal zwei Widersprüche.

00:00:58: Aber ich versuche mich daran zu gewöhnen, hier ist eine Entfaltung eines Demokratie-Erlebnisses und da sind wir einfach Teil.

00:01:04: Hier wird Demokratie gefeiert durch körperliche Arbeit zunächst mal stricken.

00:01:09: Und das ist ja ein Betaffer für was!

00:01:11: Darauf sind wir neugierig, das herauszubekommen.

00:01:15: Wir haben ja auch häufig jetzt schon in unserer zweitägigen Tour darüber gesprochen, wo auch Orte für Demokratie und für demokratischen Diskurs sein können.

00:01:23: Wir haben auf dem Lärchenberg zum Beispiel über Bürgerhäuser gesprochen, wir haben gerade in der letzten Station auch über die Schule als Demokratieort gesprochen.

00:01:31: Was ist denn mit so einer klassischen Dorfmitte?

00:01:34: Die Dorfmittel kann sich einfach organisieren.

00:01:36: sie ist dadurch stark dass sie Lebendigkeit zeigt durch Initiativen Leute zusammen führt also Gemeinwohl Personalisiert geradezu.

00:01:46: Durch Ideen, durch Initiativen und wenn man weiß hier andere Leute von der Interessenlage her ticken macht es auch Spaß mit ihnen zusammen zu arbeiten.

00:01:55: so entwickelt sich das.

00:01:56: So ist die Zivilgesellschaft, so ist das Ehrenamt.

00:01:59: und genau dass es hier und ist auch meines Eindruck nicht nur der Fokus sich generell zu treffen sondern auch in der politischen Absicht aus Interessen Handlung zu machen und letztlich den Freiraum zu erhalten für die Freiheit.

00:02:12: Also, die Qualitätssicherung von Freiheit läuft hier erstmal über Gemeinsamkeit.

00:02:17: Und Gemeinsamenheit, die sich dadurch zeigt dass hier alle um mich herum begeistert stricken.

00:02:24: Dann würde ich direkt mal weil ich auch gesehen habe das Bommel hier entstehen, den imaginären Gesprächsbommel weitergeben und mal in die Runde fragen kurzer Abriss Wie ist dieser Kreis entstanden und was hat das mit dem AfD-Büro zu tun?

00:02:41: Wir waren nicht erfreut, dass die AfD ein Büro in Schwabsburg eröffnet hat.

00:02:47: Ein sogenanntes Bürgerbüro.

00:02:49: Und haben dann überlegt, was wir dagegen tun können.

00:02:55: Dann kam irgendwie so eine Idee, großes Wort Mahnwache... Das haben wir gleich relativiert weil sowas kann man natürlich in so einem kleinen Ort und sowieso nicht machen.

00:03:05: Aber mal zu gucken, wer da überhaupt rein geht also überhaupt?

00:03:08: Und wie der die Frequenz da ist.

00:03:11: Die Idee kam dann auf und dann sagte die Birgit ach ich setz mich dagegen überhin mit meinem Strickzeug und guck mal wer rein und rausgeht.

00:03:20: So und dann haben einige von uns gesagt auch weiß du was?

00:03:23: Da musst du nicht alleine sitzen!

00:03:25: Da kommen wir mit Ja und seit dem achten august Sitzen wieder jetzt jeden freitag nachmittag von fünfzehn Uhr dreizig bis ungefähr siebzehnt Uhr.

00:03:37: Wir haben uns jetzt inzwischen Handarbeits Büro genannt, das finden wir ganz nett im Gegensatz zum AfD-Büro.

00:03:43: Ich glaube

00:03:43: die nächste

00:03:44: kann was dazu sagen, was es mit dem AfD- Büro und den seinen Besuchern auf sich hat?

00:03:49: Und deswegen haben wir ein Büro eröffnet mit Öffnungszeiten.

00:03:55: Es wurde schon angesprochen, was hat's denn mit dem Büro auf sich?

00:03:58: Also das

00:03:59: Büro...

00:04:00: also wie ist denn überhaupt entstanden?

00:04:04: der hatte

00:04:06: Der Herr-Prop, Entschuldigung.

00:04:09: Da hatte sich irgendwie ... Ich weiß gar nicht mehr über wen hat er sich erschoffiert.

00:04:14: und dann kam man plötzlich mit diesem Bürgerbüro um die Ecke genau, dass er dieses Bürgabüro aufmachen wollte.

00:04:23: Daraufhin hat mein Mann eine Petition gestartet.

00:04:28: Das kam noch dazu.

00:04:30: Und also gegen dieses Büro.

00:04:34: Da sind dann auch

00:04:35: ...

00:04:36: Wann war das?

00:04:36: Am ... Welchem

00:04:38: vierten

00:04:38: Juni, glaube ich oder wann war das.

00:04:40: Geviertem Juni bei der letzten Stadtratssitzung von Nierstein vor den Ferien ist diese Petition dann auch übergeben worden von der Initiative weil wir waren da zu dem Zeit im Urlaub und ähm Dann hat der Herr Prop, weil sich so viele Leute dagegen gewährt haben Hat er das dann richtig groß aufgezogen mit Party hier auf dem Wegplatz und Party da oben?

00:05:10: Und dann war auch eine große Demonstration in Schwabsburg.

00:05:17: Da kann ich nur nicht viel dazu sagen, weil wir halt nicht da waren.

00:05:22: Aber es wirkt ja so Frage in die Runde als wäre dass jetzt hier in diesem Akkorde wenn wir hier sitzen Schwabsburg schöner Ort mit vielen Plätzen der Begegnung als wäre da Unruhe ins System gekommen, Irritation.

00:05:37: Ja das wirkt hier sommerlich friedlich.

00:05:40: aber das ist ja auch das Problem mit der AfD.

00:05:44: Das ist wie ein Siegergift, was langsam eingeträufelt eine Gesellschaft erreicht.

00:05:48: Und für viele es dann am Ende der Normalisierung ist über so viel Begriffe wie Remigration oder so einfach zu sprechen nicht mehr drüber nachzudenken mit welcher Wucht das die Freiheit kaputt macht.

00:05:59: geradezu und hier ist eben die Organisation zu erkennen dass das stützt untereinander wenn man sieht dass andere auch aktiv sind.

00:06:07: das hilft das macht gemeinsam Mut und es zeigt gegenüber Dritten die das dann sehen und zugucken können da ist was in Bewegung.

00:06:15: Da scheint etwas in Unordnung zu sein, über das wir einfach gemeinsam reden können und das ist ideal.

00:06:21: typischer kann man es gar nicht machen.

00:06:22: Wir kennen das ja aus den Forschungen für bei Demonstrationen wie praktisch die Möglichkeit zunimmt wenn sich eine Bewegung auch dynamisiert und in Bewegung setzt.

00:06:34: Hier sehe ich das an den Händen, hier hat sich alles dynamisiert.

00:06:37: nur stehen ist der protest macht weniger mutig.

00:06:40: aber wenn man sich bewegt zusammen es ist ein großer druck die geradezu ermutigt und hier ist die bewegung ja in den händen sofern ermutigen das glaube ich auch.

00:06:51: wann hat dann?

00:06:52: sie haben ja beschrieben dass sie dann gesagt haben wir setzen einen zeichen wir setzen uns dahin wir stricken und was hat das denn Wirkung entfaltet auch auf andere Personen.

00:07:01: Wann wurde das Gesprächsthema?

00:07:03: Wann sind Leute stehen geblieben, haben Sie darauf angesprochen, was sie da machen?

00:07:08: Das war direkt beim ersten Stricktreffen hier als ein Altwinzer vorbeigefahren ist und gesagt hat, stricke der Demon Pulli!

00:07:18: Es wurde

00:07:19: schon recht schnell erkannt.

00:07:23: Mittlerweile sind wir in einer Institution geworden.

00:07:25: Man hält an, man winkt uns ... neue Strickerinnen dazu gewonnen, die vorbeigelaufen sind vorher und gefragt hat was macht ihr da?

00:07:33: Dann haben wir das kurz erklärt.

00:07:35: Und oh kann ich damit machen!

00:07:39: So hat es angefangen und so zieht es weiter Kreise finde ich sehr großartig ist halt ein

00:07:45: sehr

00:07:46: niederschwelliges Angebot eine leichte Möglichkeit mitzumachen zu demonstrieren ohne schreien zu müssen.

00:07:57: Ganz offensichtlich ist die Farbe blau nicht verboten.

00:08:00: Hier wird ein bisschen Blau verarbeitet, man könnte ja mein striktes Verbot mit blauer Farbe zu stricken.

00:08:06: Ja, Blau gehört allen!

00:08:09: Blau gehört dem Himmel gehört allen.

00:08:10: also so sollten

00:08:11: wir uns einschränken was die Farben

00:08:13: betreffen.

00:08:16: Wenn man die Macht der Worte verliert, hat man alles verloren.

00:08:19: Weil aus Worten natürlich am Ende nicht nur Sprachmacht sich entwickelt sondern auch politische Macht.

00:08:27: nie den anderen... die Macht über Worte überlassen.

00:08:32: Das ist ja auch das Fatale.

00:08:33: bei Remigration, als es zum ersten Mal gebraucht wurde sind wir millionenfach in Deutschland überall auf die Straße gegangen.

00:08:39: Mittlerweile können die AfD jetzt bei jedem Parteitag einfach herausbrüllen und es bewegt sich nicht mehr viel.

00:08:45: Wir haben uns schon daran gewöhnt diesen Begriff uns daran zu gewöhnen ist natürlich fatal

00:08:52: Ja, vielleicht an der Stelle.

00:08:54: Wir sitzen ja jede Woche da und wir wollen das auch nachhaltig langfristig machen um immer wieder zu sagen Stopp!

00:09:01: Es gibt Dinge über die man nachdenken muss.

00:09:03: und die Menschen kamen am Anfang haben sich gewundert warum sitzt ihr hier?

00:09:06: Und allein dadurch wurde es immer wieder Gesprächsthema.

00:09:09: und dass ist unsere

00:09:10: Form

00:09:11: friedlich auf unserer Art und Weise zu sagen für andere Formen sind, nämlich für Demokratie.

00:09:17: Und deswegen sitzen wir hier Woche für Woche und wir werden auch weiter unseren Platz hier finden.

00:09:22: So lange es diese Partei gibt wird's uns auch geben.

00:09:26: Wir wollen das wirklich langfristig

00:09:28: machen.".

00:09:31: Herr Korte, was spielt denn in dem Rahmen?

00:09:34: Diese spezielle Form des Protestes für eine Rolle?

00:09:37: Weil sie eben Remarkation sagten die Protestmärche oder auch Mahnwachen, die dann immer aber sehr temporär und vereinzelt aufkommen.

00:09:47: Und dann eben irgendwann wieder abflauen.

00:09:48: Hier haben wir ja was anderes.

00:09:49: das ist weniger laut, aber sehr konstant.

00:09:52: Ist es aufgrund der Konstanz aus ihrer Sicht dann wirkmächtiger oder nachhaltiger?

00:09:57: Das ist Teil so einer Bewegungsdemokratie, die sich in vielen Formen des sozialen Protestes zeigt.

00:10:04: Aus manchen Bewegungen sind am Ende dann auch Parteien geworden.

00:10:07: aber es ist ganz typisch mit kreativen Formaten abseits institutioneller Fahde etwas neu zum Ausdruck zu bringen.

00:10:15: das ist ja auch der Vorteil einer offenen Gesellschaft dass wir lernfähig sind.

00:10:19: deswegen überleben wir alle viel länger als als institutionelle Form.

00:10:23: nur kurzfristig scheinen autoritäre sich durchzusetzen.

00:10:26: Das ist ein autoritären System.

00:10:28: Lagenfristig sind sie ja zum Zusammenbruch verdammt, weil sie nicht mit unterschiedlichkeit, mit Vielfalt und neuen Herausforderungen umgehen können.

00:10:36: Wir können das, weil wir lernen und die abwählen, die damit nicht umgehen.

00:10:41: Die Freiheit ist ein Resilienzpuffer geradezu für Veränderung.

00:10:45: Hier ist ein ganz neues kreatives Format für Protestformen entstanden still aber wirkungsvoll, wenn man sie sieht nachfragt.

00:10:55: Und genau das ist doch ... Demokratie und Freiheit lebt durch Gespräche, dass man versucht sich in andere Rollen reinzudenken.

00:11:02: Und das zu hinterfragen.

00:11:03: warum gibt es diese Initiative?

00:11:05: Das wird einem dann einleuchten.

00:11:06: In diesem AfD-Büro werden Menschen hierarchisiert.

00:11:10: Das ist grundsätzlich gegen jede Idee von Freiheit.

00:11:14: Unabhängig davon ob da vielleicht hier eine oder andere Idee auch kommunalpolitisch ist die vorhaben, die gar nicht verwerflich ist.

00:11:20: Aber die Grundidee, die die Programmatik treibt, ist eben eine, die mit dem freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht in Übereinstimmung zu bringen

00:11:28: ist.

00:11:30: Wenn Sie da sitzen und stricken beobachten sie ja auch ne Menge.

00:11:33: gerade mit dem direkten Blick auf das Büro haben sie einen Eindruck wenn Leute dorthin gehen ducken die sich eher weg und es ist ihnen unangenehm gesehen zu werden oder stehen die dazu?

00:11:44: dass sie eben AfD wählen oder dort hingehen machen.

00:11:48: Was ist Ihr Einfluss auf diesen Zugang?

00:11:50: Also das Kuriose ist, also wir sitzen seit achtem, achten dort freitags mit einer kleinen dreidwürchigen Pause über Weihnachten.

00:12:01: in all dieser Zeit haben wir genau einmal beobachtet, dass da Menschen hingegangen sind.

00:12:06: Da waren sieben Personen und später haben wir dann der Zeitung entnommen, Kandidaten gekürt haben mit sieben Leuten der AfD.

00:12:19: Und ansonsten haben wir da nichts gesehen an Menschen, die rein und rausgegangen sind dafür einen immer vollen Briefkasten also fast immer voll den Briefkassen.

00:12:30: und also hinter dieser Spahnplatte, die da jetzt ist gibt es eine große Scheibe und durch diese Scheibe kann man reingucken in das Büro und da ist ein Tisch und da stehen leere Flaschen drauf.

00:12:43: Lasst mich nicht lügen, drei Monate.

00:12:45: Was sagt ihr noch länger?

00:12:47: Wahrscheinlich stehen die immer noch ... Jetzt kann man halt nicht mehr reingucken!

00:12:50: Also eine sehr kuriose Situation und natürlich sitzen wir jetzt nur freitags.

00:12:55: andererseits ist das natürlich auch ein Zeitpunkt wo die Leute mal Zeit haben so was zu machen.

00:13:00: ja weil da kann man bisschen früher Feierabend machen.

00:13:02: also es gibt de facto dass bei dem was wir gesehen haben gibt es de facto niemanden der dahin geht.

00:13:10: würden sie denn sagen Das ist ja jetzt ihre Form des Umgangs mit der AfD zum Beispiel und es wird da schon seit es die Partei gibt, auch auf politischer Seite darüber diskutiert wie man denn mit ihr umgeht.

00:13:23: Der Ehreanspruch ist ja immer, sie mit inhaltlichen Argumenten zu stellen und zu demaskieren.

00:13:27: Haben Sie das Gefühl dass es der Politik bisher in irgendeiner Form gelungen ist oder fehlt der Politik noch so der richtige Schlüssel im Umgang mit der AfD?

00:13:34: Das genau die wichtigste Frage.

00:13:36: also genau dieser Schlüssel fehlt.

00:13:37: ich halte das für eines der ganz großen Probleme dass die Kommunikation zwischen diesen beiden politischen Lagern in Anführungsstrichen so schlecht funktioniert, aus welchen Gründen auch immer.

00:13:47: Und das adressiert die traditionellen Parteien bis hin zu den Grünen.

00:13:53: Da wird sich Mühe gegeben – das ist keine Frage – aber die Sprachlosigkeit zwischen der AfD und den anderen Parteien, was deren Kommunikation und deren Gegenseite bis Verständnis angeht, ist einfach fast gar nicht vorhanden.

00:14:07: Das ist ein Teil der Probleme.

00:14:11: Kritik äußert.

00:14:12: Das ist ja an der einen oder anderen Stelle gar nicht von der Hand zu weisen, aber sie tut das auf eine Art Umweise und an Stellen wo es dann keine Lösungen gibt.

00:14:22: Und auf der anderen Seite gibt es die traditionellen Parteien Die versuchen Lösungen zu finden Aber nicht dieselbe Sprache finden wie die AfD.

00:14:30: Ich halte das für eines der ganz großen Probleme in diesem ganzen kommenglomerat In dieser ganzen Gemängelage, die wir im Moment in diesem Land haben.

00:14:39: Sind Sie noch bei

00:14:43: uns?

00:14:44: Nein, ich bin aufmerksam und wach.

00:14:48: Aber ich ringe nicht darum von einem blattmühsamen vielleicht Fragen abzulesen.

00:14:54: Ich gehe da etwas freier dran.

00:14:57: Die Frage ist ja, dass Wela Rappert war und auch der Willermarkt für diese Partei ... Der AfD ist wirklich sehr heterogen.

00:15:07: Das haben sie auch gesagt.

00:15:09: Es gibt natürlich die ideologisch-völkisch Überzeugten, die es vielleicht auch in Schwarzburg gibt.

00:15:14: Das ist schwer mit denen ins Gespräch zu kommen und mit den anderen Kammer aber ins Gesprächen kommt.

00:15:19: Die werden sie ja nicht nur stigmatisieren wenn Sie hier beim anderen Geschäft mal daneben stehen.

00:15:24: also aus Unzufriedenheit wählen, aus Protest diese Partei und denken die bewirken etwas weil sie die Anderen vielleicht antreiben besser zu werden.

00:15:34: das gibt der ganz viele unterschiedliche Motive.

00:15:37: Vor allen Dingen ist es ja ein Unmutsaufsauger dieser Partei und da ist nicht jeder gleich funktionär, der Wähler ist.

00:15:46: Aber insofern ist die Möglichkeit wirklich Wähler zurückzuholen.

00:15:49: Die meisten Wähler, die die AfD pro Wahl dazu gewinnen sind die Nicht-Wähler, diese erstmals rekrutieren weil sie dann einfach mobilisieren, weil sie Resonatiments groß machen, Ängste groß machen und dann fällt man auch leichter auf so eine Partei rein.

00:16:02: aber Der Ansatz ist durchaus, dass man mit Argumenten und Gesprächen auch Wähler durchaus zurückholen kann.

00:16:09: Und das sollten vor allem die anderen Parteien sehr stark versuchen nicht in der Gegenwehr zu AfD sondern eher in der Betonung dessen was man selbst gut macht besser macht wie man die Leidenschaft für Freiheit weckt aus der Mitte heraus.

00:16:25: darum geht es ja.

00:16:26: Wie werben wir attraktiv für Demokratieerlebnisse?

00:16:31: Wie machen wir so verkürzig, dass ja oft die bessere Party zu der alle wollen?

00:16:35: Dann werden die anderen nicht mehr weglaufen.

00:16:39: Das heißt das Mittel aus ihrer Sicht wäre... Wir hatten es schon ein zweimal angedeutet oder besprochen auch die AfD gar nicht mehr zu sehr zu thematisieren sondern sich einfach an der breiten Mehrheit und an der Erfolgsgeschichte zu orientieren.

00:16:53: Ja also wir werden medial getrieben natürlich, das ist ja ihr typische Alarmismus von dem sie täglich leben.

00:17:00: Dass jede Bewegung bei den radikalen stärker beobachtet wird als vielleicht die langweilige Träge politischer Mitte, die es einfach nicht attraktiv ist über die man nicht so einfach alltäglich berichten kann.

00:17:12: Da liegt das Problem und so kann man aus der Mitte heraus aber die AfD auch am Ende herbeifürchten.

00:17:17: Das ist das die Gefahr nur aus Ängsten heraus und das war der falsche Ansatz.

00:17:21: insofern wie können wir Aufstiegsorientierten und die aufstiegbreite politische Mitte mit Angeboten so auch füttern und faszinieren, dass wir daraus was machen?

00:17:33: darum geht es.

00:17:33: Und dann werden die Ränder auch automatisch kleiner.

00:17:36: nur das Starren auf die Render hilft überhaupt nicht.

00:17:38: deswegen das dafür zu formulieren ist in der Regel aber schwerer als das dagegen.

00:17:44: ich würde auch sagen dass so eine Initiative oder so eine Aktion wie wir sie hier sehen ja auch ein entgegen die AfD sein kann, aber vor allen Dingen das zu betonen ein dafür an Demokratie.

00:17:55: So wie es ja eben auch schon angeklungen ist.

00:17:58: deswegen wäre meine Frage in die Runde.

00:17:59: was haben sie für einen Eindruck?

00:18:02: steht unsere Demokratie aktuell in verschiedenen Facetten unter Druck und was ist an der Demokratie aus ihrer Sicht so schützenswert?

00:18:22: Etabliertenparteien auf dem Podium.

00:18:24: Es gab eine Podiumsdiskussion, es gab vierzehn oder fünfzehn Marktstände von mitten aus der Bevölkerung heraus – aus Vereinen, aus Kirche und aus Initiativen usw.

00:18:35: Und das Saal war voll!

00:18:37: So was macht Mut zu sehen.

00:18:40: Ich weiß nicht wie viele Leute da waren, ich bin nicht gut im Schätzen aber es waren ein paar Hundert.

00:18:44: Und die Rückmeldungen waren positiv, dass es gemacht wird wie's gemacht wird.

00:18:49: Ich hatte den Eindruck, das gibt so ein Gemeinschaftsgefühl.

00:18:52: Wir haben definitiv die AfD nicht eingeladen weil wir ihr kein Proton bieten wollen aber ansonsten haben alle Parteien eingeladet.

00:19:01: Die CDU war nicht da Aber alle anderen waren da und haben das Ganze dann auch gut diskutiert.

00:19:10: Das ist ja Herr Korte so wie sich das Format anhört quasi einen Ein Zusammentreffen von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen und Formaten, die ja dann auch in ihrer Summe quasi Demokratie und Zusammenleben ausmachen.

00:19:23: Demokratie ist organisierte Freiheit.

00:19:26: Allein nur funktioniert es.

00:19:27: Wir müssen sich schon irgendwie organisieren, sich darum kümmern.

00:19:30: Und vor allen Dingen ist sie voller Zumutung des Interessen gibt, die man erst mal gar nicht einsieht... berechtigt sind.

00:19:37: Dass man mit Mehrheiten ringen muss um eine Entscheidung, das sieht man auch nicht so leicht ein oder dass es unpopuläre Entscheidungen geben muss um am Ende auch einen Staat zu modernisieren.

00:19:48: wer will schon gerne unpopuleere Entscheidungen mittragen?

00:19:51: all das macht aber eine Demokratie letztlich stark und unterscheidet sie von anderen.

00:19:55: also ist die komplizierteste Form sich gemeinsam zu organisieren, die man sich vorstellen kann.

00:20:04: Sie setzt auch eben voraus Bürger, die ein Verständnis dafür haben und unter Rahmenbedingungen der Komplexität auch Komplexitätskompetenz also.

00:20:13: deswegen folgen ja viele den Populisten einfache Antworten einfach Sprache.

00:20:18: aber die Welt ist mit Komplexkeit eigentlich nur zu organisierend und das setzt ein Ververständnis für Voraus.

00:20:26: es wird auch nicht einfacher.

00:20:28: Ich finde, wir haben hier in Nierstein-Schwarbsburg einen Füllhorn an diesen Beispielen gefunden.

00:20:33: Wie man sich für Demokratie in verschiedenen Mitteln einsetzen kann.

00:20:36: jetzt zuletzt diese Veranstaltung dann am vergangenen Wochenende aber natürlich auch hier diese Form des stillen Protestes.

00:20:44: was mich aber auch interessieren würde ist macht sich irgendjemand in der Runde mehr oder weniger Sorgen um unsere Demokratie die ja unter Druck gerät und da ist sie aus ihrer Sicht resistent genug?

00:20:55: Ich glaube unsere Gruppe hier hat sich zusammengefunden,

00:20:57: weil wir uns alle Sorgen

00:20:58: um die Demokratie machen.

00:21:00: Das war letztlich ausschlaggebend!

00:21:03: Mein Mann hatten Migrationshintergrund und mein Mann und ich haben uns auch schon ernsthafter Gedanken darüber gemacht ob wir denn tatsächlich... bis wir irgendwann ins Gras beißen, sag ich mal.

00:21:15: Jetzt mal so salopp ausgedrückt, ob wir wirklich hier wohnen bleiben können oder ob wir nicht vielleicht dann doch irgendwann hier wegziehen müssen also nicht jetzt Nierstein-Schwarbsburg sondern grundsätzlich aus Deutschland rausnießen.

00:21:27: dass solche Gedankengänge gibt es auch.

00:21:30: das war auch.

00:21:31: das ist halt eben auch ein Grund warum wir uns oder warum ich persönlich mich engagiere und manchmal Mir das alles viel zu lange dauert, dass da irgendwas richtig passiert.

00:21:49: Herr Korte, das individuelle Sicherheitsgefühl und

00:21:52: sich

00:21:53: wohlfühlen ist natürlich auch ein wesentliches Merkmal von funktionierenden Gesellschaften.

00:22:00: Wenn Sie jetzt solche Statements hören, dass man aufgrund solcher Entwicklungen schon überlegt ob man sich hier noch sicher fühlen kann oder woanders hinzieht wenn man es weiterspint was kann das mit einer Gesellschaft machen?

00:22:15: Formulierung, die man häufiger so hört.

00:22:18: Bedrohungen dieser Art.

00:22:20: Neue Gedanken, die einem wahrscheinlich vor zehn Jahren nicht gekommen sind.

00:22:23: Gleichermaßen gilt das ja auch für die Bedrohnung durch Krieg.

00:22:26: Habe ich an mir selbst erlebt meine eigene Lebenslügedächt begegnet bin.

00:22:30: Ich hätte nicht gedacht dass in Europa wieder ein Krieg entsteht und wir als Land bedroht werden.

00:22:36: Durch kriegerische Einsätze einfach der Stärke versucht sich durchzusetzen.

00:22:40: Ich dachte es legt längst hinter uns oder irgendwo in der Welt, aber nicht in Europa.

00:22:45: Das macht natürlich was mit einem Wald.

00:22:47: Diese Demokratie auch als Staatsform hat ja

00:22:50: das

00:22:51: Aufgabe des sozialen Aufstiegsversprechen einzulösen für jeden die Chance zu bieten, aber gleichermaßen eben einen zu sichern und Probleme, die daraus entstehen, eben auch zu lösen.

00:23:04: Und wenn dieses nicht eingelöst wird offenbar – oder wir das vermissen Schadet das dem Vertrauen gegenüber diesem System?

00:23:13: Dann wächst Politikverdrossenheit, auch Politikverachtung.

00:23:17: Und der Rückzug dann auf sich selbst hilft natürlich keinem am Ende weiter und am wenigsten der Frage wie man Rechtsextremismus bekämpft.

00:23:28: Frau Ries was macht Ihnen denn Mut, woraus schöpfen Sie Zuversicht?

00:23:34: Wir machen mir

00:23:35: Mut.

00:23:36: ist das grammatisch richtig?

00:23:37: Ja

00:23:38: diese Initiative hat seit Jahresbeginn ganz tolle unterschiedliche Formate gefunden zu protestieren.

00:23:47: Wir haben am dreißigsten Januar in unserem kleinen Stadtpark eine Aktion gehabt mit Teelichten, die auf der mittleren Wiese den Schriftzug nie wieder dreiunddreißig geformt haben.

00:23:59: Es war in der Dunkelheit eine sehr ergreifende Stimmung.

00:24:05: Das war noch leiser als das was wir hier haben.

00:24:08: Wir hatten sehr schöne Redebeiträge.

00:24:11: Es waren ganz andere Leute da, als wir sie bei Demonstrationen oder auch bei diesem Marktplatz sehen.

00:24:17: Das hat ganz andere Menschen angesprochen.

00:24:19: Wir haben dann, was eben erwähnt wurde diesen Marktplatz für Demokratie organisiert mit bis zu vierhundert Besucherinnen und Besuchern am Sonntag.

00:24:29: Wir hatten eine Protestdemonstration im herkömmlichen Sinne organisiert weil die AfD in unserem Bürgerhaus hier um die Ecke eine Wahlveranstaltung machen wollte.

00:24:40: Die wurde dann abgesagt, weil der Herr Propkrank ist.

00:24:43: Aber da sind wir also auch in der Lage laut zu sein und laut zu protestieren wenn wir das für notwendig halten.

00:24:50: Wir haben Lesungen im letzten Jahr durchgeführt Also wir haben eine ganz breite Form des Protestes entwickelt Und ich finde dass mit vielen Leuten die sonst politisch nicht engagiert sind.

00:25:05: Das ist auch was, was ich so toll finde an dieser Initiative.

00:25:08: Dass es einfach Leute sind die... Es gibt welche, deren Parteien sind aber längst nicht alle und es gibt einfach eine Menge Leute, deren Sorge um diese Demokratie sie zusammengeführt hat und diese Initiative am Leben hält und das finde ich einfach großartig.

00:25:27: Schöne Worte und gute Zusammenfassung.

00:25:29: Sie könnten mir noch erklären?

00:25:30: Sie haben ja vorhin zugerufen, was das aktuelle Strickprojekt in Gänze werden soll.

00:25:36: Ja, es ist auch nur eins der Projekte!

00:25:38: Wir wollen einen Wolf im Schafspelz lebendig materialisieren ja basteln also wir werden irgendwie ein paar Holz Gestell oder Papier oder was einen Wolf haben und der bekommt unsere Bommeln, die wir jetzt deswegen ... Ich kämpfe gerade mit der Schere aber das wird also auch so ein Bommel.

00:25:58: Also man kann sich so ein bisschen vorstellen dieses Holzgestell wird mit scharf, also mit Wolle irgendwie behängt und ist dann der Wolf im Schafspelz denn ich persönlich finde dass es ein sehr schönes Bild dafür ist was die AfD versucht in diesem Land.

00:26:13: In Parlamenten, in Gruppierungen überall da wo sie auftaucht so tut, als ob sie eigentlich gar nicht so schlimm ist.

00:26:21: Und es gibt ja auch sehr viele Leute, die das glauben und die es nicht sehen wie es ist, dass es nämlich ein Wolf im Schafspelz ist.

00:26:30: Also das ist dieses Projekt an dem wir hier arbeiten.

00:26:33: Herr Korte für Sie ein passendes Bild?

00:26:35: Für die AfD in manchen Teilen?

00:26:36: Grautige Metapher, die auch zu diesem SICKER-Gift überlegungen führt.

00:26:43: Die kommen getan daher Sie kommen und das wäre die größte Gefahr aus meiner Sicht, wenn sie nett werden.

00:26:50: Wenn sie sich verbürgerlichen... ...wenn sie sich im internationalen Wasser melonisieren.

00:26:55: Das ist die größste Gefahr dann unterschätzen wir das.

00:26:59: Und das ist meistens nicht der Fall.

00:27:01: Im Moment sind sie noch in Pöbelstatus, ganz viele, also im Bundestag am... krassesten zu sehen, was man da hört aus der Riehungsbank oder von der Parlamentsführung oben.

00:27:15: Von den die mitständografieren unten oder von den Nachbarsitzen.

00:27:19: das muss unfassbar vor allen Dingen für Frauen sein welche Staccato-Pöbeleien davon ausgehen.

00:27:25: Das hat also mit einer zivilisierten oder zwar mal mit einer robusten Zivilität null zu tun und Deswegen glaube ich, das Umgekehrte was Sie angedeutet haben ist noch gefährlicher.

00:27:38: Nicht dass sie sich weiter radikalisieren und im Vergleich zum europäischen Ausland sind sie viel radikaler geworden als die anderen rechtsautoritären sondern wenn sie sich ja nicht im umgang zeigen das wäre noch schwerer damit umzugehen.

00:27:56: Gibt es aber aus ihrer Sicht Akkorde dann einen Unterschied zwischen der von Ihnen beschriebenen radikalisierten Bundesebene und kommunaler Ebene, weil ich ehrlicherweise hier im Landkreis wenn nicht an ein paar AfD-Vertreter denke die geben sich gerade den öffentlichen Foren tatsächlich sehr moderat wo man manchmal das Gefühl haben könnte manche dass sie tatsächlich auch ein Wolf im Schafsfeld sind.

00:28:20: Das ist ja auch das Gute an einem Kölner Grundsatzurteil oder eine Vorentscheidung, dass wir uns jetzt politisch damit auseinandersetzen und nicht nur rechtlich mit der Partei.

00:28:28: Das ist offenbar zu schwer insgesamt so nachzuweisen.

00:28:32: umso begründungsnotwendiger wird die Gegenwehr.

00:28:35: genau wenn sich einer für diese Partei engagiert sollen wir mit ihm zusammen diskutieren oder was auch immer, muss man sich genau vorher angucken.

00:28:46: Was hat er alles schon gesagt?

00:28:47: Zu welchem Programmpunkt hat der beigetragen?

00:28:50: also ist er dauerhaft bereit das lässt die Gemeindeordnung ja zu dauerhaft die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen.

00:28:58: so ist die Formulierung in Rheinland-Pfalz.

00:29:00: wenn dass man in Zweifel zieht weil er meine Rede vor vier Wochen gehalten hat die das eben in Zweife zieht oder was ein Mehl dazu gemacht hat oder in sozialen Medien Dann kann man sich damit ausnehmen.

00:29:10: Da hat man einen konkreten Punkt, um zu sagen, nein das macht er offenbar nicht.

00:29:14: also ist der auch kein auf dem Weg weiter sich irgendwie demokratisch zu zeigen.

00:29:19: Es ist anstrengend es aber viel wirkungsvoller als generell zu sagen bei Kommunen wenn es darum geht ein Kindergarten zu gründen dann wird nie mit denen zusammengestimmt.

00:29:30: Das ist zu pauschal.

00:29:31: Man muss sich da ein bisschen reinfuchsen und genau gucken welche Entscheidung liegt vor?

00:29:36: von welcher Person wird sie getragen?

00:29:39: Herr Korte, wir kommen jetzt tatsächlich zum Ende unserer zweitägigen Demokratietour wie nach jeder Station.

00:29:44: Auch jetzt die Frage was bleibt für Sie aus dieser illustren sympathischen kleinen Runde im schönen Nierstein-Schwarbsburg in der Sonne unter dem Pavillon hängen?

00:29:56: Da werden wir uns keinen besseren Abschluss vorstellen können, weil er ja ein Staat ist.

00:30:01: Zu animieren, mutig sich zusammenzuschließen und es nicht anderen zu überlassen.

00:30:06: Wir haben keine Lieferando-Demokratie bei dem man einfach was bestellt.

00:30:09: Jeder ist gefordert!

00:30:11: Und nicht einfach abwarten.

00:30:12: Das ist ja hier um mich herum.

00:30:13: Mir wartet niemand ab, hier wird etwas gemacht.

00:30:15: besser kann das nicht ändern.

00:30:19: Dann vielen Dank für diese tollen Schlussworte Herr Korte.

00:30:21: Vielen Dank an die Runde dass wir hier vorbeikommen durften dass sie uns Einblick gegeben haben in ihre Beweggründe, in ihrer Sorgenhoffnung.

00:30:30: Dass Sie offen für uns waren das war aus meiner Sicht auch ein schöner Abschluss für unsere zweitägige Demokratietour.

00:30:35: ich danke für die Hörerinnen und Hörern, die uns tatsächlich über zwei Tage lang und die vielen Podcasts mitgenommen, mitverfolgt und mitgehört haben natürlich auch per Livestream zugesehen haben.

00:30:46: Ich danke unserem tollen Team der Tieta, der Laura und dem Mike die hier technisch alles um uns herum organisiert haben und sich darum gekümmert haben dass alles einwandfrei funktioniert und ich freue mich schon auf nächste Woche auf einen Regel Podcast mit Korte und Drink, wo wir auch sicherlich nochmal auf diese zwei Tage zurückblicken werden.

00:31:03: Weil da sind jetzt schon das kann ich sagen sehr viele Eindrücke und Aspekte für mich auch hängen geblieben, wo man einfach auch mal kurz drüber nachdenken sie sortieren muss.

00:31:10: deswegen vielen vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

00:31:12: eine schöne Woche noch bis dahin auf Wiedersehen und Tschüss!

00:31:16: Das war Korte & Drink ein Podcast der VRM von allgemeiner Zeitung Wiesbadener Kurier Darmstädter Echo-und Mittelhessen.de.

00:31:25: Redaktion und

00:31:26: Produktion

00:31:27: Dennis Ringg und Mike Dornhöfer.

00:31:29: Habt ihr Themenwünsche, Feedback, Anregungen oder Kritik?

00:31:32: Dann schreibt uns gerne eine Mail an audioatvm.de.

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