Folge 81: Ein Jahr Merz, GroKo und der fehlende Masterplan

Shownotes

Ein Jahr Große Koalition unter Friedrich Merz – und die Bilanz fällt ernüchternd aus. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ist die Stimmung im Land geprägt von „aggressiver Ratlosigkeit“. Egal ob im Fernsehstudio, bei der IHK oder in Gesprächen mit Arbeitgeberverbänden: Die Unsicherheit ist greifbar.

Diskussionen um die 1.000-Euro-Entlastungsprämie („Verschwendungsharmonie“), durchgestochene Details aus eigentlich vertraulichen Verhandlungen („da dringt zu viel nach außen“) und ein zunehmend scharfer Ton aus dem Kanzleramt („wir wollen umworben werden“) prägen das Bild.

Derzeit fehle es der Bundesregierung an emotionaler Ansprache. Der „nüchterne Pathos“ im Führungsstil von Kanzler Merz käme bei den Wählern nicht gut an: „Was er macht, macht er falsch“. Statt klarer Prozesse dominiere ein politisches Versuch-und-Irrtum-Prinzip – ein Masterplan sei nicht erkennbar. „Da hatte man mehr erwartet.“

Und doch sieht Korte eine Chance: „Politik bewegt viele Menschen. Was wir brauchen ist organisierte Zuversicht.“ Reformvorhaben wie die Einkommenssteuer- und Rentenpolitik stehen an – Stillstand herrscht also nicht.

Ein Angebot der VRM.

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00:00:03: Korte und Rink.

00:00:06: Politik, die bewegt!

00:00:11: Nach einer Woche auf Dauer-Sendung zum Thema Einjahr Bundeskanzler Friedrich Merz freue ich mich dass er auch heute wieder Zeit für mich gefunden hat und für uns liebe Zuhörerinnen und Zuhöre und für unseren VRM Podcast Korte Und Drink denn ich begrüße aber mal das Professor Doktor Doktor Humores Kausa Karl Rudolf Korte.

00:00:29: Hallo

00:00:30: Ja, begrüßte auch den Chefredakteur den ich sehnsüchtig vermisst habe am letzten Samstag.

00:00:38: Dort war ja Jubiläumsfeier, der Wormserzeitung in Worms und ich bin natürlich flichtschuldig hingegangen zum Obermarkt in Wornms.

00:00:46: Hab sogar den Franz unseren Hund mitgebracht.

00:00:49: aber wer fehlte?

00:00:50: der Chefredakteur?

00:00:52: Trotz Ankündigung also eigentlich wie immer angekündigt und nichts nicht geliefert.

00:00:57: das stimmt aber...

00:00:58: Also Chefredacteure sind bekannt für no show Und dieser Chefredakteur, der VRM nutzt das aus.

00:01:04: Professionell no show!

00:01:07: Jetzt ist mir auch klar herkorte warum sie so gelassen im Vordergrund dieses in vorder auf dieses Podcasts geguckt haben.

00:01:12: weil sie sich einfach diese Vorräte ausnahmsweise zurecht gelegt haben und wissen dass ich da jetzt noch schwer raus komme.

00:01:18: einzige Entschuldigung dass die Erkältung die mich die ganze Woche schon beschäftigt hat und die ich konsequent Übergange habe hat mich am Samstagmorgen Zeit war sie übermannt, deswegen musste ich entgegen der Ankündigung leider absagen.

00:01:31: Aber ich bin felsenfass davon überzeugt dass meine Kollegen vor Ort mich für dieses schöne Jubiläum an dem Stand gut vertreten haben.

00:01:39: Ja

00:01:41: das war perfekt!

00:01:42: Das ist ja auch nicht schwer Sie vertrenten zu können.

00:01:45: Das haben die sehr gut hinbekommen mit Leichtigkeit geradezu.

00:01:50: aber der Kanzler Merz würde genau Sie beschimpfen an diesem Punkt.

00:01:55: Er lässt ja wenig aus, die er beschimpft.

00:01:57: Also ein bisschen mit Erkältung dann nicht zum Dienst antreten... Das passt nicht!

00:02:02: Zum Stil des Sauländer, das Saulender ziehen es einfach ganz hart durch.

00:02:08: Ich bin dann zum einen rein Hesse und zum anderen war ich nun bis in Erkhältung.

00:02:11: aber das will ich jetzt nicht aufspielen.

00:02:12: Ich merke dass wird heute eine harte Folge für mich der Korte weil sie um ins Boxstagort zu wechseln schon nach Punkten mittlerweile deutlich vorne liegen.

00:02:20: Aber ich werde ihn nicht aufgeben.

00:02:21: Männer schlupfen oder kommt auch noch hinzu?

00:02:24: Die

00:02:24: Diskussion hatte ich zu Hause auch.

00:02:26: Aber das lässt sich alles neurobiologisch ergründen.

00:02:31: habe, ist gelernt mit meiner Frau.

00:02:36: Während ich diese ganzen verschiedenen Reiseorte und Zugfahrten durchgestanden habe und mich anhusten lassen, habe ich glücklicherweise keinen Kein, nichts davon getragen.

00:02:48: Ich bin ja von Worms dann nach Mainz, vielleicht versuchen wir mal zurückkapitulieren, von Mainz nach Düsseldorf und DüsselDorf nach Berlin und von Berlin nach Hannover, von Hannover nach Oldenburg, von Oldenburger zurück nach Berlin, und dann wieder nach Wormst.

00:03:03: Das war schon sehr interessant!

00:03:07: Und vor allen Dingen das ist ja wie... ich bin ja eigentlich immer nur ausgelehnt von Ihnen für diese Demokratietour.

00:03:15: Die ist ja permanent da.

00:03:17: Und unterschiedliche Organisationen, unterschiedlichen Interessen.

00:03:21: Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Stimmungen – das kann man alles aufsaugen.

00:03:26: und was man aufsaugt ist dass jetzt Arbeitgeberverbände sind oder IAK oder Fernsehstudios.

00:03:35: sehr viel aggressive Radlosigkeit die man so beobachten kann auch in der Berliner Republik Auch bei dem Politiktreff da in Berlin den ich noch mitgemacht habe Bratlosigkeit.

00:03:51: Also viele Ministerpräsidenten habe ich auch getroffen in Berlin am Vorabend der Entscheidung, an dem sie nicht nur etwas abgelehnt haben im Bundesrat sondern noch nichtmals den Vermittlungsausschuss versucht haben anzurufen.

00:04:02: also radikaler kann man gar nicht vorgehen eine Idee abzulehnen.

00:04:08: das war im Abend schon spürbar.

00:04:11: die waren so ein bisschen in Feierlaune weil es war auf der Abend von die Abschlussfeuer von Kretschmann der in der Stuttgarter Landesvertretung das gemacht hat, also in der Baden-Württemberg-Landesvertretungen in Berlin.

00:04:24: Sodass man diese Stimmung nicht ganz rausgehört hat.

00:04:26: die waren im Feierlauen und hatten aber sich schon darauf verständigt in der Koordination dass sie das ablehnen werden.

00:04:33: Also Sie sprechen die tausend Euro Entlastungsprämie an, die ja auch im Vorfeld viel diskutiert und kritisiert worden ist weil die Bundesregierung so net war und den Unternehmen die teilweise Ursprung der Debatte sind aufgrund der wirtschaftlichen Situation zu genehmigen, dass ihr Mitarbeiter in tausend Euro auszahlen durften.

00:04:53: Steuerfrei also im Prinzip nicht selbst Geld investiert haben sondern den Unternehmen gesagt haben ihr dürft doch bitte Geld in die Hand nehmen.

00:05:00: Also

00:05:00: wieder das Muster Verschwendungsharmonie der großen Koalition da sind sie sich einig wenn Sie im Verteil von fremden Geldern sind aber nicht eben der Einigkeit Dinge einzusparen ganz offensichtlich und auf Kosten Dritter Nämlich von Unternehmen, die das mitzahlen müssen oder die Landesinminister für den öffentlichen Dienst.

00:05:20: Das ist ja alles letztlich unklageblieben und abgelädt.

00:05:25: Was ist denn aber Ihre Deutung?

00:05:26: Das eine ist ja dass der Bundesrat oder die Ministerpräsident in Abstimmung wie Sie es eben schon beschrieben haben ohne Zwischenstufe vorhabende Vermittlung diesen Beschluss haben über die Klippe springen lassen.

00:05:39: war das aus Ihrer Sicht auf diesen einen Beschluss fokussiert weil er einfach handwerklich Schlecht gemacht und unüberlegt war?

00:05:46: oder war das eine konzentrierte Aktion um Entschonmannenzeichen zu setzen Richtung Konstellation?

00:05:52: Nein, das nicht.

00:05:53: Es ist einfach auch ein Muster dass der Bundesrat in dieser Konstellations wie wir es ja in der Villa Borsig erlebt haben der Klausurtagung der Koalition des Koalitionsausschusses

00:06:08: wird übrigens im Nachhinein immer schlimmer.

00:06:10: Also macht keinen Hitz und davon hört man nicht, was die da gemacht haben.

00:06:13: Es spricht

00:06:13: auch nicht dafür dass irgendein Vertrauen noch zwischen den Hauptpartnern existiert weil wir erfahren viele Details ist ganz schlecht für Verhandlungen die informell ablaufen.

00:06:23: mittlerweile wissen wir fast alles als wären wir dabei gewesen.

00:06:26: aber man sieht eben es ist wie immer keiner wirklich eingebunden und man hätte natürlich auch die Länder vorab informieren müssen, einbinden müssen.

00:06:38: Das passiert in der Regel nicht.

00:06:39: also man kann in einer einmal mal eine Überrumpelung hinbekommen wie die große Zeitenmänner.

00:06:44: rede von Scholz Die war auch nicht minutiös mit allen abgestimmt aber das war einfach acht.

00:06:50: vierzig Stunden nach Kriegsbeginn hatte etwas rausgehauen was wirklich bestand hatte.

00:06:55: da hat doch jeder eingesehen dass man sich nicht mit allen abschätzen abstimmen kann.

00:06:59: aber bei so einer Sache wie hier hätte man sich abstimmen müssen und ich finde Von der Stimmung her, die ich jetzt an vielen Orten in Norddeutschland zugegeben war und eher auch wahrgenommen habe.

00:07:09: Diese Unterschiedlichkeit wenn man die Bilder aus Budapest sieht eine neue Regierungswechsel Eine Begeisterung, eine Leidenschaft, eine europäische Emotionalität Musikgruppen, Folklore-Gruppen öffentliche Bühnen In die Inszenierung also ein nationales Partners was wir gar nicht kennen.

00:07:27: bei uns wird einen Bundeskanzler gewählt Dann klatschen alle, dann macht er den Amtseid.

00:07:34: Sitze alleine vorne in der Reihe und hat auch kein Minister.

00:07:39: Der kriegt da Blumen?

00:07:40: Das war es!

00:07:41: Diese nüchternheit... dieses nüchterne Pathos hat eine Geschichte.

00:07:47: Das haben wir uns selbst zuzuschreiben weil das ja im Nationalsozialismus vollkommen übertrieben und übertritten waren.

00:07:57: Sofern kann ich das auch nachvollziehen.

00:07:59: aber Also ein bisschen mehr Pathos im Sinne einer Respekterzeugung.

00:08:05: Für das, was jetzt diese Personen stellvertretend für uns übernehmen wäre schon gut.

00:08:11: Da könnte man ein bisschen dran fallen.

00:08:12: Eine bündnisrepublikanische... also eine republikanischen Pathos.

00:08:18: Ein bisschen mehr wäre nicht schlecht.

00:08:19: Das ist ja halt bei den Ungarn super interessant zu sehen so eine Befreiungsinszenierung von Tänzen und Gesängen alle Altersgruppen dabei Mitfahren und dann kommen die Familie, die Jungs laufen mit rum.

00:08:33: Also super interessant zu sehen!

00:08:35: Das ist so begeisterungsfähig wie ein neuer aus einem rechtsstaatliches System sich jetzt wehren muss.

00:08:42: Gucken wir mal wie er sich bewährt den Rechtsstaat wieder herzustellen.

00:08:47: Da kann er auch nicht sagen Wir schaffen jetzt irgendwie alle Richter ab Er muss es rechtsstaatslich organisieren.

00:08:51: Ganz ganz schwer.

00:08:53: Sie haben nur viel Glück zu wünschen.

00:08:54: aber Allein diese Inszenierung ist interessant, wenn wir sehen wie unser Regierungswechsel stattgefunden hat.

00:08:59: Ich habe das ja oft kollportiert.

00:09:01: Ich erwarte keine Fackelträger da aber das war ja wie so ein Unfall.

00:09:05: Da kommt eine neue große Koalition nach Scholz jetzt Merkel und hier kommt er März.

00:09:12: Niemand nimmt es kaum irgendwie wahr!

00:09:15: Keine Begleitung, keine Euphorie.

00:09:19: Die Startphase war ja auch so kein Projekt.

00:09:22: Wirklich nie ein Projekt benennen, Arbeitskoalition und da stehen wir jetzt nach einem Jahr.

00:09:30: Ich finde dafür ein bisschen der Pathos-Kondensieraufantwortung zu zeigen.

00:09:33: Ja schon aber ich bin jetzt dafür nicht besonders begabt.

00:09:39: für Pathos das ist Ja bei Ihnen, weil Sie auf diesem Berg residieren.

00:09:43: Ich finde dafür...

00:09:44: Sie meinen, sie sind nicht begabt?

00:09:46: Weil Ihr Fachgebiet eher trocken ist.

00:09:49: Das auch weg!

00:09:50: Das nicht, weil auch Gefühle, Emotionalität spielt auch in der Wahlforschung zunehmende große Rolle, weil viele aus Emotionalkeit etwas entscheiden.

00:09:59: Nicht nur rational Aber ich bin jetzt kein pathetischer Redner, das bin ich nicht.

00:10:08: Ein Chefredakteur finde ich so ein bisschen Pathos um Handlungen simulierend hier rauszuhauen mit Pathos.

00:10:19: So eine Ansprache, dass sie morgens im Flur stehen und mal was raushauen.

00:10:24: Das glaube ich ist bei ihnen schon so.

00:10:28: Ich kann das ja mal im Podcast anfangen zu testen, Herr Korte.

00:10:30: Und dann wenn es erfolgsversprechend ist und wir kriegen oder ich bekomme von Ihnen ein positives Feedback, dann kann ich das nach und nach ausrollen so wie man das in gutem Managementcircuit.

00:10:41: Ja, von

00:10:41: Schöpfer

00:10:42: sein!

00:10:42: Vertrauensschöpfe über Pathos wäre immer eine neue Möglichkeit, bisschen mehr Emotionalität...

00:10:49: Also wenn ich jetzt pathetisch probieren würde, Herr Wie würden Sie denn diese wirklich emotionale, das was Ihnen ja auch nahe geht.

00:10:58: Diese Einstufung des aggressiven Ratlosen der Berliner Republik.

00:11:02: Das spüren sie ja mit jeder Phase um es jetzt auch quasi mal partitisch auszudrücken?

00:11:07: Wie würden sie das dann?

00:11:08: in welcher Richtung?

00:11:09: Da steckt der aggressiv und ratlos drin.

00:11:11: Wer ist denn aggressiv auf wen?

00:11:14: Und wer ist ratlos und was hat?

00:11:17: Dann

00:11:18: können Sie jetzt nicht mit umgehen, mit dem Partys.

00:11:20: Akkursiv

00:11:21: wirken die vielen Beschimpfungen, denen wir ja unterlegen, dass wir zu kurz arbeiten und zu wenig arbeiten.

00:11:28: Dass wir immer krank sind, dass wird zu alt werden... Der ist beim Wirtschaftsrat auch aufgetreten.

00:11:38: viele der Sprecher der Bundesregierung.

00:11:41: Eine Schuld liegt hier auch.

00:11:43: Bei der Wirtschaft im Managementfassagen, über Jahrzehnte in der Autobranche ja alle mal.

00:11:48: In der Mikro-Elektronik auch.

00:11:50: Warum haben andere da einen Vorsprung?

00:11:51: Warum nicht?

00:11:52: Am Ende sind immer wir als Bürger schuld, dass wir uns nicht genug bewegen.

00:11:57: Das meint ich damit und das wird...

00:11:59: Und wenn man eine Schuldzuweisung ist auf der anderen Seite auch immer

00:12:03: ein...

00:12:03: Wechschieben von Verantwortung.

00:12:04: Genau,

00:12:05: anstatt um uns zu umwerben!

00:12:07: Wir sehen ja ein dass wir das einige schwieriger wird, dass wir vielleicht das eine oder andere verzichten müssen.

00:12:12: aber dazu muss man uns nicht nur Gründe liefern, sondern auch um Verben mit Charme und nicht aggressiv irgendwie bekämpft.

00:12:18: und die Planlosigkeit, die Ratlosigkeit... Ich erwarte ja keinen großen Masterplan angesichts vom vielen Gewissheitsschwund Momenten.

00:12:31: aber doch ein bisschen abgestimmt handwerklich, dass man die Häuser mitnimmt.

00:12:36: Dass man Prozesse aufsetzt wie das in der Wirtschaft auch.

00:12:39: Man kennt, dass A nach B ein bisschen in Erfolgerichtung kommt und nicht dieses Getriebene, dieses Zufällige, diese Stolpende... Das ist absolut irritierend!

00:12:52: Und da hätte man wirklich mehr zu erwarten gehabt.

00:12:58: Sie haben sich ja diese Woche an manchen Tagen durchs ZDF gesendet.

00:13:01: Mittagsmagazin, heute Journal, sie waren da täglicher Begleiter vieler Fernsehzuschauer die den ganzen Tag am ZDf vor dem Fernseher sitzen oder vor dem Stream.

00:13:12: auch interessant in wechselnden Anzügen habe ich festgestellt also sie ziehen sich tagsüber mehrmals um.

00:13:18: offensichtlich ist kein Kritikpunkt das eine Feststellung der Karten

00:13:22: unterschiedliche Orte und unterschiedliche Reiseziele und unterschiedlichen Veranstaltungen die folgen.

00:13:27: dann Ist das die Konsequenz?

00:13:31: Und ein Thema war ja immer gleich, und zwar ein Jahr auf Friedrich Merz.

00:13:36: Jetzt bin ich ja einen Typ der durch viel Pathos sich auszeichnet wie wir jetzt gerade festgestellt haben und dass er jetzt auch wirklich hier versucht zu implementieren in diesem Podcast.

00:13:46: Pathos hat ja auch was mit einem positiven Blick zu tun.

00:13:49: deswegen würde ich jetzt nicht die journalistisch eigentlich naheliegende Frage stellen und was sie an Friedrich-Merz im vergangenen Jahr enttäuscht hat sondern ich frage mal andersrum Wo hat er sie denn überrascht, unser Bundeskanzler-Akkorde?

00:14:01: Also glänzend ist das was sehr außenpolitisch aktiv macht von der ersten Minute an.

00:14:06: Weil er dort Solidarität nicht nur organisiert hat sondern auch dieses Integrationsmomentum lebt.

00:14:14: als ursprüngliche Europapolitiker muss er sich nicht verstellen.

00:14:17: Er kommt mit allen da gut zurecht.

00:14:19: Das ist sicherlich ein Pluspunkt Und die Journalisten muss man einfach so nehmen, wie sie sind.

00:14:26: Wenn der Vorwurf das er mit Trump gut zurechtkommt wurde positiv dargestellt und gleichermaßen der Vorwurfs wenn er dann danach kritisiert dass Sie erbärmlich an der Straße von Hermos agieren Dann wird wieder gesagt oh das ist aber zu kritisch.

00:14:46: Was er macht, macht er falsch.

00:14:48: Und dass wir eigentlich die Schlussfolge nach einem Jahr.

00:14:50: wer so miserable Werte hat als Regierung, als Fraktion und als einzelne Abgeordnete kann ganz viel riskieren aus meiner Sicht.

00:14:57: Schlechter kann es gar nicht werden von den Werten.

00:15:00: Das muss doch geradezu ein Befreiungsmomentum sein.

00:15:03: Egal was Sie machen sie kriegen im Moment keine guten Noten.

00:15:06: Sofern arbeiten sie oft in drei Jahren Wahlen hinaus hin und könnten das nutzen.

00:15:12: Aber das, was positiv ist natürlich hat er, dass ein oder andere auch an Reformen übersetzt.

00:15:20: Wir haben die Migrationsthematik, ob nun aus eigener Verantwortung oder nicht.

00:15:26: Vollkommen andere Zahlen bringt.

00:15:27: es bewegt viele Menschen.

00:15:33: internationalen Herausforderungen im Bereich der Rüstung natürlich alles getan, um auch die Abschreckung zu erhöhen.

00:15:40: Wir haben Wehrdienstnovellen auf den Weg gebracht und wir haben zuletzt die Gesundheitsreform, die Haushaltsaufstellung jedes Jahr gelingt immer noch.

00:15:52: Das sind Pluspunkte.

00:15:53: Wir hatten das Bürgergeld abgestopft.

00:15:55: Zuletzt haben sie jetzt die Heizungsgesetz was viele Leute gestört hat novelliert und verändern.

00:16:02: Etwa hundertachzig Gesetze haben bisher den Kabinett verlassen, etwa Hundertfünfzig sind beschlossen worden.

00:16:08: Es gibt ja eine Menge was schon gemacht worden ist im Sinne von Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen.

00:16:14: Und ich bin ganz sicher Einkommensteuer Reform wird in den nächsten Wochen großes Thema sein und kommen und die Rentenreform auch.

00:16:23: und sofern sehen wir dann bis zum Herbst das trotz unterschiedlicher Begleittöne, dass eine oder andere die große Koalition trotzdem erreicht hat.

00:16:32: Ob damit die Wettbewerbsfähigkeit hergestellt wird?

00:16:34: Weiß ich nicht!

00:16:35: Bin da kein Ökonom aber zumindest kann man nicht sagen, da ist irgendein Stillstand.

00:16:43: Friedrich Merz führt ja selbst auch immer wieder das Argument, dass sich anderthalb Jahrzehnte Merkel und dann die kurze Episode Ampel nicht im Handrum drehen und erst recht nicht in einem Jahr umdrehen lassen, verändern lassen und man nicht alles anpacken kann.

00:17:00: Inwiefern lassen Sie diese Akkumentation gelten?

00:17:03: Die stimmt!

00:17:04: Um so wichtiger ist es eine Priorisierung vorzunehmen was denn wirklich jetzt wichtig ist das Fehlde.

00:17:10: Ich muss eine organisierte Zuversicht mit einer Geschichte sagen wie wir gut weiter leben wollen unter welchen Rahmenbedingungen und muss deshalb priorisieren was zwingend notwendig ist.

00:17:21: Und diese Priorisierung kann wehtun, aber die muss erfolgen.

00:17:26: Die Erfolg bisher nicht ist.

00:17:28: Ein Gesetz kommt so nach dem anderen und wir wissen nicht welcher Leitlinie das entspringt, wo die Rahmenerzählung dazu existiert.

00:17:37: Das sehen wir nicht.

00:17:39: Wir sehen dass sich die Gegenkräfte weiter stabilisieren.

00:17:42: Spahn als Fraktionsvorsitzender mit relativ deutlicher Mehrheit wiedergewählt worden – ich bin wirklich überraschend!

00:17:50: Aber interessant, weil diese Fraktionen der Regierung so häufig das Leben schwer macht und weil die Fraktionen als unzufrieden gilt.

00:17:57: Aber sie müssen ja offensichtlich sich von Spanien geführt fühlen.

00:18:00: Genau bei Kauder galt immer das Ziel wir schützen den König.

00:18:05: Das ist unsere Aufgabe Die Königin damals.

00:18:08: Und es war eine klare Arbeitsteilung der Abstimmung, wenn Fachpolitiker der Fraktionen bei den Kabinettsentwicklungen für Gesetze mitbeteiligt waren.

00:18:17: Dann hat das auch die Fraktion zu hundert Prozent übersetzt.

00:18:20: Wenn sie nicht beteiligt wurden was absichtsvoll dann der Fall war konnten Sie auch stärker variieren.

00:18:26: Es war ne klare Arbeitszeit.

00:18:27: Das gibt's im Moment nicht.

00:18:29: Sofern ist es ein Versuch und ihr Tumspiel Was denn wie über die Fraktion am Ende sich abwickelt?

00:18:36: Keine ganzer Demokratie mehr so wie wir sie kennen.

00:18:42: Jetzt sagen wir mal, ihm genug zugute gehalten.

00:18:44: jetzt kann ich auch nicht mehr aus meiner pathetischen Haut raus und muss versuchen Fingern die Wunde zu legen.

00:18:48: Ich habe seit drei vier Minuten probiert.

00:18:50: Herr Korte Für die Ampel und für Olaf Scholz waren in dieser Regierungszeit immer ganz häufig kennzeichnend dass Dinge durchgestochen worden sind bevor sie beschlossen wurden dadurch sabotiert wurden.

00:19:03: Ich finde bei Friedrich Merz und bei Schwarz-Rot ist aktuell kennzeichnend, dass Dinge einfach nicht abgesprochen würden und das sie handwerklich nicht gut gemacht

00:19:13: sind.".

00:19:13: Und jetzt frage ich mich aber, Friedrich Merts ist zwar in einer Kanzlerdemokratie der Bundeskanzler, aber er ist ja trotzdem eingebettet in einen Arbeitsapparat.

00:19:22: also er kann zwar viele Dinge vielleicht kommunizieren oder auch nicht, aber der hat vielerhandwerkliche Fehler...

00:19:28: Das ist eben alles

00:19:29: für

00:19:29: ihn!

00:19:31: Perfekt und glatt und abgeschliffen, weil sie so ein großes Mitarbeiter-Team haben.

00:19:36: Sie werden überall hingefahren das ist ja betreutes Chefredaktion.

00:19:40: Mein Auto fährt mich überall hin?

00:19:42: Ja super

00:19:42: betreut in allem.

00:19:43: deswegen ist es so harmonisch und klappt bei ihnen.

00:19:47: große Leistungseffizienz VRM über

00:19:50: alles.

00:19:50: Ich weiß nicht ob mein Mitarbeiter start mit dem von Friedrich Merz vergleichbar ist.

00:19:54: Man musste mal durchzählen.

00:19:55: Merz hatte auch operativ in der Wirtschaft nie eine Funktion.

00:20:01: kennt Wirtschaft, wie sie tickt.

00:20:02: Aber er hatte operativ keine Funktion.

00:20:04: Er hatte auch operativ noch niemals nicht einen Tag ein Regierungsamt.

00:20:08: Das würde ich nicht unterschätzen dass der immer noch lernend unterwegs sein sollte.

00:20:12: aber als Typ will er vermutlich nicht lernen.

00:20:15: weil er im siebzigjährig das politische Hauptziel erreicht hat und vieles ja auch international gut macht glaubt er auch nicht zu lernen sofern ist das Umfeld.

00:20:27: der Kanzlerabendchef ist natürlich auch angewiesen darauf, dass der Chef nicht immer irgendwelchen Sätze raushaut machte.

00:20:33: Aber er lässt sich überhaupt nicht disziplinieren, müsste viel mehr koordinieren im Vorfeld.

00:20:39: Das erfolgt nicht.

00:20:40: Insofern sehen wir eine nicht abgestimmte Bundesregierung die mit besten Absichten unterwegs ist und ich will gar nicht unterstellen das sie in der Abstimmung viele Dinge gut bisher gemacht haben, das sollten wir nicht vergessen.

00:20:58: Wir sollten den Maßstab eben schärfen.

00:21:00: lässt bei Ihnen journalistisch klar ist immer diese Jammerfolklore davon leben Sie ja dieser immer schlimmerismus Das ist ja das mit jedem mit dem sie ihr Geld verdienen.

00:21:09: aber ich übersetze ja nur dass was Sie machen, dass Sie immer das Schlechte unterstellen und suchen Das ist ja falsch.

00:21:19: Nach einem Jahr kann man das so nicht sagen, man kann auch sagen in der Krise neue Krisen die entstanden sind versuchen sie irgendwie über Wasser zu bleiben und das schaffen Sie ja auch.

00:21:30: Ist denn Friedrich Merz ihrer Deutung nach?

00:21:36: Also will er eigentlich gar nicht kommunizieren.

00:21:38: das wird immer gesagt.

00:21:39: also zum einen den Gedanken denen ich den Sie eben hatten finde ich interessant wie man so eine Karriere macht ohne eine Karre zu machen wo da so eine Karriereleiter hochgeht, ohne einen Bild zu bleiben.

00:21:49: Sprossen zu besteigen und dann irgendwie oben landet aber ja auch häufig genug runtergefallen ist also der Verwirrung des Bild vielleicht Aber der hat jetzt schon zwei-drei Mal auf die Nase gefallen mit seiner Art.

00:22:01: Und auch nehme ich mal an es gibt viele schlaue Leute und vielleicht noch mehr mittelschlaue Leute um ihn herum die ihnen auch Tipps geben.

00:22:09: Ich zumindest habe im Vergleich zu Ihnen die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.

00:22:11: ich bin nur Journalist Sie sind Meise.

00:22:15: Aber dieser Befund, dass er vielleicht mal handwerklich Dinge vorbesprechen sollte.

00:22:23: Dass er die in einer Abstimmung gibt mit dem Koalitionspartner und der Fraktion

00:22:28: usw.,

00:22:28: das kann ja nicht neu sein.

00:22:30: Ein einziger Erklärung für mich wäre, weil er etwas regiert wie ein CEO in der freien Wirtschaftszeiten-Unternehmen führt.

00:22:37: Das hat es eigentlich gar nicht mehr notwendig für sich achtet.

00:22:45: Und davon wird er sich nicht abbringen lassen.

00:22:46: Wir haben auch überlegen, wie er die Tage bei dieser Bürgerforung da auch diese halbe sehr kranke Frau angegangen ist.

00:22:57: Ja, das kritisiere ich bei Ihnen ja auch.

00:23:02: Da ein bisschen mehr Empathie wäre ja nicht schlecht.

00:23:04: aber für die Podcast bringen Sie ja kleine Empathies.

00:23:09: Ja, bei Empathie bringen sie ja für den Podcast nicht mit.

00:23:12: Sonst wäre das auch nicht so schroff immer gegen mich angerichtet und das ist bei ihm auch und da kann er aus seiner Haut nicht raus.

00:23:21: Das Problem hat aber mit Sauerländisch eigentlich weil normal wenn man das International übersetzt, denkt man Sauerland klingt auch übel lau nicht.

00:23:29: Und das ist aber natürlich für Sauer länder nicht der Fall.

00:23:32: Ich habe ja eine Biografie mit Sauerländern.

00:23:35: Meine Eltern sind aus dem Sauerland, deswegen hab ich ja bei sich vom Herzen her wie er tickt.

00:23:42: Also Übelhaunlichkeit passt.

00:23:43: nicht nur die Metaphore des Übersetzens, die darunter oft leidet.

00:23:50: Auch mein Verdacht gewesen.

00:23:51: wenn ich mir sie beide angucke gibt es Unterschiede.

00:23:56: Einen im Gemüt aber auch andere

00:23:59: Ja dann habe ich Glück gehabt.

00:24:02: Ja, das was ich den Journalisten vorwärfe ist dass die Bilanzierung eben nur darauf aus ist zu fragen wie klingen flexible Mehrheiten.

00:24:12: Wann geht die Brandmauer zugrunde?

00:24:16: Wann steht da die Vertrauensfrage?

00:24:21: Der Zerfall der Koalition, wie geht man mit einer Minderheitsregierung um?

00:24:25: Kann Klingbeil die Minderheizregion gegen die ganzen Rechten wenden?

00:24:31: und ist es eigentlich klingbeils Ziel so zu agieren?

00:24:33: oder will Spahn die Zeit nutzen bevor Wüst aktiv wird.

00:24:37: Dass er den Zeitraum nutzt und jetzt darauf setzt dass sie Regierungszerbericht und dann alle nach Span rufen Ja, das sind Spekulationen die ich seit vielen Wochen und vielen Tagen in allen Zeitungen lese.

00:24:52: Das ist aber hat mit der Berliner Realität wirklich nichts zu tun?

00:24:57: Die Berliner realität sieht aber so aus dass dieser Bundeskanzler sehr viel angekündigt hat.

00:25:04: Manches angeschoben, manches aber auch gar nicht angefasst.

00:25:09: unter ihm sind ja das Wort Reform fast schon im Verruf geraten weil er sehr viel Reform angekundigt hat Denken wir an den Herbst darauf formen und das nicht geliefert wurde, hat ja jetzt auch schon für sich eingeräumt dass das Erwartungsmanagement vielleicht Verbesserung.

00:25:23: Würde.

00:25:23: ich ist wobei Ich an viele seiner Wahlkampf reden denke und dann auch aus den ersten Monaten da hätte ich ihm auch schon sagen können Dass das erwartungsmanagement Ein Thema werden könnte Wobei in einem Wahlkampf man natürlich immer überzeichnet und viele Dinge in Aussicht stellt.

00:25:40: wenn Man sich da glaube ich zurückhalten gibt würde das ein überzeugender Wahlkumpf Zumindest in Teilen zu widerlaufen, Gordon Spielermann falls finde ich hat jetzt hier ja ein sehr sachlich Nischstand und Wahlkampf gemacht wo man sagen kann und jeder steckt sich maßvolle Ziele.

00:25:54: Aber das war jetzt die Art von Friedrich Merz auch wenn man jetzt überlegt wie er in den Vorfeld seines Wahlkampfs über Olaf Scholz gesprochen hat.

00:26:02: Wenn man sieht wie Friedrich Merz als Bundeskanzler dasteht dann hält man die Zitate vor und denkt sich...

00:26:09: Und dieser Tagewahl, Linne war noch als Generalsekretär der kritisiert oder projiziert, dass viele Mitglieder die Union verlassen.

00:26:19: Ich habe ja den guten Vergleich immer noch von meiner Universität in NRW.

00:26:24: also wie man wüsst oder wie man jetzt auch nach wie vor in Kiel Günther wahrnimmt.

00:26:31: Die Union hat da ja keine Verlust an Mitgliedern.

00:26:34: Also wie es auch geht ohne Kulturkampf, auch ohne Andeutung von Kulturkampf positiv für die Demokratie zu werben und nicht sich immer an der AfD nur abzuarbeiten.

00:26:47: Das macht die CDU in NRW nicht, das macht sie auch nicht in Niedersachsen, in Schleswig-Holstein.

00:26:54: Und da sind auch vor allen Dingen Schleswijk-Holtstein, es ist ja die AfD marginal.

00:26:58: Also die Schlussfolge wäre ja, die nicht immer in irgendwelche Kulturkampfszenarien übertrieben zu gehen für die Union – da kann sie nur verlieren!

00:27:07: Das ist gar nicht das was eine bürgerlich konservative Eine Merkel-Union ohnehin nicht, aber auch eine Märzunion gar nicht braucht.

00:27:15: Und ich finde diese Schlussfolge hat die Union noch überhaupt nicht für sich auf Bundesebene daraus gezogen.

00:27:22: Wir brauchen für die Gegner der Demokratie oder wir schulden den Gegner de Demokratie gute Gründe für die Demokratie!

00:27:30: Und viele gleiten nur in moralische Apelle oder moralische Beschimpfung der anderen ab, an Belehrungen.

00:27:38: Oder besetzen auf Richter wie auch immer – das funktioniert nicht!

00:27:41: Wir brauchen für uns selbst, das ist ja unser Thema häufig gute Gründe, warum wir diese Freiheit nicht nur genießen sondern erhaltenswerteilt?

00:27:50: Welche guten Gründe gibt es?

00:27:52: und da braucht man keinen Kulturkampf.

00:27:55: Das ist auch der Punkt, wo ich bei Ihrer Journalismuskritik noch einhaken würde.

00:27:58: Dass es sich ja auch anhand von Inhalten bilden lässt das da in den vergangenen Monaten bei Schwarz-Rot auch was schief gelaufen ist und ich persönlich schon der Verantwortung der Medien mir bewusst bin dass das hatten wir auch schon das Thema häufiger beim Thema Wortwahl Eskalationsstufe wie auch dazu beitragen können ob eine Koalition weiterhin unter Druckgerät geschwächt wird was natürlich aber nie in Abrede stellen soll, was dann tatsächlich ja auch schief laufen kann.

00:28:25: Wir wollen da nichts beschüligen sondern das Motto schreiben was ist.

00:28:29: Es

00:28:29: gibt täglich Inseln des Gelingens.

00:28:31: die könnten sie ja auch mal stärker favorisieren und ins Fokus finde.

00:28:36: Die DFZ am Sonntag hatte in den ersten Hauptbuch tebatisiert hat auf dem Jahr auch auch schon zwanzig Jahre Feier sind ja viel älter als Zeitung Aber die fünfundzwanzig Jahre gibt es diese Sonntagsausgabe.

00:28:51: Und die haben meinen ersten Artikel von Haupt- und Lose war das sehr schön beschrieben, bisschen essistisch was sich in den Fünfund zwanzig Jahren ihrer Sicht als Journalist Fundermetal verändert hat.

00:29:03: Das ist schon sehr interessant zu sehen.

00:29:06: aber an dem Klima über das wir hier reden sind sie mitschult da kommen Sie nicht raus aus der Nummer.

00:29:13: Deswegen sage ich ja dass mir eine Verantwortung für Gesellschaftliche Stimmung habe ich es aber kritisch sehe weil ich glaube, dass man es mit Maßbegut achten muss und einordnen muss.

00:29:24: Aber nicht was gemäß schreiben, was sein sollte sondern schreiben eben steigen, was ist.

00:29:30: Und da wäre jetzt auch anknüpft.

00:29:31: meine nächste Frage, weil sie von der Stimmung in der Berliner Republik gesprochen haben.

00:29:37: Muss man sich ja sorgen gerade um Schwarz-Rot machen oder ist das eine von den Medien immer mehr penetriertes Spiel?

00:29:45: Also die AGC-Berot Radlosigkeit, die steht.

00:29:47: Aber sie werden holprig so weitermachen von Woche zu Woche.

00:29:52: Lavieren ausprobieren testen mal Erfolger, mal weniger Erfolge aber das ist... Das muss dann dass wir uns gewöhnen müssen da wird jetzt nicht... Aber der

00:30:01: ist ja kein erfolgsrezept.

00:30:02: Akkorde.

00:30:03: also ob ich jetzt persönlich Neuwand haben will?

00:30:05: Ja oder nein!

00:30:05: Aber das sind keine Zustandsbeschreibung wie ich finde zu viel Politik haltet.

00:30:11: Die Mehrheiten, so wie sie sind mit zwölfstem Mehrheit aus deren Sicht anders nicht zulassen.

00:30:16: Dann ist das der Arbeitsmodus die diese Koalition offenbar gefunden hat.

00:30:21: Ich sehe da jetzt nicht eine Chance dass sich das wirklich fundamental bessert aber dass Sie fast schon zufällig auch manche kommende notwendige Reformen auf diesem Weg hin bekommen.

00:30:32: ich sehe da keine Konzise Entwicklungsrichtung, die jetzt noch lernend verändern, anschlagen.

00:30:41: Das haben Sie jetzt Monate zur Zeit gehabt?

00:30:43: Ich sehe das nicht!

00:30:44: Das wird einfach nur weitergehen.

00:30:46: Aber was hält denn schwarz und rot SPD und Union davon ab wenn ich immer wieder den Titel des Koalitionsvertrags in der Änderungsrufe Verantwortung für Deutschland, dass einfach ein Miteinander umzusetzen und nicht ein Gegeneinander?

00:31:00: also ich finde jetzt tatsächlich ihre Zustandsbeschreibung kann man machen, sich daran zu gewöhnen an dieses Umholpern und sagen das wäre jetzt wichtig.

00:31:08: Und die Alternative von Neuwahlen schlimmer oder vielleicht keine Alternative aber es gäbe auch noch die Möglichkeit dass sie sich mal zusammenraufen und aus diesen ganzen befunden an Problemfällen, die jetzt auch schief gegangen sind ableiten wie man eigentlich miteinander ordentliche Politik machen sollte.

00:31:26: Aber die Psychologie Auch der Umfragen und der Beschreibung der Koalition zunehmend die Abgeordneten in eine wirkliche Existenzachs treibt, weil sie nicht wissen wie es weitergeht und die Wurzelhaftigkeit zunimmt.

00:31:41: Das heißt also die ideologische Verhärtung der vermeintlichen Wurzeln einer Union oder eine Sozialdemokratie dazu führt, dass man auch nie mehr Konsens findet und keine Kompromisse einsieht.

00:31:52: Weil man mit dem Rücken an der Wand sieht.

00:31:54: Das Einzige finde ich was vielleicht wirken könnte das man erkennt die Werte sind so dramatisch von den Umfragen so schlecht, dass vielleicht ein Umkehrschluss auch gezogen werden könnte.

00:32:03: Schlechter können sie doch gar nicht mehr werden.

00:32:05: also...

00:32:05: Ich würde gerade sagen einen Punkt drin erstellen.

00:32:09: Die Werte bleiben schlecht, also können wir jetzt auch wirklich unpopuläres Mal durchsetzen.

00:32:14: Das wäre ja eine Konsequenz die man mal ausprobieren kann.

00:32:18: Ja

00:32:21: und ich meine der Lichtblick liegt dann in Mainz in der Mainzer Republik wenngleich Wir ja auch nicht wissen ob ein Kabinett wirklich zustande kommt.

00:32:29: nach jetzigem Stand Wissen wir das ja nicht wirklich weil die Zeit ist

00:32:35: ja gut dabei.

00:32:37: Die CDU braucht etwas länger, wobei ich da auch immer zwiegespalten bin nach thirty-fünf Jahren Opposition.

00:32:43: Ich glaube es tut eine Woche mehr oder weniger der Sache nicht weh.

00:32:47: und dann lieber mehr Sorgfalt beim Aussuchen der passenden Ministerin als Schnellschüsse.

00:32:53: Wobei eigentlich ja nur dort die Eile reingekommen ist oder dieser Zeitfokus bei Gordon Schneider gesagt hat das in der vergangenen Woche die Namen präsentiert werden was augenscheinlich nicht der Fall war Und erst daraus lässt sich ja ableiten, dass sie länger gebraucht haben als geplant.

00:33:07: Es wäre wahrscheinlich ohne diese Aussage überhaupt niemandem aufgefallen.

00:33:11: Das stimmt, weil es konstituiert, das stimmt.

00:33:15: Es gibt dazu keine Eile.

00:33:17: Wir können eben nur hoffen, dass es nicht aus wegen Absagen resultiert sondern weil zu viele Leute sich bewerben.

00:33:24: wir wissen es nicht genau und wir wissen auch nicht um welche Posten es konkret geht.

00:33:28: aber ist eben sehr wichtig interessante Leute zu finden Mit Ausstrahlung, Personen machen eben auch in den Kabinetten einen großen Unterschied.

00:33:38: Das ist zu hoffen wir.

00:33:39: Den ein oder anderen Namen kennen wir ja jetzt auch aus Stuttgart bereits.

00:33:42: Auch Leute die ganz fachfremd – also heute hatte ich gelesen der Kultusminister, der war ja immer Umweltpolischer-Sprecher der Union und in der Bundestagsfraktion komplett überraschend.

00:33:53: Der kann das mit Sicherheit auch aber solche Überraschungen können auf uns in den nächsten Tagen noch zukommen.

00:34:00: Wir werden es akkorde in diesem Podcast besprechen in der kommenden Woche, wenn wir uns wieder zu unseren neuen Folgen zusammenfinden.

00:34:07: und sie haben am Anfang der Folge schon skizziert weil sie letzte Woche für eine Tote Germany, Tote Allemann hinter sich hatten.

00:34:15: Geht es diese Woche so weiter oder müssen Sie sich etwas erholen?

00:34:19: Erholen muss ich nicht mich, weil das ist ja alles freiwillig und dann ist das ja positiver Stress, der niemals anstrengt Wenn gleich mehr die Mannschaft fehlt, wie bei Ihnen.

00:34:30: Die hat das alles organisiert und begleitet.

00:34:32: Das ist ja eine bedeute Schriftredakteur.

00:34:34: Da ist das natürlich alles besser.

00:34:38: Diese Woche ist nicht viel an auswärtigen Terminen.

00:34:41: Ab Ende der Woche bin ich dann in Wien.

00:34:46: Sie können jetzt eine Woche in sich gehen?

00:34:49: Ja, arbeiten, abarbeiten, wieder forschen, lesen – all das kommt zusammen!

00:34:57: Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Erkenntnisgewinnen, bei dem innerlichen eigenen Rekorde in der kommenden Woche.

00:35:04: Vielen Dank noch mal an alle die uns heute zugehört haben!

00:35:07: Die begrüße an den Professor, deren Namen mir entfallen ist weil ich seine Karte gerade nicht zur Hand habe, den ich in Ingelheim auf dem Weg zum Verbandstreffen getroffen hat.

00:35:15: das war ein schönes Gespräch.

00:35:17: Ich hoffe sie haben auch heute wieder Spaß in eurer Podcastbeuge gehabt und einen lieben Gruß von Peter Haas-Rekorde ihrem ehemaligen Studierenden, den ich ebenfalls bei diesen Treppen getroffen habe und der auch großer Fan von Korte und Drink ist.

00:35:30: Deswegen hab' ich ihn jetzt hier kurz mal namentlich erwähnt weil es die

00:35:33: Handwerker in Bad Württemberg... Ohne ihnen könnte die Handwerkkarate gar nicht arbeiten in Bad Württembergen.

00:35:41: Das freut Ihnen bestimmt wenn ihr das jetzt gerade gehört habt Und ich freue mich, wenn wir uns nächste Woche wieder hören.

00:35:48: Wir zwei unser Korte natürlich Aber alle dort draußen unsere Zuhörerinnen und Zuhärer Zuschauerinnen und Zuschauer Bild-Version, die es bei YouTube gibt und ich wünsche Ihnen Herr Korte und Alexander draußen eine schöne Woche.

00:36:01: Auf Wiedersehen und tschüss!

00:36:05: Das war Korte & Ring – ein Podcast der VRM von allgemeiner Zeitung Wiesbadener Kurier, Darmstädter Echo und Mittelhessen.de.

00:36:15: Redaktionen und Produktionen Dennis Ringg und Mike Dornhöfer.

00:36:19: Habt ihr Themenwünsche, Feedback-, Anregungen oder Kritik?

00:36:22: Dann schreibt uns gerne eine Mail an audioatvm.de.

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