Folge 94: Von Merz bis Klopp – Die Kunst, Menschen einzubeziehen
Shownotes
„Deutsches Drama“, „absurdes Theater“ oder doch deutscher Wandel? VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die aktuellen Entwicklungen in der Bundesregierung – und auf die Frage, wie politische Veränderung vermittelt wird.
Ein Gegenbeispiel finden die beiden ausgerechnet im Fußball: Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp. Dessen Rhetorik merke man an, „dass er grundsätzlich versucht, uns einzubeziehen, also uns inklusiv mitzunehmen“, sagt Korte. Beim Reformkurs der Bundesregierung fehle vielen dagegen genau dieses Gefühl. Was in den Ministerien konkret passiert und wann Veränderungen spürbar werden, bleibe zu oft unklar.
Damit stellt sich auch für die Medien eine zentrale Frage: Wie berichtet man kritisch über Missstände und Versäumnisse einer Regierung, ohne mit der Dauer-Kritik zugleich die politischen Ränder weiter zu stärken? Darüber diskutieren Korte & Rink in der neuen Folge.
Ein Angebot der VRM.
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00:00:00: In politisch aufgeregten Zeiten tut es besonders gut, wenn man den wahrscheinlich unaufgeregtesten politikwissenschaftlicher Deutschlands zum exklusiven vorm Podcast einladen kann.
00:00:10: Deswegen fraue ich mich auch heute das Professor Dr.
00:00:13: Karl Rudolf Korte in seiner unnachahmlichen Einordneten und beruhigenden Art Zeit für diese Folge hat.
00:00:19: Herr Korte
00:00:21: Ja herzlich willkommen.
00:00:22: danke dass ich mitmachen darf und heute bemühen wir uns dass der Ton etwas besser ist.
00:00:28: Der weltbeste Techniker Maik bemüht, alles zu retten aber ich habe von dem ein oder anderen gehört das es nicht so einfach zu verstehen war.
00:00:37: Inhaltlich bei Ihnen das verstehe ich da kann man auch nicht immer folgen aber technisch nicht so gut.
00:00:43: Die Technik lag bei ihnen weil sie das Simifahrtskommando auf sich genommen haben sich von unterwegs auf ihrer Jagd nach TV-Kameras dazwischenzuschalten.
00:00:52: Kann ich aber nicht kritisieren, weil ich davon profitiert habe, Herr Korte?
00:00:55: Ich hatte volles WLAN also an mir lag es auf keinen Fall.
00:00:58: das kann gar nicht sein.
00:01:01: Dann nehme ich was heute mal um und ich versuche die Technik zu sicherzustellen und sie ausnahmsweise mal etwas Vernünftiges zu sagen
00:01:08: Ja, aber gab's ja die Vorlagen jetzt von dem einer von drei in achtzig Millionen.
00:01:14: sofern kann man sich dann immer orientieren und da ist ja Anis, was man am vergleichen ganz gut ziehen kann.
00:01:22: Ich habe das jetzt nochmal mir gerade angeguckt bei diesem Verpackungskünstler Jürgen Klopp, bei dem er ja mehr über den Trainer spricht als über das Spiel.
00:01:31: Das ist schon interessant.
00:01:32: Ja.
00:01:32: Und mal der sagte, dass schlimmste was von all negativen Szenarien hätte passieren können wäre gewesen wenn wir heute das beste Spiel in unserer gemeinsamen Zeit absolviert hätten.
00:01:42: dann denn dann wären alle anderen schlechter geworden.
00:01:46: Das hätte ich nicht gerne gesehen, so haben wir viel Spielraum für Verbesserung.
00:01:51: Ist doch toll oder?
00:01:53: Wenn man das jetzt mal politiker Verträgen ist auch interessant zu sagen.
00:01:58: Also welche Perspektive wählt man?
00:02:00: eine positive Zuversichtliche oder sieht man alles negativ?
00:02:04: von ihm stammt glaube ich auch der Satz wenn du ein Ball verlierst hast du einfach die große Chance ihn zurückzugewinnen.
00:02:14: Also ich habe auch diese Woche eine Gegenüberstellung gesehen, die ja gerade nahe die Klopp gegen März mit all ihren Schieflagen zieht sich natürlich aber auf die Art der Kommunikation und die Art emotionalisierung.
00:02:29: Weil Jürgen Kloppe ja in kürzester Zeit und weniger Spiele um uns herum eine Stimmung geschaffen hat, die wir ja auf politischer Seite ohne dass es ein komplett vergleichbares Terror ist vermissen.
00:02:39: Und da waren tatsächlich auch die wesentlichen Unterschiede aus kommunikative Sicht.
00:02:44: Der eine empowert und der andere haut quasi drauf.
00:02:48: Der eine ist glaubwürdig unauthentisch, der andere misst sich nicht an dem was er damals im Wahlkampf als Versprechung gegeben hat und so konnte man ganz gut gegenüberstellen ohne dass ich jetzt die These wagen gelügen glaube könnte auch Bundeskanzler aber man merkt tatsächlich ja schon auf beim Thema Nationalmannschaft via eine Person an der Spitze Eine Stimmung drehen kann, ohne viel gemacht zu haben bisher.
00:03:13: Ja und dass wir gerne darauf uns auf einlassen... Wir lechzen nach guter Stimmung.
00:03:18: Darum geht es ja!
00:03:18: Er muss das auch erst mal einlösen.
00:03:20: Er hat natürlich eine Geschichte von Erfolgen und er muss nichts üben.
00:03:24: Er muss sich nicht beweisen.
00:03:26: Er ist kein Anfänger da hatte er den Vorsprung zum Bundeskanzler der keine Erfahrung hatte in diesem Beruf und man das ihm immer noch anmerkt.
00:03:35: Und da hat Klopp auf jeden Fall einen Vorteil und er muss natürlich auch mit vielen Veränderungen, Transformationen umgehen.
00:03:41: Nicht nur im Kader, wahrscheinlich beim DFB
00:03:43: usw.,
00:03:45: das ist vielleicht auch mit Zumutung verbunden weil ja auch angeblich wir alle Trainer sind, wir wissen sowieso besser also wen nimmt der dann?
00:03:53: Wen nimmt der nicht?
00:03:55: Es ist natürlich nicht nur die Kommunikation sondern... Die Erzählung, die er entwickelt und auch durch diese patriotische Erzählungen war ja auch interessant.
00:04:04: Also durchaus sehr politisch was er vorhat anzulegen Und dass er eben Grundsätzlich versucht uns einzubeziehen also inklusiv uns mitzunehmen.
00:04:16: ich brauche euch sonst können wir auch nicht gewinnt So das ist doch eine ganz andere Angehensweise zu den super Problemen die wer in der Politik haben um etwas zu lösen gar nicht einfach ist, was sehr komplex ist.
00:04:30: Was sich nicht selbst erklärt.
00:04:31: aber so eine Begleitung wäre schon interessant auch jetzt vor die mitergrund der verschiedenen Reformen vorhaben.
00:04:39: wer auch mal irgendwie schön einen Fahrplan zu haben welches Haus macht jetzt welches Gesetz bis zum welchem Tag?
00:04:46: das bleibt alles so unklar sodass wir dann sehen Es kommt eine Veränderung.
00:04:50: Ob sie dann besser wird, werden wir sehen aber es wird zumindest begleitet mit solchen Ideen das besser werden kann.
00:04:58: und ich finde diese Woche auch interessant.
00:05:00: die beim Stern Friedrich Merz ein deutsches Drama.
00:05:08: Ich frag mich immer was das bei Ihnen im Haus ist?
00:05:11: Also was ist das?
00:05:13: Meinen Sie bei uns im Haus ein Drama oder Friedrich Merz?
00:05:17: Nein, beim Chefredakteur oder bei VRM ist es eine deutsche Komödie.
00:05:22: Oder ist es ein deutsches Trauerspiel?
00:05:26: Zwischen
00:05:27: uns beiden!
00:05:28: Bitte?!
00:05:29: Zwischen US-Breien!
00:05:30: Nein nein!
00:05:31: Bei Ihrem Alltag, Arbeitsalltag...
00:05:35: Das ist einfach ...ein deutscher Wandel.
00:05:41: Ja oder absurdes Theater gibt es ja auch als Gattung.
00:05:45: Bei vielen, was Journalisten machen wirkt das ja auch...
00:05:49: Aber tatsächlich interessant.
00:05:51: ich kriege nämlich im Moment viele Mails.
00:05:52: also erst noch ein nachgeschobener Gedanke der aber glaube ich im Raum stehen bleiben kann.
00:05:57: bei Jürgen Klopp ist ja auch wichtig.
00:05:59: man merkt am Anfang braucht er einen Slogan den ersetzt um von daher aus die Erzählung zu produzieren Und das war bei Liverpool The Normal One, was ja so aus der Hüfte geschossen klingt.
00:06:13: Aber ist es nicht?
00:06:14: Das ist glaube ich ein gezielt bewusst gewählter Satz um sich zu positionieren damals in Abgrenzung zu Rossi Morinio mit einem Special One und jetzt ist es einer von dreieinachtzig Millionen.
00:06:25: und man muss es natürlich in diesen politisch aufgeladenen Zeiten auch erst mal schaffen diesen schmalen Grad zum Meistern zwischen dieser Botschaft und eben nicht einen Teil von Volkes Zorn auf sich zu ziehen weil Patriotismus eben mittlerweile in manchen Teilen ein sehr aufgeheizt betrachteter Begriff geworden ist.
00:06:44: Was ich aber auch interessant finde, was Sie eben ansprechen mit deutschem Drama oder wie wir es tätudieren wenn wir aktuell Friedrich Merz kritisieren wozu es ja immer mal wieder anders gibt.
00:06:54: Ich glaube da sind wir uns alle einig.
00:06:56: Ist seit den Erfolgen der AfD eine Note dazu gekommen bei den Lesern die wir auch intern diskutieren auf die sich glaub ich der Journalismus in Teilen zumindest einlassen oder beschäftigen muss und zwar eine gewisse staatsbürgerliche Verpflichtung in dem, was man berichtet beziehungsweise wie man es aufgreift.
00:07:13: Da ist auf der einen Seite die vierte Gewalt und der Tatsachenbestand dass wir sagen wenn Friedrich Merz etwas tut und das ist kritikwürdig müssen wir natürlich auch kritisieren.
00:07:24: haben wir aber auf der anderen Seite eine Verantwortung.
00:07:26: klar mal auf haben Wir.
00:07:28: Die Frage sind welche Maße um dieser Kritik nicht den Rändern in die Karten zu spielen Und Merz zu schwächen um sie quasi zu stärken.
00:07:38: Diese Diskussion nehme ich in den letzten Wochen vermehrt zumindest mir gegenüber, weil das einige Leser in Mails und anderen Formen an mich geschickt haben.
00:07:49: Finde ich tatsächlich auch einen interessanten Aspekt.
00:07:50: Ich sage ja nicht dass ich auf alles eine Lösung habe.
00:07:53: daran merkt man aber der gesellschaftliche Ton und der gestschaftlichen Grad sich wandelt.
00:07:58: Ja meine Verantwortung in jeder Rolle die Stimmung über die Stimmungen zu nutzen Das kann nicht Journalismus sein, finde ich.
00:08:06: Das ist Demoskopiedemokratie die man dann auch
00:08:09: hoch
00:08:10: schreibt.
00:08:11: aber es muss eben immer klar werden dass das schwer ist die eine oder andere Problematik zu lösen.
00:08:20: Rentenfragen sind kein nicht kleinteilig.
00:08:25: Auch die anderen Dinge die gerade im Blick auf Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden sollen Da gibt es nicht diesen einen Plan und dieses eine Möglichkeit, da gibt's viele Varianten.
00:08:35: Und wir sind oft nicht nur ungeduldig, sondern auch ungerecht.
00:08:38: jeder andere.
00:08:39: Kannste hätte jetzt auch gravieren der Herausforderung und kann das nicht alles sofort lösen?
00:08:44: Ich finde, das ist ein ganz zentraler Punkt was Höherer- und Leser auch einfordern dass man da fair bleibt in der Einordnung.
00:08:54: Deswegen glaube ich auch, dass Journalismus der sich die Kritik und die Aufgabe der vierten Wahl zum Selbstzweck stellt.
00:09:01: Eindeutig übers Ziel hinaus schießt – ich glaube auch das ist eine Entwicklung in den vergangenen Jahren vielleicht auch Jahrzehnten schon geworden ist allerdings es damals nicht so aufgefallen ist weil es eben diese Polarisierenden Ränder nicht so gegeben hat und man dieses Thema nicht so stellen konnte.
00:09:14: Wem spielt das Indikaten?
00:09:16: bzw.
00:09:16: wenn man eine regierende Koalition kritisiert hat, dann war es ganz früher vielleicht Rot-Grün und dann hat man Schwarz-Gelb in die Karten gespielt.
00:09:25: Und das wäre jetzt nicht der Kipppunkt der Demokratie oder der Gesellschaft gewesen.
00:09:30: wie jetzt die Frage spielen wir damit links oder vor allen Dingen rechts in den Karten?
00:09:33: ich glaube da hat sich einfach die haben sich die Maßstäbe nach links und rechts erweitert ja um was sie natürlich sagen das stimmt ja auch dass mit maß zu bewerten wobei auf der Oberfläche man schon sagen muss, dass ja auch die Fragen sind, die sich zum Beispiel manche Wähler stellen.
00:09:50: Warum drehen denn jetzt?
00:09:53: Also warum werden sie sich nach diesen Wahlergebnissen CDU und SPD augenschreien?
00:09:56: nicht erst recht nicht einig?
00:09:57: also Sie werden sich ja nicht einiger weil sie den Schuss gehört haben sondern sie interpretieren den jeweiligen Schuss auf ihre Weise auf Ihre Partei bezogen Und das führt aktuell dazu, dass es noch weniger geht als vorher.
00:10:11: Oder wie sehen Sie
00:10:12: das?
00:10:13: Aus Existenzangst, dass man in diesem pur Modus verfällt.
00:10:18: Rot
00:10:18: pur, schwarz pur und da gar keine Möglichkeiten sind irgendwelche Brücken zu bauen.
00:10:25: Das ist dann aber eher aus Verzweiflung als aus anderen Überlegungen.
00:10:33: Es ist existenzielle Betroffenheit die Abgeordneten dann dazu offenbar bringt.
00:10:40: Klar, also diese Kritik.
00:10:43: Wem hilft sie?
00:10:44: Und ist die Kritik angemessen?
00:10:47: Das ist eben in vielen Dingen ... Ist Sie angemessene wenn etwas angekündigt wird was nicht angehalten wird und so weiter.
00:10:53: das kennen wir.
00:10:53: aber Die Kritik dass bestimmte Schritte noch nicht gegangen worden sind muss man sich genau überlegen.
00:11:00: die Sozialstaatsreform an sich angesetzt werden.
00:11:03: Es gibt einen neuen Tonschlag seit ein paar Tagen, das neue G-Wort ins Zentrum rückt – die Gerechtigkeit.
00:11:11: Gibt tausend Arten von Gerechtigkeiten.
00:11:13: aber das ist auch ein Versuch dass Volksparteien merken, da was nachzuholen haben.
00:11:21: Die Union hat ja einen historischen Weg wenn man von An, das sieht in den Kanzlerschaften.
00:11:29: Sie haben fast immer regiert durch den Sozialstaat enorm ausgebaut zuletzt Kolia auch mit der Pflegeversicherung die besondere Rente so wie wir sie heute kennen eben in Artnauer Jahren.
00:11:42: also ist eine Union Die eben mit Sozialstaatslichkeit ihren Weg gemacht hat auch mehrheitsfähig als Volkspartei geworden ist durch tausend Brückenbauten und gibt ihnen einen Wahlkampf auch von Merke bei denen man eben gemerkt hat dass fehlt Es ist zu schwach und das kommt ja im Moment auch wieder her als Thema.
00:12:02: Und die Christsozialen, also die CSU, reklamiert es entsprechend für sich dass sie in diesem Bereich immer tätig war.
00:12:09: Ich finde interessant wie dann Themen wieder hochkommen kloppt, wenn man da nochmal darauf verweist.
00:12:15: Die Krise der Exekutive, die Krise des Repräsentationen meine ich also wer vertritt weh ist ja nicht nur eine Frage der Kommunikation und der Ergebnisse von Politik sondern auch der Zugehörigkeiten neu zugeschrieben, Neualitäten zu Gehörigkeiten also Identitätsfragen.
00:12:36: Ist das einer von uns?
00:12:37: Jetzt hat sie tatsächlich schön getitelt, einer von dreiundachtsmillionen.
00:12:43: Einer mit dreiundachzig Millionen also auch klockwitzig in vieler Hinsicht keiner von uns sondern ein steinreicher Mensch.
00:12:52: trotzdem schafft er den einen zu vermitteln dass er doch einer von uns ist.
00:12:58: das ja das interessante Und vieles an den Mitteverlust, die sich neu sortiert in den zurückliegenden Wahlen hängt ja genau mit Zugehörigkeit zusammen.
00:13:07: Nicht nur endlich mal was anderes zu machen, also primar der Politik sondern auch mit Typen, mit Tonalität, mit Symbolen, mit Ansprache zu dokumentieren dass es nicht die akademischen Diplompolitiker sind sondern anders, die auch anders sich kleiden.
00:13:28: Haben wir schon drüber gesprochen tanzen am Wahlamt und nicht nur in diesen blauen Anzügen dazustehen oder eben mehr Wurstwagen.
00:13:35: das ist genau der Punkt und das vermittelt er auch dass ja irgendwie einer von uns isst es drückt sich in der Kappe aus.
00:13:44: Das ist die Kunst, aber das sind auch die Auswege.
00:13:47: Sie haben ja jetzt auch am Wochenende zurecht sich verkämpft für Volksparteien.
00:13:52: Das fand ich positiv, dass sie auch ein Argument von mir mal ernst genommen haben, sich für Volks- parteien ausgesprochen haben
00:14:01: und... Also da kurz Ergänzung für alle, die uns hören und nicht zu den treuen Abonnenten der Titel der VRM, wie Wormser Zeitung allgemeiner Zeitung und hessischer Titel gehören.
00:14:13: Wir hatten am Wochenende ein Pro- und Kontrat zu der These ob die Volksparteien Am Ende angekommen sind und ob das ein Auslaufmodell ist.
00:14:21: Und ich habe mich dafür ausgesprochen dass Volksmodellen Parteien eine Zukunft haben in der Argumentation Dass es vielleicht gerade um die Zustimmungswerte nicht so gut aussieht aber dass Es noch gewisse andere Attribute gibt ihr an Volkspartei auszeichnen unter anderem einen breiten programmatischen Ansatz um überhaupt zu gewährleisten, dass man eine breite Wählerschicht ansprechen kann.
00:14:42: Was ich ausser CDU und SPD bei keiner Partei so richtig sehe.
00:14:46: Das ist nur als Ergänzung.
00:14:48: Und jetzt kommen Sie?
00:14:49: Ja ein Kontinuitätversprechen, ein Stabilitätsgarant das waren die großen Volksparteien traditionell.
00:14:56: Die schrumpfen sich.
00:14:57: Ich habe ja auch von Volkspartei Ruin gesprochen.
00:14:59: aber Wenn eine traditionelle Volkspartei überhaupt nicht mehr in ein Parlament kommt, wie das in Schwerin ja passiert ist stellt sich schon die Grundsatzfrage ob sie dann dahinsiechen.
00:15:10: Vor allen Dingen weil das konservative europaweit ja auch passiert ist in der Auseinandersetzung mit autoritären Bewegungen und Sie eigentlich das Bollwerk darstellen gegen die autoritäre Versuchung nicht nur durch Brandmann auch durch andere Dinge.
00:15:23: Und wenn das jetzt so kommt könnte das eine Konsequenz sein.
00:15:27: Insofern ist es wichtig, sich darauf zu fokussieren, wo der Vorteil liegt bei diesen Fox-Parteien.
00:15:33: und wir haben verschiedene Parteitypen daneben nicht nur kleine Parteien und die Unterschwitzung auch manchmal leiden.
00:15:40: aber wir haben entweder die Parteivermehe über klivisches Grundkonflikte an einer Gesellschaft sich etabliert haben zwischen Arbeit und Kapital beispielsweise Sozialdemokratie Und wir haben zunehmend Parteien über Wagenknecht Ich habe es oft zugespitzt über so ein Talkshowmandat sich kreieren.
00:15:58: Also der französische Weg, eine Person die eine Personenbewegung auslöst auch das kann ja sein.
00:16:05: Dieser Tage wird wieder gesprochen, um nicht Habeck auch nicht zu den Grünen zurückkehrt sondern eine Personenpartei bewegungstechnisch übersetzt.
00:16:13: Weil Transformationsparteien en vogue sind.
00:16:16: gewählt werden die eine Veränderungen versprechen!
00:16:18: Nicht die Statusco-Partei.
00:16:20: Die Volksparteien wirken wie Status Co.
00:16:22: Die Graalshüter des Status Quo und das will im Moment niemand.
00:16:25: man möchte eine Verendung.
00:16:27: klar ist die Verwendung die die Autoritären anbieten eine Verklärung von Vergangenheit die es so nie gab.
00:16:31: aber Die Dynamik ist einfach interessant zu sehen und Volksparteien haben das früher durchaus mit integriert, diese Veränderungsdynamik in so einer Form von Zumutungsmut.
00:16:43: Und das ist irgendwie nicht mehr da.
00:16:46: Aber wie würden Sie denn damit umgehen?
00:16:49: Das ist ja völlig richtig was Sie beschreiben, wenn wir zum Beispiel nach Berlin gucken.
00:16:52: Danke!
00:16:53: Ja, das ist schön.
00:16:53: Es war ein Lob jetzt mal während eines Podcasts einfach mal so hingeworfen – ein Lob.
00:16:59: Können sie damit umgehend?
00:17:00: Ich kann damit umgehen und... Haben
00:17:02: Sie so einen Anker am Fuß, der Ihnen auf dem Boden der Tatsachen hält?
00:17:05: Oder heben Sie jetzt Abrichtung, Decke oder weiter weg.
00:17:08: Nein aber
00:17:08: das ist eine schöne Schmeichelheit die einfach auch mal gut tut wenn ein Chef-Redakteur einmal lobt.
00:17:14: Also sie sind ja Frage ausgewichen ob es ein deutsches Trauerspiel bei ihnen ist im VRM oder ob das absolutes Theater ist oder Komödie.
00:17:23: Sie haben sich nicht kategorisieren lassen wie März.
00:17:26: Nein es ist alles in einer... Es
00:17:28: ist ein deutsches Drama!
00:17:29: Das ist eine Transformation mit Aufgabe und Happy End.
00:17:33: Ja, das ist aber ... Ich hab ja Germanistik ausstudiert.
00:17:36: Es ist keine literaturwissenschaftliche Kategorie als Gattungsbezeichnung.
00:17:42: Das gibt es nicht.
00:17:43: Das ist Erfindung!
00:17:45: A happy end?
00:17:47: Nein, aber die Kategorisierung kann man sich hier nicht entziehen.
00:17:50: Man kann natürlich ne neue Kategorie aufmachen... Aber das wäre ein bisschen überheblich finde ich.
00:17:56: Das ist eine deutsche Erfolgs-Story, wenn wir fertig sind.
00:18:00: Ja okay.
00:18:01: Was ich aber eigentlich fragen wollte war Sie haben das ja eben... Wir waren bei dem Lob ja stehen geblieben.
00:18:07: Sehen sie können mit Lob nicht umgehen?
00:18:08: Sie haben mich deswegen ausm Konzept gebracht.
00:18:10: Das passiert, wenn man sie lobt!
00:18:12: Was hab' ich jetzt
00:18:12: davon?!
00:18:13: Was sehen Sie mal?
00:18:18: fast schon absurden oder, sag ich mal verlockenden Versprechen wird.
00:18:21: Zum Beispiel bei der Linkspartei in Berlin gesprochen die ja aktuell Wähler Aufsicht zieht.
00:18:27: Der Gesellschaftung Schulpflicht was da nicht alles in den Wahlprogramm steht wo man ja als ein Anführungszeichen normaler Mensch drauf guckt und sagt kann doch eigentlich gar kein Wahlprogrammen sein weil wie sollen das funktionieren?
00:18:39: Heutzutage ist es aber so dass diese Ansichten offensichtlich in der Lage sind politische Mehrheiten auf sich zu vereinen weil es eine gewisse Stimmung in diese Richtung quasi gibt und man mit dem was man als Volkspartei bisher in der Mitte vertreten hat, nicht mehr zu dem gehört die diese Mehrheiten in der mitte versammeln können.
00:18:58: Wie reagieren dann jetzt aber Volksparteien darauf dass ein Wähler Wille in Berlin sich für Vergesellschaftung von Wohnungen gegen die Schulpflicht und was auch immer da noch in den Parteiprogramm Trendstand ausspricht?
00:19:12: Man kann ja schwer auf diesen Zug aufspringen!
00:19:14: Ja das ist richtig.
00:19:18: Aber das ist auch eine Besonderheit, die jetzt für Berlin gilt.
00:19:21: Das was sie herausgearbeitet haben ist praktisch einmal die Mitte.
00:19:25: sehnsucht besteht nach wie vor Sie sind aufbruchsbereit.
00:19:29: Sie wollen eben jetzt Transformationsparteien aber sie ist da sie es nicht weg.
00:19:32: wir sind nicht nur polarisierte Ränder und auch nicht nur eine Gesellschaft von Sigularitäten, bei der jeder eine einzelne Partei braucht.
00:19:40: Das ist soweit sind wir noch lange nicht.
00:19:43: aber wir haben eben eine Differenz zwischen einer politischen Mehrheit die sich noch abbildet bei den Mitteparteien und einer gesellschaftlichen Mehrheit.
00:19:50: Das ist nicht mehr identisch, das geht immer weiter auseinander.
00:19:53: Und das hat man vielleicht mit einem Modernitätsvorsprung von fünf Jahren im Osten gesehen und deswegen sind die Wahnschilder hoch, dass es im Westen auch so kommen kann.
00:20:02: aber ich erinnere immer an diese föderale Machtmobilie was wir in diesem Jahr ja besprochen haben also auf dem geografischen Wetter merken.
00:20:10: Wir haben Öztemir Grün Anfang des Jahres, wir haben Schneider Schwarz Wir haben Schwesig rot.
00:20:19: Obwohl
00:20:19: eigentlich auch blau, aber wir nehmen sie jetzt mal als Ministerpräsidentin Frau Schwesig wahrscheinlich.
00:20:24: Aber die Wahlsiegerinnen der Walsiger ist schwarz oder blau?
00:20:30: Ja nein, der Walziger nicht.
00:20:33: Das ist ja... Jetzt fallen Sie aber zurück!
00:20:36: Das müssten Sie eigentlich gelernt haben.
00:20:38: Wir haben ja Sondierungsweltmeister, die am Ende
00:20:42: Aber der mit den meisten Stimmen
00:20:44: ist Sieger des Tages.
00:20:45: Ja gut bedeutet ja nicht, dass man Ministerpräsident wird und auch nicht diesen berühmten Regierungsauftrag gibt bekommt dem niemand vergibt.
00:20:53: also wir haben eine parlamentarische Demokratie durch die ich mehrheit sich stabilisiert und nicht der Wahlsieger.
00:20:59: der darf dann vielleicht welche einladen.
00:21:01: kann er sich bemühen?
00:21:02: nein aber der Die Konstellation läuft ja ganz eindeutig dort auf Schwesich mit Rot hinaus und er hat wahrscheinlich Dunkelruhe.
00:21:12: Also allein dieser Wahlkalender, der rein zufällig ist, hat erst mal allen Farben was verteilt und auch die klarzionelle Mitteparteien sind auch da.
00:21:21: und welche besondere Rolle eine Mittepartei der Grünen spielen kann haben wir wieder in Stuttgart erlebt.
00:21:27: Aber
00:21:27: was ich jetzt anhand dieser letzten...
00:21:31: Die Teilzinelle Mitte leidet unter Schwindssucht, aber sie ist jetzt nicht nur passiv.
00:21:40: Sie fragt, wie sie darauf reagiert?
00:21:42: Das ist die Frage, welche Schlussfragung sie zieht.
00:21:44: G kann ja sein als mal die Gerechtigkeitsfragen stärker in Zentrum und dann eben mit welchen... Typen und Personal kann man zu Gehörigkeit viel stärker dokumentieren.
00:21:55: Darum geht es ja, wie kann man neue Beteiligungsformate sehr schnell einführen?
00:21:58: Dass wir verstehen was dort eigentlich gemacht wird warum die Komplexitätskompetenz wir brauchen das müssen wir einfach verstehen millionenfach verstehen.
00:22:07: Und dann wählt man auch nicht einfach Absurd sondern wählt entweder gar nicht oder wählt wieder Mitteparteien.
00:22:13: Das ist ein Prozess den Nicht durchzusch der sich nicht durch Zuschauen auflösen lässt also Die Satze mehr Wurstwagen legen es einfach nah, dass man auch die Rituale verändert.
00:22:26: Auch ein Wahlabend anders spricht, das man dann annimmt.
00:22:32: Also da ist...
00:22:33: Und wir müssen oder die Parteien müssen gucken, dass solche Worte wie Gerechtigkeit mit Taten hinterlegt werden damit sie sich nicht abnutzen.
00:22:45: Genau!
00:22:46: Ihre Formulierung des Verstehens, Aufgreifen und ein Kommunikationsmodell drüberlegen.
00:22:51: Und sagen wir sind bei den Worten zu hören schon so an der Grenze das sich schon abgenutzt hat weil viele Politiker seit vielen Jahren zu hören aber ich glaube für die Wähler sich nicht erkenntlich entwickelt hat was aus dem Zuhören geworden ist.
00:23:04: deswegen wäre vielleicht heute das Wort verstehen besser?
00:23:07: Und auch Gerechtigkeit ist natürlich ein Versprechen von Politik an die Wähler, dass sich irgendwann erfüllen muss.
00:23:13: Ansonsten ist es vielleicht in zwei, drei Jahren, soweit das auch keiner mehr das Wort Gerechtigkeit hören kann?
00:23:17: Das
00:23:17: stimmt.
00:23:18: Teilhabe und Teilnahme gehört ja alles zusammen.
00:23:21: Nur verstehen reicht nicht aus.
00:23:23: Also ich finde Zugehörigkeiten viel interessanter, das so auszufüllen, dass man das ... Dass man jetzt ihre Gehörigkeit spürt in der Ansprache.
00:23:36: Auch versteht um was es wirklich am Ende Und da ist die Spielräume nicht ausgelotet.
00:23:43: Bisher ist es so, die Babylon Berlin als Glocke der Berliner Republik für sich abgekoppelt sowie die Sprechen und wie sie sich kleiden hat man keinen Zugang mehr.
00:23:54: Insofern können Sie noch viel erklären.
00:23:56: wir werden die Ohren dafür nicht aufmachen.
00:23:59: muss man mit großer Radikalität anders werden Dann ist eine Chance, dass man auch mit Zumutung am Ende wieder mehrheitsfähig wird.
00:24:10: Da ist ein Spiel aber muss sich einfach darauf einlassen und finde so wie sie unter radikal Beobachtungen stehen als Medien sich radikaltäglich völlig neu verändern müssen gibt das eben offenbar auch für viele Institutionelle Aspekte, die unsere Demokratie bisher getragen haben.
00:24:31: Die auch viel fundamentaler sich neu sortieren.
00:24:35: unter dem Strukturwandel von Öffentlichkeit muss es auch ein Strukturwandeln von institutionellen Logiken geben und ohne die Grundbegriffe von Mehrheit oder organisierter Freiheit über den Haufen zu werfen aber daran glaube ich müssen wir stark erlangen um eine Modernisierung dieses politischen Systems hinzubekommen.
00:24:53: Und dann gibt's auch wieder Volksparteien da bin ich ziemlich sicher.
00:24:57: Wir greifen in diesem Podcast ja immer auch auf, was in den letzten Tagen so diskutiert worden ist.
00:25:02: Jetzt finde ich auch immer die Mechanismen von Öffentlichkeit insofern interessant dass wir die besagten Wahlen hatten.
00:25:09: Sachsen-Anhalt hört man eigentlich im Moment nix.
00:25:11: jetzt sagen Sie wahrscheinlich das muss nicht schlecht sein wenn man nichts hört weil es eine Sondierungsphase ist wobei ich das unter den Wahlergebnissen einordnen würde Zumindest ein Interesse daran hätte, wer da mit wem irgendwie sondiert oder was dabei rauskommt.
00:25:25: Man hört auch aus Mecklenburg-Vorpommern nichts man hört aber sehr viel aus Berlin und zwar in meiner Wahrnehmung hört man soviel aus Berlin weil das was wir jetzt schon sehr lange auf der rechten Seite miteinander diskutiert haben also wie geht die CDU mit der AfD um?
00:25:41: Mit den sehr radikalen Ansichten ist er Durch Berlin angestoßen auf dem anderen, der anderen Seite etwas nach oben gepoppt.
00:25:48: zwar gibt es da schon Regierungsbeteiligung zwischen SPD und Linker.
00:25:51: Es gibt doch keine Brandmauer auf der Seite.
00:25:54: aber aktuell stellt sich ja jetzt schon die Frage wie geht die SPD mit dieser Linken um?
00:25:59: Und manche wagen natürlich schon den Vergleich zu sagen, wenn das jetzt keine linke Diskussion wäre.
00:26:04: Sondern eine rechte Diskussion was wäre dann eigentlich schon mit der CDU passiert?
00:26:07: Wie blicken Sie denn da drauf?
00:26:08: gut
00:26:09: so beobachtet finde es hat eine hohe Funktionalität für konservative sich jetzt im Moment an dem Thema abzuarbeiten.
00:26:15: Antisemitismus zunehmen und damit loszuschlagen auf alles auf alles linkes lenkt dann vom eigenen von den eigenen Fehlern auch ab.
00:26:26: dass muss man auch sehen ist ein Instrument.
00:26:29: Aber ich frage mich auch, wie man eigentlich das Glauber machen kann nicht antisemitisch zu sein.
00:26:35: Nur in der Präamel wird es nicht ausreichen.
00:26:37: vermutlich muss man sehr konkret bestimmte Leute ausschließen aus einer Partei oder vielleicht einen ganzen Stadtteil ausschliessen da wie Neukölln oder irgendetwas und es muss mehr sein als ein Versprechen.
00:26:52: Sonst kann ich mir nicht vorstellen, dass selbst eine ihr lichternde Berliner SPD die mit der Gesamt-SPD wenig zu tun hat oder auch ein bisschen ihr lichternden Grünen.
00:27:03: Die auch uns sehr spezielles da nicht mitmachen wird.
00:27:07: weil ich auch überlege wie kann Frau Ehralp wenn sie sehr persönlich dafür steht glaubhaft zu sein das sie nicht antisemitisch ist?
00:27:16: aber wie können Sie das für Ihre Partei?
00:27:20: unter Beweis stellen.
00:27:22: Das ist ja praktisch die Schlüsselfrage, aber dass die Größe der Auseinandersetzung aus dem konsultiven Lager lenkt natürlich sehr stark ab von genau der eigenen Frage wie man selbst mit anderen Rändern für sich selbst umgeht.
00:27:36: Haben Sie eine für sich eine Tendenz was sie wahrscheinlich erfinden in Berlin?
00:27:39: Dass entweder Die Linken sich so aufstellen das es dann für SPD und Grünen passt oder das SPD, Grüne und CDU sich doch zusammentun, wobei CDU schon gesagt hat wir sind der eindeutige Wahlverlierer.
00:27:52: Wir wollen mit dem ganzen Kram nichts zu tun haben und wenn dann natürlich schon den Fall haben das gegen den... Wenn ich jetzt Malziger sage sagen Sie wieder Ich habe nix gelernt.
00:28:01: also gegen die Parteien mit der höchsten Zustimmung Die Koalition sich bildet Und die Wähler die die Linke gewählt haben Dann der Meinung sein könnten.
00:28:10: habt ihr es nicht verstanden?
00:28:11: Wir wollten eine andere Politik.
00:28:13: Das sind ja die beiden.
00:28:16: Nein da fehlt mir subtile Partei, Infos und der Basis in Berlin wie die Berliner Parteien dort ticken.
00:28:25: Natürlich bin ich da im Gespräch aber das kann nicht sagen wie das am Ende ausgeht in welche Richtung.
00:28:32: Das halte ich für offen.
00:28:33: Ich halte diese Antisemitismusproblematik aber wichtiger bei der Frage der Vertrauensbildung und Logiken einer Koalition als die Frage für Gesellschaftung.
00:28:46: Weil da kann man, das hat Gisiga auch schon sehr früh gesagt, man kann einen Gesetzentwurf vorbereiten und stellt den noch mal in Berlin zu einer Abstimmung insgesamt der Bevölkerung ist auch eine Möglichkeit.
00:29:00: Und selbst wenn man so etwas vorbereitet würde es ja Jahre dauern, weil die Gerichte werden sich damit beschäftigen.
00:29:06: in der kommenden fünfjährigen Legislaturperiode kann man ganz sicher sein wird gar nichts passieren im Blick auf Vergesellschaftung oder Enteignung.
00:29:15: also das ist eine Sache die die kann man glaube ich beheben um koalitionsfähig zu werden.
00:29:23: und noch den Blick auf Berlin dann auch Das ganze Märte ist im Vergleich zu dem Tornado, den er die letzten zwei Wochen erlebt hat aufgrund der Wahlen ruhiger geworden.
00:29:32: Ich weiß nicht ob er jetzt im Auge des Tornados steht oder ob der erste zumindest vorbeigezogen ist und er sich mit seinem strategischen kommunikativen Kniff etwas rausgerettet hat wobei es ja weitergeht ich habe es angesprochen mit dem Reformkurs, den Erfel sich definiert hat und der SPD die jetzt erstmal die Pflegereform, die Linnemann ins Kabinett bringen wollte.
00:29:54: Hat mich als Fraktionsvorsitzender wieder zurückgezogen.
00:29:59: da gibt es ja jetzt schon offenes Geraune ob das nochmal zusammenfindet oder ob's am Ende dann auf eine Minderheitsregierung hinausläuft?
00:30:05: Ja dass... Das ist Geraunen, das ist journalistisches Gerauna.
00:30:10: Da weiß natürlich jeder der beteiligen, dass das zu nichts führt und dass es auch niemand haben möchte.
00:30:15: Aber es gab natürlich eine Sonderdynamik damals bei der Ampel, die ich auch unterschätzt habe, die dann doch ruckzuck zu einem Ende führte.
00:30:23: Interessant damals war natürlich auch der Haupt ... also der Anlass war wenige Milliarden, die irgendwie fehlten oder Millionen weiß ich schon gar nicht mehr ehrlich gesagt.
00:30:34: Bei diesen Summen fehlt mir die Verhältnismäßigkeit um das in meinem Gedächtnis zu behalten um den Haushalt zu schließen.
00:30:42: Von oben praktisch, die drei Hauptagentöre haben sich da nicht verstanden in keinem Punkt und insofern war das dann vorbei.
00:30:49: hier ist ja eher so der Druck von der Basis der Union vor allen Dingen auch von der SPD dass also unterste Gremien und regionale kommunale Gremian der Partei an die Spitze sagen geht so nicht.
00:31:05: Wir wollen euch nicht mehr.
00:31:06: was auch immer, es ist viel interessantes also die von unten nach oben ist der Protest viel größer.
00:31:11: wir haben's bei Spahn vor allen Dingen gesehen was ja ihn weggefegt hat aus der Dramaturgie, der Basis heraus und die Ampel ist von oben ergekippt also schon anders.
00:31:21: aber das zeigt es kann eine Schnelligkeit an Dynamik entwickeln die wir unterschätzen.
00:31:28: ich
00:31:28: glaube es nicht.
00:31:29: Das ist ja bei der Aktie über die CDU, egal wie es ausgeht.
00:31:31: Interessant, dass diejenigen von der Basis heraus, die März wollten – ich zitiere Professor Dr.
00:31:36: Karl-Rodolf Korte als Sehnsuchtskonservativen -, dass sie ihn gerade nicht mehr wollen und das diejenigen auf der Ministerpräsidenten Ebene, die ihn vielleicht gar nicht so sehr wollten jetzt diejenige sind, die ihnen mitstützen weil Sie wahrscheinlich wissen was passiert wenn er nicht mehr da wäre.
00:31:51: Das heißt, das ist auch eine interessante Umkehr der Tatsachen wer da für wen in die Bresche springt
00:31:56: Ja und wie man sich mehr daran erinnern kann, dass er immer gut fand.
00:32:00: So ist das in der Politik und dann auch viel Loyalitäten.
00:32:03: aber das ist ja die Aufgabe von Medien und auch vom Wissenschaft das dann in einem praktisch Zeitgeschichten Kontext noch mal eine Erinnerung zu bringen, dass der ja auch nicht durch Selbstausrufungen diese Position gekommen ist sondern ihn Leute bewegt haben das Stehvermögen auch bewundert haben dass er dreimal angetreten ist und damit auch ne Mehrheit geholt hat.
00:32:26: Aber wir sollten auf jeden Fall auch nochmal, das ist untergegangen bei der Einordnung ob sie nun ein Trauerspiel darstellen oder absurdes Theater dass das Opernhaus des Jahres natürlich ins Verbreitungsgebiet fällt.
00:32:42: Das ist schon was absolut beeindruckendes.
00:32:45: Das ist ein Meisterstaat.
00:32:46: Und nur noch Glückwünsche
00:32:48: aus ... Sie haben ja mit ihm gesprochen, mit dem Intendanten schon bilateral.
00:32:53: Wir haben eine sehr schöne Veranstaltung im Umfeld-Wählermarkt gebucht über Demokratieorte dort gemacht.
00:32:58: Also große Glückwunsch.
00:33:01: Ja und das ist vielleicht, ja vielleicht wird VRM Teil dieser UPA auch.
00:33:08: Vielleicht werden Opern bei ihnen auch aufgehört?
00:33:09: Ich weiß nicht ob man bei ihnen in Gängen mehr singt.
00:33:12: könnte er auch sein
00:33:14: oder Seifenopern.
00:33:16: Nein, es ist nein!
00:33:16: Wir sind in der digitalen Transformation der Korte.
00:33:20: Rändern sich Darstellungsformen.
00:33:21: Das kann dann auch manchmal Gesang sein?
00:33:24: Stimmt.
00:33:25: Hatten wir auch schon... Aber ich habe mich für Markus Müller als Staatsjahrer Entendant enthalten, dass er sehr gefreut, weil das ja eine herausragende Auszeichnung ist.
00:33:33: und als ich mit ihm darüber sprach, kleiner Cliffhanger Herr Korte, weil wir haben ja noch keinen Termin aber Kort und Drink wird ja demnächst irgendwann hundert.
00:33:45: Sie bringen ja da mehr Jahre mit, als ich für diese Hundert.
00:33:48: Ja
00:33:49: und...
00:33:50: Alter,
00:33:51: das ist die
00:33:51: Regierung!
00:33:51: Da waren sie schon immer stark?
00:33:53: Ich habe mit ihm ausgemacht mit Markus Müller dass die hunderte Folge ob es jetzt genau zur hundertsten Folge oder dass eine Überlebensfolge stattfinden wird im der Kuppel des Staatsjahres stattfindet.
00:34:03: Das heißt alle Court- und Ringfans dürfen sich jetzt schon darüber freuen, dass wir irgendwann mal ein Datum in einer Uhrzeit nennen werden um Dabei zu sein beim Live-Podcast, wie William von Kortl und Rink in der Kuppel.
00:34:14: Das Staatstheaters.
00:34:15: das einzige was noch fehlt ist der Termin weil sie nie Zeit
00:34:18: haben.
00:34:19: Da wird der Live- Podcast zum hundertsten stattfinden.
00:34:23: also mehr Ehre gibt es gar nicht.
00:34:25: Das ist schon mal richtig gut eingefädelt, richtig gut.
00:34:30: Aber ich meine Sie könnten ja auch mal das Verlagshaus des Jahres werden oder so.
00:34:34: ne?
00:34:35: Wir arbeiten da dran!
00:34:36: Ich bin auch... Also wir sind auch gefühlt dich davor
00:34:39: Ja gut.
00:34:43: Das
00:34:44: ist aber wie bei der Liebe, Herr Korte man kann sowas nicht erzwingen.
00:34:46: wir arbeiten einfach emsig und stetig darauf hin.
00:34:50: Okay ja jetzt.
00:34:51: also da will ich jetzt nicht in diese Metaphore nicht tiefer einsteigen das würde mich reizen aber das lasse ich jetzt lieber.
00:34:58: Dann bewegen uns doch mal auf einen Terror wo sie sich besser auskennen.
00:35:01: was machen die denn diese Woche noch?
00:35:04: Diese Woche ist nicht so viel an Austermin, nur ein Austermín im Wissenschaftskampus Oberhausen.
00:35:11: Bin ich unterwegs.
00:35:12: Wissenschaftskampus NRW in Oberhauson und da ich den Visualimbeirat dort auch leite wird das dort auch abgearbeitet und dass es eben Teil meiner Arbeit am Gemeinwohl.
00:35:27: Und das ist eine sehr interessante Einrichtung, Transformationswissenschaftskampus in so einer Stadt über von kommunalen Gesichtspunkten aus betrachtet Veränderungen zu analysieren.
00:35:37: Ist richtig gut!
00:35:38: Aber sonst... Nein, es gibt am Freitag noch den Jahresempfangen der Stadt Worms zum Thema Demokratie.
00:35:46: da darf ich ein bisschen was sagen und darf auch das Jugendparlament einige vom Jugendparlament moderieren.
00:35:54: Das ist auch ein wichtiger, guter Termin.
00:35:59: Dann Herr Korte vielen Dank für alles was Sie heute geteilt haben.
00:36:02: an Gedanken, Spitzenlob und was auch immer war wieder alles dabei!
00:36:07: Ich bedanke mich bei unseren Zuhörern und Zuhören für die Aufmerksamkeit bei den Zuschauerinnen und Zuschauern natürlich auch jetzt schon mal ohne Datum notieren die hundertste Folge also William im Staatstheater.
00:36:17: seien sie gerne dabei und ich wünsche Ihnen Herr Korter eine schöne Woche und natürlich allen da draußen auch bis dahin auf Wiedersehen und Tschüss
00:36:24: ja ciao.
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